Ryanair warnt vor „Schlangenchaos“, da EU-Flughäfen mit neuen Fingerabdruckkontrollen kämpfen
Das Flaggschiff-PEQ-Programm von Quebec öffnet heute wieder und bietet ausländischen Absolventen und Arbeitskräften ein zweijähriges Zeitfenster, um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.
Spanien stellt über 600.000 befristete Arbeitserlaubnisse im Rahmen einer beschleunigten Legalisierung aus
Neueste Nachrichten
Spaniens Massenlegalisierung: 609.000 undokumentierte Migranten erhalten sofortige Arbeitserlaubnisse
Madrid meldet, dass sich 1,17 Millionen Menschen im Rahmen der Amnestie von April bis Juni um einen legalen Aufenthaltsstatus beworben haben. Rund 609.737 Personen haben bereits vorübergehende Arbeitserlaubnisse erhalten, die es ihnen ermöglichen, Arbeitskräftemangel zu beheben, während ihre Anträge geprüft werden. Das Ausmaß des Programms stärkt Spaniens Wachstumsaussichten, stellt jedoch eine Herausforderung für die Einwanderungsbehörden und die Einhaltung der Vorschriften durch Arbeitgeber dar.
Großbritannien führt landesweit elektronische Reisegenehmigung für 85 visumfreie Nationalitäten ein
Seit dem 2. Juli ist die britische elektronische Reisegenehmigung (ETA) in Höhe von 16 Pfund für alle 85 visumfreien Nationalitäten verpflichtend. Geschäftsreisenden ohne ETA wird das Boarding verweigert, weshalb Unternehmen eilig damit beginnen, ETA-Prüfungen in ihre Reisegenehmigungssysteme zu integrieren.
Cathay Pacific nimmt Passagierflüge nach Dubai und Riad ab 1. September wieder auf
Cathay Pacific nimmt ab dem 1. September wieder tägliche Passagierflüge nach Dubai sowie viermal wöchentliche Flüge nach Riad auf und beendet damit die seit Februar aufgrund des regionalen Konflikts ausgesetzte Flugverbindung. Frachtflüge nach Riad werden bereits ab dem 1. August wieder aufgenommen. Mit diesem Schritt wird die wichtige Passagier- und Frachtkapazität zwischen Hongkong und dem Golf wiederhergestellt, was Geschäftsreisenden, Umzugsunternehmen und Exporteuren zugutekommt.
Indien führt digitale e-OCI-Karte ein und beendet Ausgabe physischer Hefte für im Ausland lebende Staatsbürger
Das Innenministerium hat eine elektronische OCI-Karte eingeführt, die vollständig online beantragt, genehmigt und gespeichert werden kann. Dieser Schritt ersetzt physische Heftchen, verkürzt die Bearbeitungszeiten und bietet Arbeitgebern eine einfachere Möglichkeit, die Mobilität von Mitarbeitern aus der indischen Diaspora zu verwalten. Während einer Übergangsphase werden sowohl digitale als auch gedruckte Versionen akzeptiert.
Indien führt e-OCI-Karte ein und beendet das Papierdokument für 4,5 Millionen im Ausland lebende Inder
Indien hat das blaue OCI-Heft durch eine kostenlose, herunterladbare e-OCI-Karte ersetzt. Das QR-codierte Dokument beschleunigt die Einreise, verkürzt die Wartezeiten bei Neuausstellungen erheblich und ermöglicht Arbeitgebern Echtzeit-Statusprüfungen. Physische Karten sind optional; Strafen für verspätete Passaktualisierungen bleiben bestehen.
Ryanair warnt: EU-Fingerabdruckkontrollen könnten für britische Urlauber zu „Chaos in den Warteschlangen“ führen
Ryanair hat der Europäischen Kommission mitgeteilt, dass sein neues biometrisches Ein- und Ausreisesystem für den Spitzenverkehr noch nicht einsatzbereit ist und im Juli und August ausgesetzt werden sollte. Die Fluggesellschaft weist darauf hin, dass erste Hinweise darauf hindeuten, dass britische Passagiere Flüge verpassen, weil die Flughäfen mit der verpflichtenden Fingerabdruckerfassung noch nicht zurechtkommen. Reiseleiter werden aufgefordert, längere Umsteigezeiten einzuplanen und Reisende vor möglichen Wartezeiten von bis zu zwei Stunden zu warnen.
