
Das tschechische Verkehrsministerium gab am 4. November 2025 bekannt, dass bis Jahresende 66,7 Kilometer neuer Autobahnabschnitte fertiggestellt werden – der höchste Jahreswert seit einem Jahrzehnt. Zu den wichtigsten Abschnitten zählen fünf Strecken des D35-Korridors zwischen Olmütz und Hradec Králové, eine lang erwartete Umgehungsstraße auf der D6 westlich von Prag sowie ein neuer 7,6 Kilometer langer Abschnitt der D55 in Mähren. Obwohl es sich vor allem um ein nationales Infrastrukturprojekt handelt, hat das Programm direkte Auswirkungen auf die internationale Mobilität, den Handel und die Logistik von Unternehmen.
Die meisten der 2025 eröffneten Strecken dienen dem Ost-West-Verkehr und verkürzen die Transitzeiten für Lkw zwischen Deutschland, der Slowakei und dem industriellen Kernland Tschechiens. Für Geschäftsreisende bedeutet der neue Abschnitt Křelov–Slavonín bei Olmütz eine Zeitersparnis von 15 Minuten bei Fahrten während der Hauptverkehrszeiten zum Flughafen Leoš Janáček in Ostrava, einem wachsenden sekundären Drehkreuz für Automobilzulieferer.
Mit Blick auf das kommende Jahr bestätigte Verkehrsminister Martin Kupka, dass 2026 der erste 3,3 Kilometer lange Bauabschnitt der D11-Verlängerung bis zur polnischen Grenze eröffnet wird. Nach Fertigstellung des gesamten D11/S3-Korridors wird die Fahrzeit zwischen Prag und Wrocław unter drei Stunden liegen, was das sogenannte „Elektromobilitäts-Dreieck“ Mitteleuropas – bestehend aus Batterie- und E-Auto-Produktionsstandorten in Tschechien, Polen und der Slowakei – weiter stärkt.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Expatriate-Einsätzen eröffnen die schnelleren Straßenverbindungen neue Möglichkeiten für Wochenendpendler und verringern die Abhängigkeit von überlasteten Bahnstrecken. Grenzüberschreitende Dienstleister – etwa IT-Berater mit Sitz in Brünn, die Kunden in Katowice betreuen – profitieren von der Möglichkeit, am selben Tag zurückzukehren, was mit dem Auto bisher kaum machbar war. Spediteure rechnen zudem mit bis zu acht Prozent Kraftstoffeinsparung auf der neuen D35 dank weniger Staus und flacherer Steigungen.
Unternehmen sollten ihre Reise- und Spesenrichtlinien überprüfen, GPS-Routen aktualisieren und Frachtverträge neu verhandeln, die bisher längere Transitzeiten zugrunde legen. Kupka deutete außerdem an, dass die Preise für die E-Vignette ab Januar 2026 steigen werden, weshalb Fuhrparkmanager erwägen sollten, Jahresmautaufkleber noch vor Jahresende in größeren Mengen zu kaufen.
Die meisten der 2025 eröffneten Strecken dienen dem Ost-West-Verkehr und verkürzen die Transitzeiten für Lkw zwischen Deutschland, der Slowakei und dem industriellen Kernland Tschechiens. Für Geschäftsreisende bedeutet der neue Abschnitt Křelov–Slavonín bei Olmütz eine Zeitersparnis von 15 Minuten bei Fahrten während der Hauptverkehrszeiten zum Flughafen Leoš Janáček in Ostrava, einem wachsenden sekundären Drehkreuz für Automobilzulieferer.
Mit Blick auf das kommende Jahr bestätigte Verkehrsminister Martin Kupka, dass 2026 der erste 3,3 Kilometer lange Bauabschnitt der D11-Verlängerung bis zur polnischen Grenze eröffnet wird. Nach Fertigstellung des gesamten D11/S3-Korridors wird die Fahrzeit zwischen Prag und Wrocław unter drei Stunden liegen, was das sogenannte „Elektromobilitäts-Dreieck“ Mitteleuropas – bestehend aus Batterie- und E-Auto-Produktionsstandorten in Tschechien, Polen und der Slowakei – weiter stärkt.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Expatriate-Einsätzen eröffnen die schnelleren Straßenverbindungen neue Möglichkeiten für Wochenendpendler und verringern die Abhängigkeit von überlasteten Bahnstrecken. Grenzüberschreitende Dienstleister – etwa IT-Berater mit Sitz in Brünn, die Kunden in Katowice betreuen – profitieren von der Möglichkeit, am selben Tag zurückzukehren, was mit dem Auto bisher kaum machbar war. Spediteure rechnen zudem mit bis zu acht Prozent Kraftstoffeinsparung auf der neuen D35 dank weniger Staus und flacherer Steigungen.
Unternehmen sollten ihre Reise- und Spesenrichtlinien überprüfen, GPS-Routen aktualisieren und Frachtverträge neu verhandeln, die bisher längere Transitzeiten zugrunde legen. Kupka deutete außerdem an, dass die Preise für die E-Vignette ab Januar 2026 steigen werden, weshalb Fuhrparkmanager erwägen sollten, Jahresmautaufkleber noch vor Jahresende in größeren Mengen zu kaufen.
Quelle: Prague Daily News