
Eine neue INSS-Verordnung, die am 23. Juni 2026 im Diário Oficial veröffentlicht wurde, erweitert die verpflichtende biometrische Überprüfung auf nahezu alle Renten- und Sozialhilfeanträge. Ab dem 21. November 2025 müssen Antragsteller von Renten, Mutterschaftsgeld und BPC/Loas bereits ihre Fingerabdrücke oder ein Gesichtsfoto in einer bundesweiten Datenbank (CIN, CNH oder Wählerverzeichnis) hinterlegt haben. Ziel ist es, den jährlichen Betrug in Höhe von 3 Milliarden R$ durch Identitätsdiebstahl einzudämmen. Gleichzeitig sorgte die Maßnahme sofort für Besorgnis bei NGOs, die neu angekommene Migranten unterstützen, deren Dokumente sich noch im Versand befinden.
Als Reaktion darauf sieht die Regelung sechs Ausnahmekategorien vor – darunter Flüchtlinge, Asylsuchende und Staatenlose mit CRNM- oder vorläufiger DPRNM-Karte. Auch im Ausland lebende ausländische Einwohner können befreit werden, wenn sie eine konsularische Erklärung oder ein nach dem Haager Übereinkommen apostilliertes Dokument vorlegen.
INSS-Präsident Glaucio Peixoto kündigte an, dass die Behörde spezielle biometrische Stationen in Bundespolizeidienststellen einrichten wird, die bereits Migrantendaten erfassen, um doppelte Erfassungen zu vermeiden. Ein Pilotprojekt in Roraima bearbeitete innerhalb von drei Wochen 4.200 Venezolaner, ohne die Auszahlung der Leistungen zu verzögern.
Für Arbeitgeber, die grenzüberschreitend Beschäftigte auf brasilianischen Gehaltslisten verwalten, ist die Botschaft klar: Expatriates und deren Angehörige sollten die biometrische Erfassung frühzeitig abschließen, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Mobilitätsteams sollten zudem Vollmachtsregelungen überprüfen, da Bevollmächtigte künftig die biometrische Pflicht nicht mehr umgehen können.
Vertreter begrüßten die Ausnahmen für Migranten, forderten jedoch von der Regierung eine Klarstellung der Fristen für diejenigen, die auf die Ausstellung der CRNM warten, da diese in São Paulo oft mehr als 120 Tage dauern kann. Das Sozialministerium kündigte an, im Juli eine ergänzende normative Anweisung zu veröffentlichen.
Als Reaktion darauf sieht die Regelung sechs Ausnahmekategorien vor – darunter Flüchtlinge, Asylsuchende und Staatenlose mit CRNM- oder vorläufiger DPRNM-Karte. Auch im Ausland lebende ausländische Einwohner können befreit werden, wenn sie eine konsularische Erklärung oder ein nach dem Haager Übereinkommen apostilliertes Dokument vorlegen.
INSS-Präsident Glaucio Peixoto kündigte an, dass die Behörde spezielle biometrische Stationen in Bundespolizeidienststellen einrichten wird, die bereits Migrantendaten erfassen, um doppelte Erfassungen zu vermeiden. Ein Pilotprojekt in Roraima bearbeitete innerhalb von drei Wochen 4.200 Venezolaner, ohne die Auszahlung der Leistungen zu verzögern.
Für Arbeitgeber, die grenzüberschreitend Beschäftigte auf brasilianischen Gehaltslisten verwalten, ist die Botschaft klar: Expatriates und deren Angehörige sollten die biometrische Erfassung frühzeitig abschließen, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Mobilitätsteams sollten zudem Vollmachtsregelungen überprüfen, da Bevollmächtigte künftig die biometrische Pflicht nicht mehr umgehen können.
Vertreter begrüßten die Ausnahmen für Migranten, forderten jedoch von der Regierung eine Klarstellung der Fristen für diejenigen, die auf die Ausstellung der CRNM warten, da diese in São Paulo oft mehr als 120 Tage dauern kann. Das Sozialministerium kündigte an, im Juli eine ergänzende normative Anweisung zu veröffentlichen.
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