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CBSA startet „Free Flow“ Transit: Internationale Passagiere können Grenzkontrolle in Toronto, Vancouver und Montréal umgehen

Juli 4, 2026
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CBSA startet „Free Flow“ Transit: Internationale Passagiere können Grenzkontrolle in Toronto, Vancouver und Montréal umgehen
Internationale Anschlussflüge (ITI) sind an Kanadas drei größten Flughäfen jetzt einfacher geworden. Ein Bericht vom 3. Juli bestätigt, dass die Canada Border Services Agency (CBSA) ihr neues „Free Flow“-Verfahren an Toronto Pearson (Terminal 1), Vancouver International und Montréal-Trudeau eingeführt hat. Damit können berechtigte Transitpassagiere die Kioske und die Kontrolle durch Grenzbeamte komplett umgehen.

Im Rahmen von Free Flow bleiben Reisende mit einem Weiterflug am selben Tag in einer kontrollierten Abflugzone; die Fluggesellschaften übermitteln die Reisedaten im Voraus an die CBSA. Wenn das Gepäck durchgecheckt ist und der Anschlussflug innerhalb von 24 Stunden startet, gehen die Passagiere direkt zum Anschlussgate, ohne einen Grenzbeamten zu treffen. Passagiere, die in die USA weiterreisen, werden direkt zur Pre-Clearance der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde für eine erneute Sicherheitskontrolle geleitet.

CBSA startet „Free Flow“ Transit: Internationale Passagiere können Grenzkontrolle in Toronto, Vancouver und Montréal umgehen


Das Verfahren baut auf einem ITI-Pilotprojekt von 2018 auf, verzichtet jedoch auf die Passkontrolle per Scan, was die Mindestumsteigezeit um bis zu 60 Minuten verkürzt. Flughäfen außerhalb der „Big Three“ können nun die Einführung des Verfahrens beantragen – Winnipeg und Calgary prüfen dies bereits. CBSA-Vertreter betonen, dass die digitale Lösung die Beamten entlastet, sodass sie sich auf risikoreichere Reisende konzentrieren können, und gleichzeitig Kanadas Attraktivität als nordamerikanisches Drehkreuz steigert.

Für Fluggesellschaften bedeuten schnellere Anschlussverbindungen wettbewerbsfähigere Flugpläne und höhere Auslastungen auf transpazifischen Strecken. Reiseverantwortliche sollten die PNR-Codierung und Reisendeninformationen aktualisieren: Passagiere erhalten keinen CBSA-Einreisestempel mehr, daher sind Nachweise für die durchgehende Reise (z. B. Bordkarten) wichtig, falls Einwanderungsbehörden in Drittstaaten Nachweise verlangen.

Wichtig: Die Ausnahmeregelung ersetzt nicht die Visabestimmungen. Passagiere aus visapflichtigen Ländern müssen weiterhin ein kanadisches Transitvisum oder eine eTA besitzen, falls erforderlich. Bei Stornierung des Anschlussflugs müssen sich Reisende bei der CBSA melden, was eine formelle Einreise bedeutet und gegebenenfalls Prüfungen zur Zulässigkeit sowie Quarantäneauflagen nach sich ziehen kann, falls Gesundheitsmaßnahmen wieder aktiviert werden.
Quelle: Caribbean News Global (CIC News report)

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