Ottawa stellt Einwanderungsplan 2026-28 vor: Permanente Ziele bleiben stabil, temporäre Aufnahmen stark reduziert
China erweitert das 240-Stunden-Visumfreie-Transitprogramm um fünf Grenzkontrollen in Guangdong
House of Lords verabschiedet harte Änderungen in der Berichtsstufe des Border Security, Asylum and Immigration Bill am 5. November
Neueste Nachrichten
FAA will Flugverkehr an 40 großen US-Flughäfen um 10 % reduzieren, falls der Stillstand andauert
Die FAA kündigt an, ab dem 7. November die Flugbewegungen an 40 stark frequentierten US-Flughäfen um bis zu 10 % zu reduzieren, sollte der Regierungsstillstand andauern. Die schrittweisen Kürzungen betreffen Inlandsflüge für Passagiere, Fracht und Privatflüge, um die überlasteten und unbezahlten Fluglotsen zu entlasten. Unternehmen müssen mit erheblichen Reiseeinschränkungen rechnen und könnten gezwungen sein, Termine zu verschieben oder auf virtuelle Meetings umzusteigen.
Österreich legt umfassendes ETIAS-Gesetz zur Verschärfung der Reisevorausprüfungen vor
Die österreichische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die nationale ETIAS-Plattform einführt und österreichische Datenbanken fest in die neue EU-Grenzmanagement-Architektur integriert. Nach Verabschiedung müssen visumfreie Besucher – darunter Geschäftsreisende und kurzfristige Entsandte – vor der Einreise nach Österreich eine elektronische Reisegenehmigung einholen. Unternehmen sollten sich auf längere Vorlaufzeiten und neue Verpflichtungen zur Datenweitergabe einstellen.
Drohnen-Sichtungen führen zu nächtlicher Schließung der Flughäfen Brüssel und Charleroi – 500 Reisende bleiben gestrandet
Verdächtige Drohnen legen Brüssel-Zaventem und Charleroi in der Nacht vom 4. auf den 5. November lahm – rund 140 Flüge gestrichen oder umgeleitet, 500 Passagiere gestrandet. Beide Flughäfen nahmen am 5. November den Betrieb wieder auf, kämpften jedoch den ganzen Tag mit Verzögerungen. Der Vorfall verdeutlicht die wachsenden Drohnenrisiken für europäische Luftverkehrsdrehkreuze und unterstreicht den Bedarf an stärkeren Gegenmaßnahmen gegen unbemannte Luftfahrzeuge sowie Notfallplänen für Geschäftsreisende.
Das deutsche Kabinett setzt auf KI-gestützte Visabearbeitung und startet Agentur „Work-and-Stay“
Das Kabinett Deutschlands hat in seiner Sitzung am 5. November zwei zentrale Maßnahmen beschlossen: den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Vorprüfung und Beschleunigung von Visumanträgen sowie die Einrichtung einer „Work-and-Stay“-Anlaufstelle für ausländische Fachkräfte. Gemeinsam sollen diese Initiativen die Bearbeitungszeiten drastisch verkürzen, Rückstände in den Botschaften abbauen und Arbeitgebern einen einheitlichen digitalen Kanal für Arbeitserlaubnisformalitäten bieten. Für multinationale Unternehmen könnten die Reformen Deutschland zu einem der schnellsten Ziele Europas für Fachkräftevisa machen.
Zweite Abschiebung im Rahmen des UK-Frankreich-„Eins rein, eins raus“-Abkommens unterstreicht die Null-Toleranz-Politik der Regierung
Ein iranischer Migrant, der nach einer früheren Abschiebung erneut ins Vereinigte Königreich eingereist war, wurde am 5. November nach Frankreich zurückgeführt – die erste Wiederholungsabschiebung im Rahmen des UK-Frankreich-Abkommens „Einer rein, einer raus“. Der Vorfall unterstreicht die verstärkte biometrische Kontrolle und sendet ein deutliches Signal an Arbeitgeber, dass zuvor abgeschobene Personen künftig schnell erkannt und ausgewiesen werden.
Australien verzeichnet 2,9 Millionen Inhaber temporärer Visa, neue ABS-Daten zeigen
Daten des Innenministeriums vom 5. November 2025 zeigen, dass Australien mit 2,90 Millionen Inhabern temporärer Visa einen Rekordwert erreicht hat – angetrieben vor allem durch Studierende und Working-Holiday-Teilnehmer. Während diese Zahlen zur Entspannung des Arbeitskräftemangels beitragen, verschärfen sie zugleich die Nachfrage nach Wohnraum und erhöhen die Compliance-Anforderungen für Arbeitgeber.
