
Die Europäische Kommission hat die Forderungen der Industrie nach einer sommerlichen Aussetzung des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) abgelehnt. Das bedeutet, dass britische Familien, die während der Schulferien nach Spanien fliegen, weiterhin mit Verzögerungen bei Fingerabdruck- und Gesichtsscans rechnen müssen. In einem von Euro Weekly News hervorgehobenen Briefing erklärte Brüssel, dass das System – das die 90-Tage-Aufenthalte von Nicht-EU-Bürgern innerhalb von 180 Tagen elektronisch erfasst – aktiv bleiben muss, um die Datenintegrität im Schengen-Raum zu gewährleisten. Grenzbehörden dürfen die erstmalige biometrische Erfassung an bestimmten Flughäfen nur dann aussetzen, wenn die Warteschlangen „außergewöhnlich lang“ sind, doch eine EU-weite Anordnung für solche Pausen wird es nicht geben.
Fluggesellschaften warnen, dass dieser ad-hoc-Ansatz zu Inkonsistenzen führen könnte: Passagiere, die ihre biometrischen Daten bei der Einreise in Málaga erfassen lassen, könnten beispielsweise über Palma de Mallorca abreisen, wo die Erfassung noch aktiv ist. Dies birgt das Risiko, dass bei einem Systemfehler eine Überschreitung der Aufenthaltsdauer angezeigt wird. IATA und der Airports Council International berichten bereits von Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an einigen europäischen Flughäfen. Die Billigfluggesellschaft Ryanair nennt Alicante-Elche, Málaga-Costa del Sol, Palma und Teneriffa Süd als die spanischen Flughäfen, die im Sommer besonders anfällig für Überlastungen sind, da dort nur begrenzt Kioske und Personal zur Verfügung stehen.
Die Auswirkungen betreffen nicht nur Freizeitreisende, sondern auch Geschäftsreisende. Verpasste Anschlussflüge innerhalb des Schengen-Raums können zu erheblichen Störungen bei Terminen und Projektstarts führen. Mobilitätsmanager sollten daher längere Umsteigezeiten einplanen und Reisende dazu anhalten, alle verfügbaren Vorregistrierungsschritte vor Abflug zu absolvieren. Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Großbritannien und Spanien entsenden, müssen die im Schengen-Raum verbrachten Tage nun noch genauer dokumentieren, da Passstempel zunehmend durch digitale Aufzeichnungen ersetzt werden.
EU-Beamte betonen, dass das System bereits Sicherheitsvorteile bringt: Seit der teilweisen Einführung im Oktober wurden 110 Millionen Reisen erfasst und mehr als 44.000 Einreiseverweigerungen registriert. Sie argumentieren, dass gezielte Personalverstärkungen und mobile Vorab-Checks den Druck mindern werden, ohne das jahrelang entwickelte Sicherheitsupgrade zu gefährden.
Fluggesellschaften warnen, dass dieser ad-hoc-Ansatz zu Inkonsistenzen führen könnte: Passagiere, die ihre biometrischen Daten bei der Einreise in Málaga erfassen lassen, könnten beispielsweise über Palma de Mallorca abreisen, wo die Erfassung noch aktiv ist. Dies birgt das Risiko, dass bei einem Systemfehler eine Überschreitung der Aufenthaltsdauer angezeigt wird. IATA und der Airports Council International berichten bereits von Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an einigen europäischen Flughäfen. Die Billigfluggesellschaft Ryanair nennt Alicante-Elche, Málaga-Costa del Sol, Palma und Teneriffa Süd als die spanischen Flughäfen, die im Sommer besonders anfällig für Überlastungen sind, da dort nur begrenzt Kioske und Personal zur Verfügung stehen.
Die Auswirkungen betreffen nicht nur Freizeitreisende, sondern auch Geschäftsreisende. Verpasste Anschlussflüge innerhalb des Schengen-Raums können zu erheblichen Störungen bei Terminen und Projektstarts führen. Mobilitätsmanager sollten daher längere Umsteigezeiten einplanen und Reisende dazu anhalten, alle verfügbaren Vorregistrierungsschritte vor Abflug zu absolvieren. Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Großbritannien und Spanien entsenden, müssen die im Schengen-Raum verbrachten Tage nun noch genauer dokumentieren, da Passstempel zunehmend durch digitale Aufzeichnungen ersetzt werden.
EU-Beamte betonen, dass das System bereits Sicherheitsvorteile bringt: Seit der teilweisen Einführung im Oktober wurden 110 Millionen Reisen erfasst und mehr als 44.000 Einreiseverweigerungen registriert. Sie argumentieren, dass gezielte Personalverstärkungen und mobile Vorab-Checks den Druck mindern werden, ohne das jahrelang entwickelte Sicherheitsupgrade zu gefährden.
Quelle: Euro Weekly News