
Heftige Gewitter, die in der Nacht vom 16. auf den 17. September über Katalonien zogen, führten zu Überschwemmungen auf der R2 Nord-Pendlerstrecke – der Linie, die den Flughafen Barcelona-El Prat mit der Stadt sowie weiter nach Girona und zur französischen Grenze verbindet. Die Flut verursachte ein Erdloch nahe Vallbona, wodurch Rodalies den Verkehr zwischen Sant Andreu und Granollers den Großteil des Donnerstags einstellen musste. Auch die U-Bahn-Linien L4 und L11 fuhren nur verkürzte Strecken, während das Metrovalencia-Netz in Valencia von Verzögerungen und Teilsperrungen berichtete.
Obwohl der volle Betrieb der R2 Nord kurz vor 18:00 Uhr wieder aufgenommen wurde, schätzt die Branchenorganisation Barcelona Turisme, dass mehr als 7.500 Reisende ihre Frühflüge verpassten oder zu spät zu Anschlussverbindungen kamen, was zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Taxis und Fahrdiensten führte. Fluggesellschaften verzichteten für betroffene Passagiere auf Umbuchungsgebühren, doch Reiseveranstalter warnen, dass verpasste Langstreckenanschlüsse nicht automatisch abgesichert sind.
Die Störung verdeutlicht die Anfälligkeit der eingleisigen Flughafenanbindung, die täglich von Tausenden Geschäftsreisenden genutzt wird. Der Infrastrukturbetreiber ADIF kündigte an, die bereits im Rahmen des 2,1 Milliarden Euro schweren spanischen Schienen-Resilienzplans geplanten Entwässerungsmaßnahmen zu beschleunigen; die Arbeiten sollen nach dem Fahrplanwechsel im Dezember beginnen. Unternehmen mit Pendlerzuschüssen sollten ihre Mitarbeiter dazu anhalten, Rodalies-Warnungen aufmerksam zu verfolgen und bei Unwetterwarnungen mehr Umsteigezeit einzuplanen.
Reiseversicherer weisen darauf hin, dass „höhere Gewalt“-Klauseln bei Wetterereignissen oft keine Zusatzkosten wie zusätzliche Hotelübernachtungen abdecken, sofern die Policen nicht entsprechend erweitert wurden. Für multinationale Unternehmen, die im Herbst Veranstaltungen in Barcelona planen, empfiehlt sich eine Notfallplanung – etwa durch Buscharter oder gemeinsame Van-Fahrten –, um bei weiteren extremen Wetterlagen auf der Flughafenbahnverbindung handlungsfähig zu bleiben.
Obwohl der volle Betrieb der R2 Nord kurz vor 18:00 Uhr wieder aufgenommen wurde, schätzt die Branchenorganisation Barcelona Turisme, dass mehr als 7.500 Reisende ihre Frühflüge verpassten oder zu spät zu Anschlussverbindungen kamen, was zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Taxis und Fahrdiensten führte. Fluggesellschaften verzichteten für betroffene Passagiere auf Umbuchungsgebühren, doch Reiseveranstalter warnen, dass verpasste Langstreckenanschlüsse nicht automatisch abgesichert sind.
Die Störung verdeutlicht die Anfälligkeit der eingleisigen Flughafenanbindung, die täglich von Tausenden Geschäftsreisenden genutzt wird. Der Infrastrukturbetreiber ADIF kündigte an, die bereits im Rahmen des 2,1 Milliarden Euro schweren spanischen Schienen-Resilienzplans geplanten Entwässerungsmaßnahmen zu beschleunigen; die Arbeiten sollen nach dem Fahrplanwechsel im Dezember beginnen. Unternehmen mit Pendlerzuschüssen sollten ihre Mitarbeiter dazu anhalten, Rodalies-Warnungen aufmerksam zu verfolgen und bei Unwetterwarnungen mehr Umsteigezeit einzuplanen.
Reiseversicherer weisen darauf hin, dass „höhere Gewalt“-Klauseln bei Wetterereignissen oft keine Zusatzkosten wie zusätzliche Hotelübernachtungen abdecken, sofern die Policen nicht entsprechend erweitert wurden. Für multinationale Unternehmen, die im Herbst Veranstaltungen in Barcelona planen, empfiehlt sich eine Notfallplanung – etwa durch Buscharter oder gemeinsame Van-Fahrten –, um bei weiteren extremen Wetterlagen auf der Flughafenbahnverbindung handlungsfähig zu bleiben.
Quelle: El País