
Die Maritime Abteilung der polnischen Grenzschutzpolizei gab am 22. Juli 2026 bekannt, dass drei ihrer Offiziere erfolgreich eines der anspruchsvollsten Programme der Einheit abgeschlossen haben – den Spezialkurs für Bootsführer. Dabei legten sie eine Strecke von 2.280 Seemeilen (4.220 km) rund um die Ostsee zurück. Das Training, das in Zusammenarbeit mit den Spezialeinheiten GROM und FORMOZA durchgeführt wurde, umfasste Nachtnavigation, VBSS-Übungen (Besuch, Besteigen, Durchsuchung und Sicherstellung) auf Offshore-Plattformen und LNG-Terminals sowie Hochgeschwindigkeitsabfangmanöver bei rauer See. Die Absolventen sind nun zertifiziert, das Kampfschiff der Klasse SG-900 zu steuern, das die Schifffahrtswege nach Danzig und zum LNG-Terminal in Świnoujście patrouilliert – wichtige Tore für Polens Energieimporte.
Der Kurs reagiert auf einen Anstieg irregulärer Überfahrten und Drohnenvorfälle, die von den Ostseeanrainern gemeldet wurden, und entspricht den EU-Forderungen nach verstärkten maritimen Grenzkontrollen. Für Reedereien und Kreuzfahrtveranstalter bedeutet die erweiterte Kompetenz der Grenzschutzpolizei schnellere Reaktionszeiten bei Notrufen, aber auch häufigere Kontrollen. Schiffe, die polnische Häfen anlaufen, müssen mit verstärkten Dokumentenprüfungen rechnen, insbesondere bei Visa der Besatzung und Sicherheitsplänen der Schiffe. Logistikunternehmen, die Projektfracht zu den neuen Offshore-Windpark-Baustellen vor Łeba transportieren, sollten mögliche Verzögerungen durch Kontrollen einplanen.
Die Behörde betonte, dass das interdisziplinäre Trainingsformat die Interoperabilität mit NATO-Marinen verbessert – ein strategisches Ziel angesichts der angespannten regionalen Lage. Für 2027 sind weitere Kurse geplant, wenn Polen zwei neue Damen Stan Patrol 5011-Schiffe in Dienst stellt, die mit biometrischen Erfassungsstationen ausgestattet sind, um das EU-Einreise-Ausreise-System direkt von hoher See aus zu speisen.
Der Kurs reagiert auf einen Anstieg irregulärer Überfahrten und Drohnenvorfälle, die von den Ostseeanrainern gemeldet wurden, und entspricht den EU-Forderungen nach verstärkten maritimen Grenzkontrollen. Für Reedereien und Kreuzfahrtveranstalter bedeutet die erweiterte Kompetenz der Grenzschutzpolizei schnellere Reaktionszeiten bei Notrufen, aber auch häufigere Kontrollen. Schiffe, die polnische Häfen anlaufen, müssen mit verstärkten Dokumentenprüfungen rechnen, insbesondere bei Visa der Besatzung und Sicherheitsplänen der Schiffe. Logistikunternehmen, die Projektfracht zu den neuen Offshore-Windpark-Baustellen vor Łeba transportieren, sollten mögliche Verzögerungen durch Kontrollen einplanen.
Die Behörde betonte, dass das interdisziplinäre Trainingsformat die Interoperabilität mit NATO-Marinen verbessert – ein strategisches Ziel angesichts der angespannten regionalen Lage. Für 2027 sind weitere Kurse geplant, wenn Polen zwei neue Damen Stan Patrol 5011-Schiffe in Dienst stellt, die mit biometrischen Erfassungsstationen ausgestattet sind, um das EU-Einreise-Ausreise-System direkt von hoher See aus zu speisen.
Quelle: Nadmorski24.pl
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