
Live-Telemetriedaten der österreichischen A10 zeigen erneut Staus rund um den 6,8 km langen Tauerntunnel, eine wichtige Verbindung zwischen Salzburg und Kärnten, mit Verzögerungen von über 90 Minuten in den frühen Morgenstunden des 24. Juni. Reisereporter führen den Anstieg auf überlappende Schulferien in Bayern, Kroatien und Teilen Italiens zurück, die sowohl Freizeit- als auch Güterverkehr auf diesen Korridor lenken. Die A10 wird in der Sommersaison von schätzungsweise 60.000 Fahrzeugen pro Tag befahren – weit über ihrer Auslegungskapazität. Im Gegensatz zu benachbarten Alpentunneln gibt es im Tauern keinen parallelen Schienenersatz, was Straßenverkehrsteilnehmer besonders anfällig für Unfälle und Wartungsschließungen macht.
In dieser Woche begann die ASFINAG-Wartungsabteilung mit nächtlichen Inspektionen des Nordröhren-Tunnels, die nach 22:00 Uhr zeitweise eine einspurige Verkehrsführung erfordern – ein Zeitplan, der bis zum 5. Juli andauert. Obwohl die Arbeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden, kann eine Verzögerung bis in den morgendlichen Berufsverkehr die Staus verschärfen. Für Unternehmen, die zeitkritische Fracht aus Osteuropa zum Hafen Triest transportieren, kann der Engpass die maritimen Abfahrtszeiten gefährden. Spediteure sollten eine Umfahrung über den Pyhrn-Korridor (A9) in Betracht ziehen, trotz der dortigen Bosruck-Maut, oder Plätze auf der rollenden Autobahn Wörgl–Trient vorbuchen. Geschäftsreisende können Flüge Salzburg–Ljubljana nutzen und die Weiterreise mit der Bahn antreten, um Straßenunsicherheiten zu umgehen.
Die ASFINAG empfiehlt privaten Autofahrern mit flexiblen Zeitplänen, die Strecke vor 06:00 Uhr oder nach 20:00 Uhr zu befahren, die digitale Videomaut-Spur zur Umgehung manueller Mautstellen zu nutzen und Bargeld für die 13-Euro-Einzelfahrttunnelgebühr bereitzuhalten, falls der Scanner ausfällt. Fahrer von Firmenwagen sollten beachten, dass trotz vorausbezahlter Tauernmaut eine gültige Vignette für die gesamte A10 weiterhin Pflicht ist. Entlastung wird erst mit der Fertigstellung des lang geplanten dritten Sicherheitsbuchts im Jahr 2028 erwartet, der die Notfallkapazität erhöht und ein reibungsloseres Vorfallmanagement ermöglicht.
In dieser Woche begann die ASFINAG-Wartungsabteilung mit nächtlichen Inspektionen des Nordröhren-Tunnels, die nach 22:00 Uhr zeitweise eine einspurige Verkehrsführung erfordern – ein Zeitplan, der bis zum 5. Juli andauert. Obwohl die Arbeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden, kann eine Verzögerung bis in den morgendlichen Berufsverkehr die Staus verschärfen. Für Unternehmen, die zeitkritische Fracht aus Osteuropa zum Hafen Triest transportieren, kann der Engpass die maritimen Abfahrtszeiten gefährden. Spediteure sollten eine Umfahrung über den Pyhrn-Korridor (A9) in Betracht ziehen, trotz der dortigen Bosruck-Maut, oder Plätze auf der rollenden Autobahn Wörgl–Trient vorbuchen. Geschäftsreisende können Flüge Salzburg–Ljubljana nutzen und die Weiterreise mit der Bahn antreten, um Straßenunsicherheiten zu umgehen.
Die ASFINAG empfiehlt privaten Autofahrern mit flexiblen Zeitplänen, die Strecke vor 06:00 Uhr oder nach 20:00 Uhr zu befahren, die digitale Videomaut-Spur zur Umgehung manueller Mautstellen zu nutzen und Bargeld für die 13-Euro-Einzelfahrttunnelgebühr bereitzuhalten, falls der Scanner ausfällt. Fahrer von Firmenwagen sollten beachten, dass trotz vorausbezahlter Tauernmaut eine gültige Vignette für die gesamte A10 weiterhin Pflicht ist. Entlastung wird erst mit der Fertigstellung des lang geplanten dritten Sicherheitsbuchts im Jahr 2028 erwartet, der die Notfallkapazität erhöht und ein reibungsloseres Vorfallmanagement ermöglicht.
Quelle: Reisereporter