
Die Passagierrechte-Plattform AirHelp verzeichnete am 30. Juni eine neue Welle von Störungen an sechs großen US-Flughäfen – Phoenix, Portland, Seattle, San Francisco, Reagan National und Teterboro. Bis zum Mittag wurden 28 Flüge gestrichen und über 100 stark verspätet, was die Crew-Rotation durcheinanderbrachte und die Abendpläne gefährdete. United Airlines war am San Francisco International Airport am stärksten betroffen mit 74 Verspätungen und einer Stornierung, während Alaska Airlines in Seattle sieben Flüge absagte. Auch American Airlines, Southwest, SkyWest und regionale Partner meldeten Kettenreaktionen von Verspätungen an beiden Küsten. Obwohl kein einzelner Wetter- oder Arbeitskonflikt als Ursache identifiziert wurde, nannten Analysten anhaltende Probleme bei der Verfügbarkeit von Crews und die begrenzte Kapazität im Sommer als wahrscheinliche Faktoren. Für Geschäftsreisende unterstreicht der Vorfall die Bedeutung von Echtzeit-Umbuchungstools und die Kenntnis der aktuellen DOT-Rückerstattungsregeln. Reisende, die bestimmte Verspätungsschwellen überschreiten, haben Anspruch auf Rückerstattungen, Umbuchungen oder Hotelgutscheine; Flüge in die EU können gemäß EC 261 mit bis zu 600 € entschädigt werden. Airlines raten Passagieren, ankommende Flugzeuge zu verfolgen, mehr Zeit an überfüllten Terminals einzuplanen und zeitkritische Fracht nicht einzuchecken. Angesichts des bevorstehenden Ansturms zum 4. Juli warnen Luftfahrtexperten, dass selbst kleinere Störungen in der Hochsaison weitreichende Auswirkungen haben können.
Quelle: AirHelp
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