
Ein ausführliches juristisches Briefing, das heute Morgen von den Immigration Barristers der Richmond Chambers veröffentlicht wurde, warnt Arbeitgeber davor, dass das Quoten-System der Schweiz für Drittstaatsangehörige im Jahr 2026 bereits spürbar wirkt, obwohl erst knapp die Hälfte der jährlichen Kontingente ausgeschöpft ist. Gemäß dem Ausländergesetz (AIG) legt der Bundesrat jährliche Höchstzahlen von 4.500 B-Aufenthaltsbewilligungen und 4.000 L-Kurzaufenthaltsbewilligungen für sogenannte Drittstaatsangehörige (also Personen, die keine EU/EFTA-Bürger sind) fest.
Der Bericht erklärt, dass die Bewilligungen vierteljährlich an die Kantone verteilt werden; sobald das Kontingent eines Kantons aufgebraucht ist, müssen Unternehmen auf die nächste Freigabe des Bundes warten oder eine Bewilligung aus der Bundesreserve beantragen – ein Verfahren, das sechs bis acht Wochen dauern kann. Richmond Chambers weist darauf hin, dass Kantone wie Zürich, Waadt und Zug – traditionelle Anziehungspunkte für multinationale Hauptsitze und schnell wachsende Tech-Unternehmen – bereits mehr als 70 % ihres Q3-Kontingents ausgeschöpft haben. HR- und Global-Mobility-Teams riskieren daher, wichtige Neueinstellungen im September oder Oktober nicht rechtzeitig an Bord zu bringen, wenn sie weiterhin Verträge abschließen, ohne den Quotenzeitplan zu berücksichtigen.
Der Artikel erinnert außerdem daran, dass die Erlangung einer „Quota Unit“ nur eine Hürde darstellt. Arbeitgeber müssen weiterhin arbeitsmarktliche Prüfungen bestehen, nachweisen, dass Gehalt und Position den lokalen Bedingungen entsprechen, und bei Bewerbern außerhalb der Schweiz die Visaerteilungszeiten an den Schweizer Auslandsvertretungen einkalkulieren. Späte Anträge gegen Jahresende können daher zu Startterminen im Januar 2027 führen, was sich auf Projektfristen und Bonusansprüche auswirkt.
Praktische Empfehlungen sind: (1) die Einwanderungsstrategie vor Vertragsunterzeichnung beginnen; (2) genau prüfen, in welchem Kanton die Arbeit tatsächlich ausgeübt wird, da ein „Quota-Shopping“ in anderen Kantonen selten akzeptiert wird; (3) kommerzielle Zeitpläne an den kritischen Einwanderungspfad anpassen und nicht umgekehrt; und (4) Backup-Pläne wie Remote-Arbeit oder kurze Geschäftsreisen bereithalten, falls das Kontingent unerwartet erschöpft ist.
Für Global-Mobility-Manager lautet die klare Botschaft: Im aktuellen Arbeitsmarktumfeld sind die Einwanderungsfristen – nicht HR- oder Umzugslogistik – wieder der entscheidende Faktor, um Talente in die Schweiz zu bringen.
Der Bericht erklärt, dass die Bewilligungen vierteljährlich an die Kantone verteilt werden; sobald das Kontingent eines Kantons aufgebraucht ist, müssen Unternehmen auf die nächste Freigabe des Bundes warten oder eine Bewilligung aus der Bundesreserve beantragen – ein Verfahren, das sechs bis acht Wochen dauern kann. Richmond Chambers weist darauf hin, dass Kantone wie Zürich, Waadt und Zug – traditionelle Anziehungspunkte für multinationale Hauptsitze und schnell wachsende Tech-Unternehmen – bereits mehr als 70 % ihres Q3-Kontingents ausgeschöpft haben. HR- und Global-Mobility-Teams riskieren daher, wichtige Neueinstellungen im September oder Oktober nicht rechtzeitig an Bord zu bringen, wenn sie weiterhin Verträge abschließen, ohne den Quotenzeitplan zu berücksichtigen.
Der Artikel erinnert außerdem daran, dass die Erlangung einer „Quota Unit“ nur eine Hürde darstellt. Arbeitgeber müssen weiterhin arbeitsmarktliche Prüfungen bestehen, nachweisen, dass Gehalt und Position den lokalen Bedingungen entsprechen, und bei Bewerbern außerhalb der Schweiz die Visaerteilungszeiten an den Schweizer Auslandsvertretungen einkalkulieren. Späte Anträge gegen Jahresende können daher zu Startterminen im Januar 2027 führen, was sich auf Projektfristen und Bonusansprüche auswirkt.
Praktische Empfehlungen sind: (1) die Einwanderungsstrategie vor Vertragsunterzeichnung beginnen; (2) genau prüfen, in welchem Kanton die Arbeit tatsächlich ausgeübt wird, da ein „Quota-Shopping“ in anderen Kantonen selten akzeptiert wird; (3) kommerzielle Zeitpläne an den kritischen Einwanderungspfad anpassen und nicht umgekehrt; und (4) Backup-Pläne wie Remote-Arbeit oder kurze Geschäftsreisen bereithalten, falls das Kontingent unerwartet erschöpft ist.
Für Global-Mobility-Manager lautet die klare Botschaft: Im aktuellen Arbeitsmarktumfeld sind die Einwanderungsfristen – nicht HR- oder Umzugslogistik – wieder der entscheidende Faktor, um Talente in die Schweiz zu bringen.
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