
Das täglich aktualisierte Register der Europäischen Kommission zu den internen Schengen-Grenzkontrollen, veröffentlicht am 24. Juli, bestätigt, dass sowohl Österreich als auch Deutschland die Kontrollen an den Landgrenzen zu Tschechien bis zum 15. September 2026 aufrechterhalten werden. Wien hatte die Kontrollen an der Grenze zu Tschechien und anderen Nachbarländern erstmals im Dezember 2025 wiedereingeführt und dabei „anhaltende Bedrohungen der inneren Sicherheit durch irreguläre Migration entlang der Balkanrouten“ als Grund genannt. Berlin folgte im März 2026 angesichts rekordverdächtiger Asylanträge und des Drucks auf Aufnahmeeinrichtungen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Reisende – einschließlich EU-Bürger – Reisepässe oder Personalausweise mitführen und mit Stichprobenkontrollen auf den Hauptkorridoren E55 (Mikulov – Drasenhofen), D3/A7 (Dolní Dvořiště – Wullowitz) und D5/A6 (Rozvadov – Waidhaus) sowie in grenzüberschreitenden Zügen rechnen müssen. Berufskraftfahrer berichten von durchschnittlichen Wartezeiten von 15 bis 30 Minuten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit, wobei intensive Kontrollaktionen (Schleierfahndung) die Wartezeiten auf über eine Stunde verlängern können.
Für tschechische Exporteure ist die Verlängerung der Kontrollen mehr als nur ein Ärgernis: Österreich und Deutschland sind der erste und dritte wichtigste Handelspartner des Landes und machen 38 % des gesamten Straßengüterverkehrs aus. Der Logistikverband ČESMAD Bohemia schätzt, dass die Kontrollen die Kosten einer durchschnittlichen internationalen Transportfahrt um etwa 1.800 CZK (73 €) erhöhen, vor allem durch Überstunden der Fahrer und Strafgebühren wegen verpasster Zeitfenster. Multinationale Hersteller haben bereits begonnen, Just-in-Time-Lieferungen neu zu planen und einige Transporte über Polen umzuleiten.
Reiseanbieter für Geschäftsreisende empfehlen Mobilitätsmanagern, ihre Mitarbeiter auf mögliche Verzögerungen vorzubereiten, Nachweise über Unterkunft oder Weiterreise mitzuführen und bei Anschlussflügen in München oder Wien mehr Zeit einzuplanen. Die tschechischen Behörden weisen darauf hin, dass Schengen-Regeln interne Grenzkontrollen nur als „letztes Mittel“ zulassen, und Prag drängt Berlin und Wien weiterhin, so bald wie möglich zu einem vollständig passfreien Grenzverkehr zurückzukehren, sobald die Sicherheitslage dies erlaubt. Die aktuelle Meldung kann noch vorzeitig zurückgezogen werden; eine Überprüfung wird beim nächsten Rat für Justiz und Inneres Ende August erwartet. Unternehmen mit häufigen grenzüberschreitenden Mitarbeiterbewegungen sollten die Entwicklungen daher genau beobachten und alternative Reisepläne bereithalten.
In der Praxis bedeutet dies, dass Reisende – einschließlich EU-Bürger – Reisepässe oder Personalausweise mitführen und mit Stichprobenkontrollen auf den Hauptkorridoren E55 (Mikulov – Drasenhofen), D3/A7 (Dolní Dvořiště – Wullowitz) und D5/A6 (Rozvadov – Waidhaus) sowie in grenzüberschreitenden Zügen rechnen müssen. Berufskraftfahrer berichten von durchschnittlichen Wartezeiten von 15 bis 30 Minuten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit, wobei intensive Kontrollaktionen (Schleierfahndung) die Wartezeiten auf über eine Stunde verlängern können.
Für tschechische Exporteure ist die Verlängerung der Kontrollen mehr als nur ein Ärgernis: Österreich und Deutschland sind der erste und dritte wichtigste Handelspartner des Landes und machen 38 % des gesamten Straßengüterverkehrs aus. Der Logistikverband ČESMAD Bohemia schätzt, dass die Kontrollen die Kosten einer durchschnittlichen internationalen Transportfahrt um etwa 1.800 CZK (73 €) erhöhen, vor allem durch Überstunden der Fahrer und Strafgebühren wegen verpasster Zeitfenster. Multinationale Hersteller haben bereits begonnen, Just-in-Time-Lieferungen neu zu planen und einige Transporte über Polen umzuleiten.
Reiseanbieter für Geschäftsreisende empfehlen Mobilitätsmanagern, ihre Mitarbeiter auf mögliche Verzögerungen vorzubereiten, Nachweise über Unterkunft oder Weiterreise mitzuführen und bei Anschlussflügen in München oder Wien mehr Zeit einzuplanen. Die tschechischen Behörden weisen darauf hin, dass Schengen-Regeln interne Grenzkontrollen nur als „letztes Mittel“ zulassen, und Prag drängt Berlin und Wien weiterhin, so bald wie möglich zu einem vollständig passfreien Grenzverkehr zurückzukehren, sobald die Sicherheitslage dies erlaubt. Die aktuelle Meldung kann noch vorzeitig zurückgezogen werden; eine Überprüfung wird beim nächsten Rat für Justiz und Inneres Ende August erwartet. Unternehmen mit häufigen grenzüberschreitenden Mitarbeiterbewegungen sollten die Entwicklungen daher genau beobachten und alternative Reisepläne bereithalten.
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