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Der Streik im öffentlichen Dienst der CGT am 25. Juni könnte Termine für Aufenthaltserlaubnisse und den Nahverkehr verzögern

Juni 26, 2026
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Der Streik im öffentlichen Dienst der CGT am 25. Juni könnte Termine für Aufenthaltserlaubnisse und den Nahverkehr verzögern
Während die nationale Aufmerksamkeit auf der Hitzewelle lag, führte die CGT-Föderation der öffentlichen Dienste am 25. Juni stillschweigend einen eintägigen Streik durch, der die sozialen Dienste, den medico-sozialen Bereich und den territorialen öffentlichen Dienst in Frankreich betraf. Auf den ersten Blick wirkt die Aktion marginal, doch für global mobile Beschäftigte hat sie zwei unmittelbare Folgen: Störungen an den Präfektur-Schaltern, die récépissés (Nachweise über den Antragseingang) für die Verlängerung von Aufenthaltstiteln ausstellen, sowie eingeschränkte Busverbindungen in von Kommunen betriebenen Netzen, die Vorstadt-Industriegebiete bedienen. Präfekturen in Marseille, Toulouse und Lille meldeten Ausfälle bei Terminen für die biometrische Erfassung, was zu kurzfristigen Absagen und automatischen Neuplanungen bis zu vier Wochen später führte – was einige Ausländer möglicherweise über die gesetzliche 15-tägige Nachfrist nach Ablauf ihres Aufenthaltstitels hinaus in eine rechtliche Grauzone bringt. Personalabteilungen mit großen Expatriate-Gruppen sollten sicherstellen, dass Antragsteller den ANEF-Mobilbeleg herunterladen oder, sofern möglich, die Online-Verlängerungsplattform nutzen, um Strafgebühren wegen Überziehung zu vermeiden. Im Verkehrsbereich liefen die meisten Regionalzüge (betrieben von der SNCF, nicht den Kommunen) normal, doch städtische Buslinien wie Brests Bibus und Grenobles M-TAG fuhren mit reduzierter Frequenz. Logistikverantwortliche, die Mitarbeiter zwischen Werken und Hotels transportieren, berichteten von kurzfristigen Umstellungen auf Fahrdienste, was unerwartete Kosten verursachte. Die CGT begründete den Streik mit der Forderung nach Lohnindexierung an die Inflation und dem Personalmangel in Pflegeheimen – Themen, die landesweit Resonanz finden. Für Mobility-Experten ist die praktische Konsequenz jedoch, bei allen französischen Verwaltungsverfahren, die auf kommunalem Personal basieren, großzügige Pufferzeiten einzuplanen. Für Mitte Juli wird eine weitere Streikabstimmung erwartet; bei Zustimmung könnten rotierende Ausstände die Bearbeitungszeiten für Aufenthaltstitel bis in die Rentrée-Phase hinein verlängern, wenn die Nachfrage traditionell steigt. Arbeitgeber sollten daher ausländische Mitarbeiter ermutigen, Termine vor der Sommerpause vieler Präfekturen (typischerweise Mitte August) zu sichern und das zentrale Tracking-Portal France-Visas zu nutzen, um Akten zu melden, die die gesetzliche Bearbeitungsfrist von 60 Tagen überschreiten – was eine rechtliche Grundlage für eine beschleunigte Bearbeitung bietet.
Quelle: StrikeTracker

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