
Verkehrsminister Steven MacKinnon hat eine erweiterte bilaterale Luftverkehrsvereinbarung mit der Mongolei angekündigt, die erstmals direkte Passagierflüge zwischen den beiden Ländern erlaubt. Das Abkommen, das am 3. Juli 2026 in Ottawa unterzeichnet wurde, gestattet bis zu drei wöchentliche Passagier-Kombinationsflüge sowie unbegrenzte Frachtflüge mit uneingeschränkten Fünft-Freiheitsrechten für Frachtflugzeuge. Für kanadische Bergbauunternehmen, Ingenieurbüros und Agrarexporteure, die bereits in der schnell wachsenden mongolischen Wirtschaft aktiv sind, entfällt damit der kostspielige Umweg über Seoul oder Peking, was die Reisezeit um 6 bis 10 Stunden pro Strecke verkürzen dürfte. Reiseveranstalter schätzen, dass die Business-Class-Tarife zwischen Toronto und Ulaanbaatar um bis zu 20 Prozent sinken könnten, sobald Nonstop-Flüge angeboten werden.
Das Abkommen passt auch zur umfassenderen Strategie Ottawas, den Handel durch Liberalisierung des Luftverkehrs zu diversifizieren. Seit 2018 hat Kanada mit mehr als 20 aufstrebenden Märkten Abkommen abgeschlossen oder erweitert, wobei die Mongolei als letzter großer asiatischer Partner ohne direkte Flugverbindungen hervorsticht. Der Zeitpunkt ist günstig: Die Mongolei verzeichnete 2025 ein BIP-Wachstum von 14 Prozent, angetrieben durch Exporte von Kupfer und seltenen Erden – Bereiche, in denen kanadische Anbieter über spezielles Know-how verfügen.
Firmen mit Projektpersonal sollten die Flugpläne genau beobachten. Brancheninsider vermuten, dass Air Canada Cargo und die mongolische MIAT als erste starten könnten, voraussichtlich im Frühjahr 2027, sobald Flugzeugslots verfügbar sind. Unternehmen sollten zudem die Kosten für die Beschaffung von Geschäftsvisa in der Mongolei einplanen, da das e-Visa-System noch einen inländischen Sponsor erfordert.
Schließlich sollten Risikomanager ihre Routenoptionen in Krisenmanagement-Systemen aktualisieren: Das neue Abkommen erlaubt kanadischen Fluggesellschaften, den russischen Luftraum auf dem Weg nach Ulaanbaatar zu überfliegen, womit ein Korridor wieder geöffnet wird, der seit 2022 weitgehend gemieden wurde. Unternehmen mit strengen Überflugrichtlinien müssen vor Buchungen den genauen Flugweg der jeweiligen Airline bestätigen.
Das Abkommen passt auch zur umfassenderen Strategie Ottawas, den Handel durch Liberalisierung des Luftverkehrs zu diversifizieren. Seit 2018 hat Kanada mit mehr als 20 aufstrebenden Märkten Abkommen abgeschlossen oder erweitert, wobei die Mongolei als letzter großer asiatischer Partner ohne direkte Flugverbindungen hervorsticht. Der Zeitpunkt ist günstig: Die Mongolei verzeichnete 2025 ein BIP-Wachstum von 14 Prozent, angetrieben durch Exporte von Kupfer und seltenen Erden – Bereiche, in denen kanadische Anbieter über spezielles Know-how verfügen.
Firmen mit Projektpersonal sollten die Flugpläne genau beobachten. Brancheninsider vermuten, dass Air Canada Cargo und die mongolische MIAT als erste starten könnten, voraussichtlich im Frühjahr 2027, sobald Flugzeugslots verfügbar sind. Unternehmen sollten zudem die Kosten für die Beschaffung von Geschäftsvisa in der Mongolei einplanen, da das e-Visa-System noch einen inländischen Sponsor erfordert.
Schließlich sollten Risikomanager ihre Routenoptionen in Krisenmanagement-Systemen aktualisieren: Das neue Abkommen erlaubt kanadischen Fluggesellschaften, den russischen Luftraum auf dem Weg nach Ulaanbaatar zu überfliegen, womit ein Korridor wieder geöffnet wird, der seit 2022 weitgehend gemieden wurde. Unternehmen mit strengen Überflugrichtlinien müssen vor Buchungen den genauen Flugweg der jeweiligen Airline bestätigen.
Quelle: Transport Canada
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