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Chinas 15. Fünfjahresplan verspricht mehr visafreie Einreisen und zusätzliche Direktflüge

Juli 15, 2026
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Chinas 15. Fünfjahresplan verspricht mehr visafreie Einreisen und zusätzliche Direktflüge
Der Staatsrat Chinas hat grünes Licht für einen umfassenden Plan zur Ankurbelung der Inlandsnachfrage im Rahmen des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) gegeben. Neben klassischen Maßnahmen zur Stärkung des Konsumsegments setzt das Konzept vor allem auf internationale Mobilität als Schlüsselstrategie zur „Ausweitung des eingehenden Konsums“. Peking kündigt an, die Liste der visafreien Länder kontinuierlich zu erweitern, die Transitvisafreiheit für 24, 144 und 240 Stunden zu vereinfachen und die Formalitäten für längerfristige Visa zu erleichtern. Ein spezieller Abschnitt des Plans beauftragt das Außenministerium und die Nationale Einwanderungsbehörde, die bestehende Transitvisafreiheit zu optimieren, damit mehr Flughäfen und Grenzübergänge Reisende ohne Visum abfertigen können und diese sich nicht mehr nur auf wenige städtische „Erlaubniszonen“ beschränken müssen. Gleichzeitig wurde die Zivilluftfahrtbehörde Chinas (CAAC) angewiesen, neue Direktverbindungen nach Europa, in die USA und zu Partnerstaaten der Belt-and-Road-Initiative zu priorisieren, da kürzere Reisezeiten direkt zu höheren Ausgaben der Besucher führen. Für Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: China will mehr zahlungskräftige Reisende ins Land holen. Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden oder Projektteams rotieren lassen, können in den nächsten vier Jahren mit einer schrittweisen Ausweitung der visafreien Nationalitäten sowie zusätzlicher direkter Langstreckenverbindungen rechnen. Der Plan sieht zudem einfachere Zahlungsmöglichkeiten für ausländische Besucher vor – ein Thema, das viele Geschäftsreisende, die auf ausländische Bankkarten oder mobile Geldbörsen angewiesen sind, bisher frustrierte – und verspricht „One-Stop“-Prozesse für Zollabfertigung, SIM-Karten-Registrierung und Hotel-Check-in. Analysten sehen in der Fokussierung auf Mobilität eine Ergänzung zu Pekings Bemühungen, China als offenen Markt für den Dienstleistungshandel zu positionieren. „Der einfachere Zugang, die unkomplizierte Bezahlung und die freie Mobilität im Land sind der schnellste Weg, internationales Interesse in konkrete Ausgaben umzuwandeln“, so Zhang Jian von der China Tourism Academy. Praktisch sollten Unternehmen China wieder stärker in ihre globalen Einsatz- und Meetingpläne einbeziehen, insbesondere sobald neue Nonstop-Flugverbindungen starten. Ein genauer Zeitplan für die Visaänderungen wurde noch nicht veröffentlicht, doch die Behörden wurden angewiesen, bis Ende 2026 detaillierte Umsetzungsmaßnahmen vorzulegen. Multinationale Unternehmen wird empfohlen, Botschaftsankündigungen und CAAC-Veröffentlichungen zu Streckengenehmigungen aufmerksam zu verfolgen, um frühzeitig Hinweise auf die nächste Erleichterungswelle zu erhalten.
Quelle: english.www.gov.cn

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