USCIS präsentiert umfassende Reform zur Stärkung der Integrität im EB-5-Investorenvisaprogramm
USCIS hat einen Entwurf für neue EB-5-Vorschriften veröffentlicht, der strengere Maßnahmen gegen Betrug, höhere Investitionsanforderungen, verpflichtende Prüfungen und neue Sanktionen für regionale Zentren vorsieht. Stellungnahmen können bis zum 31. August 2026 eingereicht werden, eine endgültige Regelung wird voraussichtlich 2027 erwartet – Unternehmen und Investoren bleibt somit nur wenig Zeit zur Anpassung.
Ryanair warnt vor Frankreichs mangelnder Vorbereitung auf biometrische Grenzkontrollen der EU
Ryanair warnte am 2. Juli, dass Flughäfen wie Paris-Beauvais für das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU nicht vorbereitet sind und ohne eine sommerliche Aussetzung der Fingerabdruckkontrollen „Schlangenchaos“ droht. Die französischen Grenzstellen verfügen derzeit nicht über genügend Terminals, um das Urlaubsaufkommen zu bewältigen, was sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisenden verpasste Flüge drohen lässt. Die Europäische Kommission hat ein Dringlichkeitstreffen einberufen, doch Unternehmen sollten bereits jetzt längere Grenzabfertigungszeiten in ihre Reisepläne einrechnen.
Deutsche Flughäfen fordern Brüssel auf, vorübergehende Aussetzung der neuen EU-Biometrie-Grenzkontrollen zu erlauben
Die Flughäfen Frankfurt und Berlin haben sich gemeinsam mit EU-weiten Fluggesellschafts- und Flughafenverbänden an die Europäische Kommission gewandt und fordern Befugnisse, das neue Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System) bei Überlastung der Grenzkontrollen auszusetzen oder zu reduzieren. Da Nicht-EU-Reisende bereits mit Wartezeiten von bis zu fünf Stunden rechnen müssen, warnen die deutschen Drehkreuze vor massenhaften Umbuchungen und einem operativen Chaos während des bevorstehenden Ansturms in den Schulferien. Geschäftsreisenden und Entsandten wird empfohlen, längere Umsteigezeiten einzuplanen und einen Nachweis über ihre biometrische Registrierung mitzuführen.
Ryanair schlägt Alarm wegen biometrischer Grenzkontrollen in der EU – Zypern bleibt jedoch außen vor
Ryanair warnt die Europäische Kommission: Das neue Schengen-Ein- und Ausreisesystem (EES) sorgt bereits an mehreren Flughäfen für lange Warteschlangen und könnte den Sommerreiseverkehr erheblich beeinträchtigen. Zypern, eines von nur zwei EU-Ländern, die noch nicht am EES teilnehmen, wird bei Direktankünften auf Fingerabdruckkontrollen verzichten. Reisende, die jedoch über ein Schengen-Drehkreuz umsteigen, könnten betroffen sein. Mobilitätsteams sollten daher längere Umsteigezeiten einplanen oder Personal umleiten, während EU-Beamte eine vorübergehende Aussetzung der Kontrollen prüfen. Dies unterstreicht Zyperns weiterhin bestehende Ausnahme von der schengenweiten Grenztechnologie.
Visagebühren steigen ab 1. Juli um 25 % – Wirtschaftsverbände warnen vor Schock bei Reisekosten
Ab dem 1. Juli 2026 hat Australien die Visumantragsgebühren für die meisten Kategorien um etwa 25 % erhöht. Wirtschafts- und Bildungsverbände warnen, dass die überraschende Erhöhung Studierende, Touristen und Fachkräfte abschrecken wird und die Umzugskosten um mehrere Tausend Dollar steigen lässt. Unternehmen sollten ihre Mobilitätskosten neu kalkulieren und dringende Anträge so schnell wie möglich einreichen.
Österreichs Familiennachzugsverbot läuft aus und hinterlässt Migranten in rechtlicher Unsicherheit
Ein Notverordnung zur Aussetzung der Familienzusammenführung von Flüchtlingen lief am 2. Juli aus, doch die neue österreichische Kontingentregelung wurde bisher nicht umgesetzt, wodurch alle neuen Anträge faktisch blockiert sind. Rechtsexperten bewerten diese Lücke als rechtswidrig, und NGOs planen eine Beschwerde bei der EU. Arbeitgeber stehen unterdessen vor der Unsicherheit, wann qualifizierte Flüchtlinge ihre Familien nachholen können.