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Zweiwöchige Sperrung der Brennerbahn angekündigt – Schienenersatzverkehr ab 18. Juli

Juli 2, 2026
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Zweiwöchige Sperrung der Brennerbahn angekündigt – Schienenersatzverkehr ab 18. Juli
Die Landesregierung von Südtirol und die ÖBB-Infrastruktur AG bestätigten am 1. Juli 2026, dass der Brennerbahn-Korridor von 18. Juli bis 1. August in mehreren Phasen wegen Gleismodernisierungen gesperrt wird. Die Abschnitte zwischen Bozen, Brixen, dem Brennerpass und Innsbruck werden in drei Wellen stillgelegt, wobei der kritische Streckenabschnitt Steinach–Innsbruck ab dem 23. Juli komplett gesperrt ist. Während der Bauarbeiten werden Regionalzüge durch Busse (Linien B100 und SV300) ersetzt. Die grenzüberschreitenden EuroCity-Verbindungen zwischen München und Verona werden über die Tauernstrecke umgeleitet, was eine Verlängerung der Fahrzeit um bis zu 90 Minuten bedeutet. Auch Nachtzüge und Railjet-Verbindungen, die viele österreichische Unternehmen für umweltfreundliche Geschäftsreisen nach Italien und Deutschland nutzen, sind betroffen. Infrastrukturminister Daniel Alfreider betonte, dass die Modernisierungen – darunter die Erneuerung der Weichen im Bahnhof Brenner und die Vorbereitung des Knotenpunkts Riggertalschleife – notwendig sind, um die Achslastkapazität vor der Eröffnung des Brenner-Basistunnels im Jahr 2030 zu erhöhen. Dennoch befürchten Logistikunternehmen Engpässe, da die Sperrzeiten mit der Hauptreisezeit und geplanten Straßenbauarbeiten auf der parallel verlaufenden Autobahn A13 zusammenfallen. Firmen, die auf Just-in-Time-Lieferungen durch den Korridor angewiesen sind, sollten eine Umleitung über die Tauern- oder Gotthard-Achse prüfen und zusätzliche Lkw-Kapazitäten sichern. Arbeitgeber mit grenzüberschreitenden Pendlern sollten flexible Homeoffice-Regelungen anbieten oder Schichtpläne anpassen. Reisende mit ÖBB/SBB- oder DB-Sparpreisen können während der Sperrzeit ohne Aufpreis umbuchen. Die Vorlaufzeit ist mit knapp zwei Wochen kurz, daher sollten Firmenreisestellen ihre Mitarbeiter umgehend informieren und Buchungssysteme entsprechend anpassen, um auf die Einschränkungen hinzuweisen.
Quelle: Autonomous Province of Bolzano – official news portal

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