
Bei einer Feier in Basel am 3. November 2025 würdigte der Schweizer Staatssekretär Alexandre Fasel gemeinsam mit seinen deutschen und französischen Amtskollegen das 50-jährige Bestehen der deutsch-französisch-schweizerischen Zwischenstaatlichen Kommission Oberrhein. In seiner Grundsatzrede lobte Fasel die Kommission – gegründet durch das Bonner Abkommen von 1975 und gestärkt durch das Basler Abkommen von 2000 – als „lebendigen Beweis dafür, was Nähe, Dialog und Pragmatismus über Grenzen hinweg bewirken können.“
Die Delegationen blickten auf ein halbes Jahrhundert gemeinsamer Problemlösung in einer der verkehrsreichsten Grenzregionen Europas zurück, in der 6 Millionen Menschen täglich zum Arbeiten, Studieren oder zur Freizeit die Landesgrenzen überschreiten. Auf der Agenda 2025 standen unter anderem der Ausbau von Schienen- und Straßenverbindungen, die Pendlerzeiten zwischen Basel, Mülhausen und Freiburg verkürzen, sowie die Umweltkoordination im Umgang mit langlebigen Schadstoffen im Rhein und neue Geothermieprojekte. Polizei- und Katastrophenschutzbehörden vereinbarten eine intensivere Datenweitergabe und eine engere Integration der Notfallmaßnahmen, damit Vorfälle auf einer Rheinseite nicht mehr zu Engpässen auf der anderen führen.
Wirtschaftsverbände begrüßten die gemeinsame Erklärung der Sitzung und wiesen darauf hin, dass 30.000 Unternehmen – darunter mehrere multinationale Life-Science-Konzerne mit Hauptsitz in Basel – auf reibungslose Mobilität für 100.000 Grenzgänger angewiesen sind. Führungskräfte betonten, dass verlässliche Regeln und koordinierte Infrastrukturplanung ihnen helfen, Talente aus beiden EU-Nachbarländern zu gewinnen und gleichzeitig die Innovationskraft der Schweiz zu erhalten.
Der Vorsitz der Zwischenstaatlichen Kommission geht nun von der Schweiz an Frankreich über, das die Sitzung 2026 ausrichten wird. Die Teilnehmer versprachen, die Übergabe zu nutzen, um eine zukunftsorientierte Mobilitätsvision „Oberrhein 2040“ zu entwickeln, die mit den Zielen des EU-Green-Deals und den klimaneutralen Verkehrsplänen der Schweiz harmoniert. Für Personal- und Mobilitätsverantwortliche bedeutet dies weiterhin politische Unterstützung für unkomplizierte grenzüberschreitende Pendelwege – auch wenn die EU-Schweiz-Beziehungen insgesamt weiterhin sensibel bleiben.
Praktische Konsequenz: Personalabteilungen, die Mitarbeitende nach Basel oder in angrenzende französische oder deutsche Kantone entsenden, können auf stabile Pendlerkorridore vertrauen, sollten jedoch die anstehenden Schienen- und Straßenbauarbeiten im Blick behalten, die 2026–27 vorübergehend die Reisezeiten beeinflussen könnten.
Die Delegationen blickten auf ein halbes Jahrhundert gemeinsamer Problemlösung in einer der verkehrsreichsten Grenzregionen Europas zurück, in der 6 Millionen Menschen täglich zum Arbeiten, Studieren oder zur Freizeit die Landesgrenzen überschreiten. Auf der Agenda 2025 standen unter anderem der Ausbau von Schienen- und Straßenverbindungen, die Pendlerzeiten zwischen Basel, Mülhausen und Freiburg verkürzen, sowie die Umweltkoordination im Umgang mit langlebigen Schadstoffen im Rhein und neue Geothermieprojekte. Polizei- und Katastrophenschutzbehörden vereinbarten eine intensivere Datenweitergabe und eine engere Integration der Notfallmaßnahmen, damit Vorfälle auf einer Rheinseite nicht mehr zu Engpässen auf der anderen führen.
Wirtschaftsverbände begrüßten die gemeinsame Erklärung der Sitzung und wiesen darauf hin, dass 30.000 Unternehmen – darunter mehrere multinationale Life-Science-Konzerne mit Hauptsitz in Basel – auf reibungslose Mobilität für 100.000 Grenzgänger angewiesen sind. Führungskräfte betonten, dass verlässliche Regeln und koordinierte Infrastrukturplanung ihnen helfen, Talente aus beiden EU-Nachbarländern zu gewinnen und gleichzeitig die Innovationskraft der Schweiz zu erhalten.
Der Vorsitz der Zwischenstaatlichen Kommission geht nun von der Schweiz an Frankreich über, das die Sitzung 2026 ausrichten wird. Die Teilnehmer versprachen, die Übergabe zu nutzen, um eine zukunftsorientierte Mobilitätsvision „Oberrhein 2040“ zu entwickeln, die mit den Zielen des EU-Green-Deals und den klimaneutralen Verkehrsplänen der Schweiz harmoniert. Für Personal- und Mobilitätsverantwortliche bedeutet dies weiterhin politische Unterstützung für unkomplizierte grenzüberschreitende Pendelwege – auch wenn die EU-Schweiz-Beziehungen insgesamt weiterhin sensibel bleiben.
Praktische Konsequenz: Personalabteilungen, die Mitarbeitende nach Basel oder in angrenzende französische oder deutsche Kantone entsenden, können auf stabile Pendlerkorridore vertrauen, sollten jedoch die anstehenden Schienen- und Straßenbauarbeiten im Blick behalten, die 2026–27 vorübergehend die Reisezeiten beeinflussen könnten.
Quelle: FDFA press release