
Das polnische Außenministerium hat am 14. September eine EU-weite Ausschreibung für einen externen Dienstleister veröffentlicht, der im Vertragszeitraum bis zu 60.000 Visumanträge an der Botschaft in Ankara und dem Generalkonsulat in Istanbul bearbeiten soll. Die Ausschreibung, veröffentlicht im EU-Amtsblatt für öffentliche Aufträge (TED) unter dem Code 75211110, sucht einen Anbieter, der biometrische Daten erfasst, Dokumente überprüft und Terminvergabestellen ab Anfang 2027 betreibt.
Die Türkei ist Polens größter Nicht-EU-Herkunftsmarkt für Arbeitserlaubnisse im Bau- und Maschinenbausektor, und die Nachfrage nach Schengen-C-Visa ist laut Ministeriumsangaben im Jahresvergleich um 26 Prozent gestiegen. Durch die Auslagerung der Antragserfassung sollen die Bearbeitungszeiten um eine Woche verkürzt und das konsularische Personal entlastet werden, damit es sich stärker auf die Entscheidungsfindung konzentrieren kann.
Der Zuschlagsempfänger muss Datenserver innerhalb der EU betreiben, türkischsprachigen Kundensupport anbieten und optional die Rücksendung von Pässen per Kurier ermöglichen. Für türkische Unternehmen, die Ingenieure zu polnischen Fabrikprojekten entsenden, sowie für polnische Exporteure, die auf türkische Techniker für die Geräteinstallation angewiesen sind, verspricht die Ausschreibung eine schnellere Abwicklung nach Inbetriebnahme.
Bis dahin sollten Antragsteller weiterhin Termine über die Plattform e-Konsulat buchen, wo die Termine in Istanbul derzeit sechs Wochen im Voraus ausgebucht sind. Die Ausschreibung verlangt zudem Qualitätsstandards ähnlich denen von VFS Global und TLScontact in anderen Ländern: eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 15 Minuten pro Antragsteller, Videoüberwachung aller Schalter und eine maximale Entfernung von 15 Kilometern zur diplomatischen Vertretung.
Die Angebotsfrist endet am 30. Oktober, die Vertragsvergabe wird im Dezember erwartet. Unternehmen, die für 2027 Mobilitätseinsätze planen, sollten die Entwicklung genau verfolgen, da der neue Dienstleister möglicherweise geänderte Terminquoten und Gebührenstrukturen einführt.
Die Türkei ist Polens größter Nicht-EU-Herkunftsmarkt für Arbeitserlaubnisse im Bau- und Maschinenbausektor, und die Nachfrage nach Schengen-C-Visa ist laut Ministeriumsangaben im Jahresvergleich um 26 Prozent gestiegen. Durch die Auslagerung der Antragserfassung sollen die Bearbeitungszeiten um eine Woche verkürzt und das konsularische Personal entlastet werden, damit es sich stärker auf die Entscheidungsfindung konzentrieren kann.
Der Zuschlagsempfänger muss Datenserver innerhalb der EU betreiben, türkischsprachigen Kundensupport anbieten und optional die Rücksendung von Pässen per Kurier ermöglichen. Für türkische Unternehmen, die Ingenieure zu polnischen Fabrikprojekten entsenden, sowie für polnische Exporteure, die auf türkische Techniker für die Geräteinstallation angewiesen sind, verspricht die Ausschreibung eine schnellere Abwicklung nach Inbetriebnahme.
Bis dahin sollten Antragsteller weiterhin Termine über die Plattform e-Konsulat buchen, wo die Termine in Istanbul derzeit sechs Wochen im Voraus ausgebucht sind. Die Ausschreibung verlangt zudem Qualitätsstandards ähnlich denen von VFS Global und TLScontact in anderen Ländern: eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 15 Minuten pro Antragsteller, Videoüberwachung aller Schalter und eine maximale Entfernung von 15 Kilometern zur diplomatischen Vertretung.
Die Angebotsfrist endet am 30. Oktober, die Vertragsvergabe wird im Dezember erwartet. Unternehmen, die für 2027 Mobilitätseinsätze planen, sollten die Entwicklung genau verfolgen, da der neue Dienstleister möglicherweise geänderte Terminquoten und Gebührenstrukturen einführt.
Quelle: EU Tenders Electronic Daily
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