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Der Kanton Luzern präsentiert den Gesamtmobilitäts-Masterplan im Wert von 338 Millionen CHF

Nov. 4, 2025
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Der Kanton Luzern präsentiert den Gesamtmobilitäts-Masterplan im Wert von 338 Millionen CHF
Der Kanton Luzern hat am 3. November 2025 sein lang erwartetes „Programm Gesamtmobilität“ veröffentlicht, das zwischen 2027 und 2030 insgesamt 137 Verkehrsprojekte im Wert von 338 Millionen CHF umfasst. Der integrierte Plan bündelt Verbesserungen im Straßen-, Schienen-, Rad- und öffentlichen Verkehr in einem strategischen Gesamtinstrument und steht nun bis zum 6. Februar 2026 zur öffentlichen Mitwirkung offen.

Zu den wichtigsten Vorhaben zählen sichere Radwegekorridore in Kriens (29 Mio. CHF), die Optimierung der Rängglochbrücke zwischen Luzern und Malters (21 Mio. CHF) sowie eine umfassende Neugestaltung des Lohrensage-Knotens in Emmen zur Entlastung der chronischen Stauproblematik rund um die Autobahn A2. Weiter südlich soll das wiederbelebte Projekt Reussportbrücke eine neue Verbindung zwischen Fluhmühle und der A2 schaffen, während die lang diskutierten Ost- und Westumfahrungen von Beromünster mit Kosten von 86,5 Mio. CHF veranschlagt sind.

Der Kanton Luzern präsentiert den Gesamtmobilitäts-Masterplan im Wert von 338 Millionen CHF


Für internationale Unternehmen mit Niederlassungen oder Produktionsstandorten in der Zentralschweiz verspricht das Programm reibungslosere Logistik auf der letzten Meile und kürzere Pendelzeiten für überkantonale Fachkräfte. Personalabteilungen könnten es künftig leichter haben, Mitarbeitende in günstigeren Randgemeinden unterzubringen, sobald die Taktfrequenz im öffentlichen Verkehr steigt.

Das Programm steht zudem im Einklang mit den nationalen Klimazielen: Mehrere Projekte setzen Prioritäten auf Busspuren und Radwege statt auf zusätzlichen Autoverkehr. Viele Großprojekte werden jedoch erst nach 2030 realisiert, sodass Mobilitätsverantwortliche mit baubedingten Einschränkungen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts rechnen müssen.

Interessierte können ihre Stellungnahmen über das E-Beteiligungsportal des Kantons einreichen. Das Kantonsparlament wird voraussichtlich Ende 2026 über die Finanzierungstranchen debattieren, wobei die endgültige Genehmigung von Volksabstimmungen abhängt, falls bestimmte Ausgabenlimits überschritten werden.
Quelle: Zentralplus

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