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Personenunfall nahe Zürich HB bringt den nationalen Bahnverkehr zum Erliegen

Sept. 25, 2026
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Personenunfall nahe Zürich HB bringt den nationalen Bahnverkehr zum Erliegen
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) setzten am Nachmittag des 25. September 2026 den Betrieb am Zürcher Hauptbahnhof (Zürich HB) für zwei Stunden aus, nachdem um 16:10 Uhr ein „Personen auf dem Gleis“-Vorfall auf den Zufahrtsstrecken gemeldet wurde. Fernverkehrszüge der InterCity-Linien zwischen Genf, Basel, Bern und St. Gallen wurden vor dem Knotenpunkt zurückgehalten, während mehrere EuroCity-Verbindungen nach Deutschland und Italien umgeleitet oder gestrichen wurden. Die SBB aktivierte ihren Notfallplan, leitete einen Teil des Verkehrs über die Umfahrung Altstetten–Oerlikon um und erlaubte die Nutzung von Zürcher Vorortstraßenbahnen und Bussen mit gültigen Zugtickets. Der reguläre Betrieb wurde um 18:20 Uhr wieder aufgenommen, dennoch kam es bis 19:00 Uhr noch zu Verzögerungen von bis zu 60 Minuten. Es gab keine Verletzten; die Kantonspolizei ermittelt. Die Störung verdeutlicht die Anfälligkeit des eng getakteten Schweizer „Taktfahrplans“, bei dem eine einzige Blockade am verkehrsreichsten Knotenpunkt des Landes weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Netz hat. Logistikunternehmen berichteten, dass verpasste Güterzugfahrten dazu führten, dass Sendungen bis in die Nacht im Rangierbahnhof Limmattal zurückgehalten werden mussten, was Überstundenkosten verursachte. Mobilitätsmanager in Unternehmen mit Mitarbeitenden, die über Zürich pendeln, wurden angewiesen, E-Tickets mit der Option „zugfrei“ für größere Störungen neu auszustellen; die SBB bestätigte, dass Sitzplatzreservierungen bei offiziell erklärten Störungen innerhalb von 24 Stunden auf gleichwertigen Verbindungen genutzt werden können. Der Infrastrukturplan der SBB für 2027 sieht den Einbau von Bahnsteigtüren und zusätzliche Videoüberwachung vor, um unbefugten Gleiszugang zu reduzieren – Maßnahmen, die auch internationalen Reisenden zugutekommen, die den Bahnhof für Umstiege zu Flughafen- und grenzüberschreitenden Zügen nutzen.
Quelle: SWI swissinfo.ch

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