
Der Immigration Service Delivery (ISD) des Justizministeriums hat still und heimlich die Verfahren zur Ausstellung irischer Reisedokumente für Flüchtlinge und andere Schutzberechtigte überarbeitet. Die am 10. Juli 2026 veröffentlichte aktualisierte Anleitung „Beantragung eines Reisedokuments“ bestätigt, dass Anträge nun über das Kundenportal des ISD eingereicht werden müssen – Papierformulare sind nur noch in Ausnahmefällen zulässig.
Nach Abschnitt 207 des International Protection Act 2026 haben anerkannte Flüchtlinge, Programmflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte Anspruch auf ein irisches Reisedokument, wenn sie keinen nationalen Pass erhalten können. Die überarbeitete Seite führt die Nutzer Schritt für Schritt durch den Online-Prozess, inklusive der Zahlung der Gebühr von weiterhin 55 Euro und einer eingebetteten Checkliste für die erforderlichen Nachweise. Das ISD betont, dass unvollständige Anträge automatisch zurückgewiesen werden – eine Maßnahme, die Nacharbeiten reduzieren und die derzeitige Bearbeitungszeit von 20 Wochen verkürzen soll.
Für multinationale Unternehmen mit in Irland angesiedelten Mitarbeitenden ist diese Umstellung besonders relevant. Angehörige, die später im Rahmen der Familienzusammenführung nachkommen, können den gesamten Antrag jetzt online stellen und ihr Reisedokument bei einer irischen Botschaft im Ausland abholen. Personalabteilungen profitieren davon, den Status der Anträge über dasselbe Portal zu verfolgen, das sie bereits für Beschäftigungsgenehmigungen nutzen.
Eine Notfallbearbeitung – etwa bei dringenden medizinischen Reisen oder Trauerfällen – bleibt möglich, erfordert jedoch zunächst die reguläre Online-Antragstellung, bevor die Dringlichkeit über den Service-Desk angezeigt wird.
Die Digitalisierungsoffensive des ISD steht im Einklang mit dem Regierungsziel, bis Ende der EU-Ratspräsidentschaft im Dezember durchgängige E-Immigrationsdienste anzubieten. Frühere Pilotprojekte, wie das E-Visum-Zahlungssystem von 2025, haben die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten bereits um 18 Prozent verkürzt. Sollte die neue Plattform ähnlich effizient arbeiten, könnten die Ausstellungszeiten für Reisedokumente bis Anfang 2027 auf etwa 16 Wochen sinken – was die Planung von Auslandseinsätzen für Mitarbeitende ohne irische Staatsbürgerschaft, die ihre Heimatpässe nicht verlängern können, deutlich erleichtert.
Praktischer Tipp: Unternehmen sollten ihre internen Checklisten für Versetzungen aktualisieren, das Online-Portal einbeziehen, die Gebühr von 55 Euro einplanen und ihre reisenden Mitarbeitenden daran erinnern, trotz irischem Reisedokument weiterhin die Visabestimmungen des Ziellandes zu prüfen.
Nach Abschnitt 207 des International Protection Act 2026 haben anerkannte Flüchtlinge, Programmflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte Anspruch auf ein irisches Reisedokument, wenn sie keinen nationalen Pass erhalten können. Die überarbeitete Seite führt die Nutzer Schritt für Schritt durch den Online-Prozess, inklusive der Zahlung der Gebühr von weiterhin 55 Euro und einer eingebetteten Checkliste für die erforderlichen Nachweise. Das ISD betont, dass unvollständige Anträge automatisch zurückgewiesen werden – eine Maßnahme, die Nacharbeiten reduzieren und die derzeitige Bearbeitungszeit von 20 Wochen verkürzen soll.
Für multinationale Unternehmen mit in Irland angesiedelten Mitarbeitenden ist diese Umstellung besonders relevant. Angehörige, die später im Rahmen der Familienzusammenführung nachkommen, können den gesamten Antrag jetzt online stellen und ihr Reisedokument bei einer irischen Botschaft im Ausland abholen. Personalabteilungen profitieren davon, den Status der Anträge über dasselbe Portal zu verfolgen, das sie bereits für Beschäftigungsgenehmigungen nutzen.
Eine Notfallbearbeitung – etwa bei dringenden medizinischen Reisen oder Trauerfällen – bleibt möglich, erfordert jedoch zunächst die reguläre Online-Antragstellung, bevor die Dringlichkeit über den Service-Desk angezeigt wird.
Die Digitalisierungsoffensive des ISD steht im Einklang mit dem Regierungsziel, bis Ende der EU-Ratspräsidentschaft im Dezember durchgängige E-Immigrationsdienste anzubieten. Frühere Pilotprojekte, wie das E-Visum-Zahlungssystem von 2025, haben die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten bereits um 18 Prozent verkürzt. Sollte die neue Plattform ähnlich effizient arbeiten, könnten die Ausstellungszeiten für Reisedokumente bis Anfang 2027 auf etwa 16 Wochen sinken – was die Planung von Auslandseinsätzen für Mitarbeitende ohne irische Staatsbürgerschaft, die ihre Heimatpässe nicht verlängern können, deutlich erleichtert.
Praktischer Tipp: Unternehmen sollten ihre internen Checklisten für Versetzungen aktualisieren, das Online-Portal einbeziehen, die Gebühr von 55 Euro einplanen und ihre reisenden Mitarbeitenden daran erinnern, trotz irischem Reisedokument weiterhin die Visabestimmungen des Ziellandes zu prüfen.
Quelle: Immigration Service Delivery
Wie VisaHQ helfen kann
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