
Tausende unbegleitete minderjährige Migranten, die sich derzeit in der Obhut der US-Bundesbehörden befinden, könnten ohne rechtlichen Beistand abgeschoben werden, nachdem ein langjähriger Vertrag für Rechtsdienstleistungen am 31. Juli um Mitternacht ausgelaufen ist. Über mehr als ein Jahrzehnt hatte das Gesundheitsministerium (HHS) ein Konsortium von fast 100 gemeinnützigen Organisationen finanziert, die „Know Your Rights“-Orientierungen und direkte Vertretung für Kinder in staatlichen Unterkünften bereitstellten. Die Trump-Administration ließ den Vertrag auslaufen und hat bislang kein Ersatzprogramm angekündigt.
Befürworter berichten, dass jährlich etwa 20.000 Minderjährige – viele aus Mexiko und dem nördlichen Dreieck – auf diese Dienste angewiesen sind, um Asylanträge, Petitionen für besondere jugendliche Einwanderer und andere Schutzmöglichkeiten zu bewältigen. Ohne Anwälte müssen die Kinder komplexe Einwanderungsfälle allein vertreten, was laut Daten der Syracuse University TRAC in neun von zehn Fällen zu Abschiebungsbescheiden führt. Weder das HHS noch die US-Einwanderungsbehörde USCIS haben klargestellt, ob eine neue Ausschreibung geplant ist.
Die gemeinnützigen Organisationen berichten, dass sie seit über sechs Monaten keine Zahlungen erhalten haben und bereits mit Personalentlassungen begonnen haben. Melissa Lopez, Geschäftsführerin von Estrella El Paso, warnte, die Regierung versuche „das Sicherheitsnetz durch schleichende Demontage abzubauen“ und betonte, dass ihre Organisation allein in Westtexas 243 Kinder betreut.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität erhöht diese Entwicklung das Compliance-Risiko für Firmen, die humanitäre Aufenthaltsgenehmigungen oder Familienzusammenführungen für Mitarbeitende unterstützen. Arbeitgeber könnten gezwungen sein, private Rechtsvertretung zu finanzieren oder Umzugspläne für Beschäftigte mit betroffenen Angehörigen anzupassen. Branchenverbände bereiten sich zudem auf mögliche Demonstrationen und Verzögerungen an den südlichen Grenzübergängen vor, falls Abschiebungen zunehmen.
Politische Analysten erwarten rechtliche Auseinandersetzungen unter dem Trafficking Victims Protection Reauthorization Act, der sicherstellen soll, dass „unbegleitete Kinder in Abschiebungsverfahren einen Rechtsbeistand erhalten“. Bis dahin sollten Mobility-Manager auf mögliche Anstiege bei Abschiebungsbescheiden achten, die die Stabilität der Belegschaft gefährden könnten – insbesondere in Bau, Landwirtschaft und Dienstleistungssektor, die auf Familien mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus angewiesen sind.
Befürworter berichten, dass jährlich etwa 20.000 Minderjährige – viele aus Mexiko und dem nördlichen Dreieck – auf diese Dienste angewiesen sind, um Asylanträge, Petitionen für besondere jugendliche Einwanderer und andere Schutzmöglichkeiten zu bewältigen. Ohne Anwälte müssen die Kinder komplexe Einwanderungsfälle allein vertreten, was laut Daten der Syracuse University TRAC in neun von zehn Fällen zu Abschiebungsbescheiden führt. Weder das HHS noch die US-Einwanderungsbehörde USCIS haben klargestellt, ob eine neue Ausschreibung geplant ist.
Die gemeinnützigen Organisationen berichten, dass sie seit über sechs Monaten keine Zahlungen erhalten haben und bereits mit Personalentlassungen begonnen haben. Melissa Lopez, Geschäftsführerin von Estrella El Paso, warnte, die Regierung versuche „das Sicherheitsnetz durch schleichende Demontage abzubauen“ und betonte, dass ihre Organisation allein in Westtexas 243 Kinder betreut.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität erhöht diese Entwicklung das Compliance-Risiko für Firmen, die humanitäre Aufenthaltsgenehmigungen oder Familienzusammenführungen für Mitarbeitende unterstützen. Arbeitgeber könnten gezwungen sein, private Rechtsvertretung zu finanzieren oder Umzugspläne für Beschäftigte mit betroffenen Angehörigen anzupassen. Branchenverbände bereiten sich zudem auf mögliche Demonstrationen und Verzögerungen an den südlichen Grenzübergängen vor, falls Abschiebungen zunehmen.
Politische Analysten erwarten rechtliche Auseinandersetzungen unter dem Trafficking Victims Protection Reauthorization Act, der sicherstellen soll, dass „unbegleitete Kinder in Abschiebungsverfahren einen Rechtsbeistand erhalten“. Bis dahin sollten Mobility-Manager auf mögliche Anstiege bei Abschiebungsbescheiden achten, die die Stabilität der Belegschaft gefährden könnten – insbesondere in Bau, Landwirtschaft und Dienstleistungssektor, die auf Familien mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus angewiesen sind.
Quelle: Associated Press