
Fluggesellschaften mit Sitz in den VAE haben erneut einen weiteren Runden von Flugplanstreichungen zu benachbarten Golf-Hauptstädten angekündigt, nachdem operative und sicherheitsrelevante Risiken entlang der regionalen Luftkorridore wieder angestiegen sind. Am Montag, den 27. Juli 2026, gaben Emirates, Etihad Airways und Air Arabia Kundenwarnungen heraus, in denen sie die Aussetzung ausgewählter Flüge zum Kuwait International Airport (KWI), Bahrain International Airport (BAH) und zum King Fahd International Airport in Dammam (DMM) in Saudi-Arabien bestätigten. Flydubai betreibt weiterhin einen stark reduzierten Flugplan, warnte jedoch vor weiteren kurzfristigen Ausfällen.
Diese Maßnahmen folgen auf wochenlange Störungen, die durch erneute grenzüberschreitende Drohnenaktivitäten und Warnungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) ausgelöst wurden, welche ihre Konfliktzonen-Warnung für Überflüge im Golfraum bis zum 31. August verlängert hat. Operativ sind die Ausfälle gezielt: Emirates hat die Flüge EK 835/837/839 nach Bahrain und EK 853/855/857/859 nach Kuwait „bis auf Weiteres“ gestrichen, während EK 821 nach Dammam und EK 905 nach Amman bereits Anfang der Woche schrittweise eingestellt wurden. Etihad hat alle Abu Dhabi-Bahrain-Verbindungen sowie die Flüge EY 653/654 auf der Kuwait-Strecke und die Verbindung AUH-DMM eingestellt. Air Arabia hat mehrere Flüge ab Sharjah (G9 9107, 9068, 9124, 9160 und weitere) zu Zielen in Bahrain, Kuwait, Doha und Dammam gestrichen.
Reiseveranstalter berichten, dass die größten Probleme für Pendler in der Region und Offshore-Projektteams entstehen, deren Reisepläne auf das eng vernetzte Punkt-zu-Punkt-System der Golf-Fluggesellschaften angewiesen sind. Alternativen gibt es – Kuwait Airways, Gulf Air und Saudia bieten weiterhin eingeschränkte Verbindungen an – doch Unternehmensreisende werden dringend gebeten, Ausweichrouten über Muscat, Riad oder Dschidda in Betracht zu ziehen. Auch die Logistikbranche spürt die Auswirkungen: Bahrain und Kuwait zählen zu den zehn wichtigsten Frachtstrecken von Dubai International, und Exporteure beginnen, hochwertige Pharmazeutika über alternative Drehkreuze umzuleiten.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE lautet die Botschaft: flexibel bleiben. Luftfahrtsicherheitsberater betonen, dass die drei großen Flughäfen der VAE normal funktionieren und die Überflugkorridore über den Emiraten und Oman offen bleiben. Dennoch leiten Fluggesellschaften ihre Routen dynamisch um den Hormus-Straße sowie Teile des irakischen und iranischen Luftraums herum, was zu längeren Flugzeiten und höheren Treibstoffkosten führt. Reisende werden aufgefordert, ihre Mobilnummern bei den Airlines aktuell zu halten und mehr Zeit für den Transit einzuplanen, da kurzfristige Gate-Änderungen zunehmen.
Ein konkreter Zeitplan für die vollständige Wiederaufnahme der Flüge wurde nicht genannt, doch Airline-Quellen gegenüber der Khaleej Times erwarten eine schrittweise Rückkehr im August, abhängig von einer weiteren Deeskalation zwischen Washington und Teheran. Bis dahin sollten Unternehmen mit grenzüberschreitendem Reisebedarf die GCAA-Flugwarnungen (NOTAMs), die Websites der Fluggesellschaften und Reise-Risikohinweise genau verfolgen und für nicht zwingend notwendige Meetings virtuelle Alternativen prüfen.
Diese Maßnahmen folgen auf wochenlange Störungen, die durch erneute grenzüberschreitende Drohnenaktivitäten und Warnungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) ausgelöst wurden, welche ihre Konfliktzonen-Warnung für Überflüge im Golfraum bis zum 31. August verlängert hat. Operativ sind die Ausfälle gezielt: Emirates hat die Flüge EK 835/837/839 nach Bahrain und EK 853/855/857/859 nach Kuwait „bis auf Weiteres“ gestrichen, während EK 821 nach Dammam und EK 905 nach Amman bereits Anfang der Woche schrittweise eingestellt wurden. Etihad hat alle Abu Dhabi-Bahrain-Verbindungen sowie die Flüge EY 653/654 auf der Kuwait-Strecke und die Verbindung AUH-DMM eingestellt. Air Arabia hat mehrere Flüge ab Sharjah (G9 9107, 9068, 9124, 9160 und weitere) zu Zielen in Bahrain, Kuwait, Doha und Dammam gestrichen.
Reiseveranstalter berichten, dass die größten Probleme für Pendler in der Region und Offshore-Projektteams entstehen, deren Reisepläne auf das eng vernetzte Punkt-zu-Punkt-System der Golf-Fluggesellschaften angewiesen sind. Alternativen gibt es – Kuwait Airways, Gulf Air und Saudia bieten weiterhin eingeschränkte Verbindungen an – doch Unternehmensreisende werden dringend gebeten, Ausweichrouten über Muscat, Riad oder Dschidda in Betracht zu ziehen. Auch die Logistikbranche spürt die Auswirkungen: Bahrain und Kuwait zählen zu den zehn wichtigsten Frachtstrecken von Dubai International, und Exporteure beginnen, hochwertige Pharmazeutika über alternative Drehkreuze umzuleiten.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE lautet die Botschaft: flexibel bleiben. Luftfahrtsicherheitsberater betonen, dass die drei großen Flughäfen der VAE normal funktionieren und die Überflugkorridore über den Emiraten und Oman offen bleiben. Dennoch leiten Fluggesellschaften ihre Routen dynamisch um den Hormus-Straße sowie Teile des irakischen und iranischen Luftraums herum, was zu längeren Flugzeiten und höheren Treibstoffkosten führt. Reisende werden aufgefordert, ihre Mobilnummern bei den Airlines aktuell zu halten und mehr Zeit für den Transit einzuplanen, da kurzfristige Gate-Änderungen zunehmen.
Ein konkreter Zeitplan für die vollständige Wiederaufnahme der Flüge wurde nicht genannt, doch Airline-Quellen gegenüber der Khaleej Times erwarten eine schrittweise Rückkehr im August, abhängig von einer weiteren Deeskalation zwischen Washington und Teheran. Bis dahin sollten Unternehmen mit grenzüberschreitendem Reisebedarf die GCAA-Flugwarnungen (NOTAMs), die Websites der Fluggesellschaften und Reise-Risikohinweise genau verfolgen und für nicht zwingend notwendige Meetings virtuelle Alternativen prüfen.
Quelle: Khaleej Times
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