
Am 22. Juli 2026 bestätigten mehrere Portale für Einwanderungsrecht, dass IRCC die Annahme neuer „Interesse an der Sponsorenschaft“-Anträge im Rahmen des Eltern- und Großelternprogramms (PGP) bis auf Weiteres ausgesetzt hat. Während die formelle Pause bereits am 15. Juli angekündigt wurde, präzisierte das Ministerium diese Woche wichtige operative Details: Es werden 2026 keine neuen Einladungen verschickt, und es wird empfohlen, vorübergehend auf Besuchsvisa oder das Super-Visum als Zwischenlösung zurückzugreifen.
Mit diesem Schritt soll der stark angewachsene Rückstau von über 90.000 PGP-Anträgen abgebaut werden – was einer geschätzten Bearbeitungszeit von fünf Jahren entspricht. IRCC-Daten zeigen, dass fast 70 Prozent des Rückstaus auf fünf Visa-Büros (Manila, Neu-Delhi, Islamabad, Accra und Nairobi) entfallen, was die Ressourcen belastet und die Trennung von Familien verlängert.
Für Arbeitgeber könnte die Pause indirekte Auswirkungen auf die Bindung von Fachkräften haben. Viele qualifizierte Arbeitskräfte sehen die Möglichkeit, ihre Eltern nachzuholen, als entscheidenden Faktor bei der Wahl zwischen Kanada und vergleichbaren Zielländern wie Australien. Unternehmen wird daher empfohlen, ihre familienunterstützenden Leistungen auszuweiten – etwa durch Übernahme von Super-Visum-Versicherungen und Rückreisekosten –, um die Auswirkungen der neuen Regelung auf entsandte Mitarbeiter abzumildern.
Einwanderungsanwälte rechnen mit rechtlichen Auseinandersetzungen, räumen aber ein, dass das Ministerium über weitreichende gesetzliche Befugnisse zur Steuerung der Antragsannahme verfügt. Sie weisen zudem darauf hin, dass die Aussetzung mit einem am 15. Juli in Kraft getretenen Regelungspaket zusammenfällt, das finanzielle Verpflichtungen für Sponsoren verschärft und die Armutsgrenze (LICO) um 12 % anhebt.
IRCC kündigt an, im Herbst mit den Beteiligten über ein losbasiertes Modell ohne Lotterie zu beraten, das „Trennungsdauer und humanitäre Aspekte“ priorisiert. Bis dahin müssen Familien auf Besuchswege und Verlängerungen setzen, die keinen Zugang zu öffentlicher Gesundheitsversorgung oder Integrationsdiensten bieten und private Sponsoren womöglich mit höheren Kosten belasten.
Mit diesem Schritt soll der stark angewachsene Rückstau von über 90.000 PGP-Anträgen abgebaut werden – was einer geschätzten Bearbeitungszeit von fünf Jahren entspricht. IRCC-Daten zeigen, dass fast 70 Prozent des Rückstaus auf fünf Visa-Büros (Manila, Neu-Delhi, Islamabad, Accra und Nairobi) entfallen, was die Ressourcen belastet und die Trennung von Familien verlängert.
Für Arbeitgeber könnte die Pause indirekte Auswirkungen auf die Bindung von Fachkräften haben. Viele qualifizierte Arbeitskräfte sehen die Möglichkeit, ihre Eltern nachzuholen, als entscheidenden Faktor bei der Wahl zwischen Kanada und vergleichbaren Zielländern wie Australien. Unternehmen wird daher empfohlen, ihre familienunterstützenden Leistungen auszuweiten – etwa durch Übernahme von Super-Visum-Versicherungen und Rückreisekosten –, um die Auswirkungen der neuen Regelung auf entsandte Mitarbeiter abzumildern.
Einwanderungsanwälte rechnen mit rechtlichen Auseinandersetzungen, räumen aber ein, dass das Ministerium über weitreichende gesetzliche Befugnisse zur Steuerung der Antragsannahme verfügt. Sie weisen zudem darauf hin, dass die Aussetzung mit einem am 15. Juli in Kraft getretenen Regelungspaket zusammenfällt, das finanzielle Verpflichtungen für Sponsoren verschärft und die Armutsgrenze (LICO) um 12 % anhebt.
IRCC kündigt an, im Herbst mit den Beteiligten über ein losbasiertes Modell ohne Lotterie zu beraten, das „Trennungsdauer und humanitäre Aspekte“ priorisiert. Bis dahin müssen Familien auf Besuchswege und Verlängerungen setzen, die keinen Zugang zu öffentlicher Gesundheitsversorgung oder Integrationsdiensten bieten und private Sponsoren womöglich mit höheren Kosten belasten.
Quelle: Immigration.ca