Zuteilung im Provincial Nominee Program steigt um 66 % – Ottawa gleicht Arbeitsstrom neu aus
IRCC wird die PNP-Zuweisungen für 2026 auf 91.500 erhöhen (+66 %), die Zulassungen im TFWP auf 60.000 senken und die Höchstgrenzen für IMP-Arbeitserlaubnisse auf 170.000 anheben. Die Neuausrichtung stärkt die Kontrolle der Provinzen über die wirtschaftliche Einwanderung und könnte die Einstellung von Niedriglohnkräften mit LMIA erschweren, schafft aber neue Chancen für Arbeitgeber, qualifizierte Mitarbeiter über provinziellen Programme dauerhaft aufzunehmen.
Chinas neues 10-Punkte-Einwanderungspaket tritt in Kraft und erweitert Talentförderung
Ein zehnteiliger Einwanderungspaket, das ab dem 5. November 2025 in Kraft tritt, erweitert Chinas Mehrfacheinreisegenehmigungen für „Talentförderung“ von drei Pilotregionen auf das Yangtze-Delta, die Region Peking-Tianjin-Hebei sowie alle Freihandelszonen und integriert dabei frühere Transit- und Digitalreformen.
Zyprischer Polizeichef stellt umfassende Reform der Kontrollpunkte an der Grünen Linie und der Flughafensicherheit vor
Polizeichef Themistos Arnaoutis teilte den Abgeordneten am 5. November 2025 mit, dass Zypern zusätzliches Personal für die Grenzübergänge an der Grünen Linie einstellen und die Überwachung des Flughafengeländes an ein neues Flughafen-Sicherheitskorps übergeben wird – alles im Vorfeld der Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems im Jahr 2026. Die Maßnahmen sollen die Wartezeiten für Pendler und Geschäftsreisende verkürzen, gleichzeitig aber auch die biometrischen Kontrollen verschärfen. Arbeitgeber sind daher angehalten, sicherzustellen, dass die Reisedokumente ihrer Mitarbeiter vollständig und korrekt sind.
OECD Migration Outlook: Spanien unter den Top 5 weltweit nach Rekord von 368.000 Ankünften
Der Migrationsausblick 2025 der OECD zeigt, dass Spanien im Jahr 2024 368.000 neue dauerhafte Einwanderer aufgenommen hat und damit den fünften Platz unter den Industrieländern belegt. Ausländische Arbeitskräfte tragen inzwischen maßgeblich zum Wachstum Spaniens nach der Pandemie bei, doch die OECD fordert eine schnellere Anerkennung von Qualifikationen und bessere Integrationsmaßnahmen. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, auch künftig verstärkt auf internationale Rekrutierung zu setzen, da der demografische Druck anhält.
China verlängert visafreie Einreise für französische Reisende um 30 Tage bis Ende 2026
Am 5. November 2025 bestätigte China, dass Frankreich weiterhin am einseitigen 30-tägigen visafreien Einreiseprogramm bis zum 31. Dezember 2026 teilnimmt. Die Verlängerung beseitigt kurzfristige Unsicherheiten für französische Unternehmen, Fluggesellschaften und Touristen, erleichtert kurze Geschäftsreisen und stärkt die Erholung des Reiseverkehrs zwischen Frankreich und China nach der Pandemie.
HIQA-Inspektionen decken Brandrisiken und Überbelegung in sieben irischen Asylzentren auf
Die Berichte von HIQA vom 5. November stellten fest, dass sieben von acht inspizierten IPAS (Asyl-) Zentren in den Bereichen Brandschutz, Überbelegung und Schutz der Bewohner nicht den Anforderungen entsprechen. Die Anbieter wurden zu sofortigen Korrekturmaßnahmen aufgefordert. Diese Mängel könnten Irlands Fähigkeit beeinträchtigen, Migrantenarbeiter und ihre Familien anzuziehen und zu integrieren.
Delhi HC schreibt EPFO-Versicherung für alle ausländischen Arbeitnehmer in Indien vor
Das Delhi High Court hat bestätigt, dass das indische Gesetz zur Altersvorsorge gleichermaßen für Expatriates gilt. Demnach sind alle ausländischen Mitarbeiter, die in Indien eingesetzt werden, verpflichtet, dem EPFO beizutreten und 12 % ihres Gehalts einzuzahlen, wobei der Arbeitgeber den gleichen Betrag leisten muss. Dieses Urteil erhöht die Kosten für Auslandseinsätze und zwingt multinationale Unternehmen dazu, ihre Mobilitätsbudgets und Compliance-Prozesse zu überdenken.
Italien eröffnet Online-Anmeldefenster für Arbeitsvisa-Quoten 2025 für Nicht-EU-Bürger
Das Innenministerium hat das Online-Vorregistrierungsfenster für Arbeitgeber geöffnet, die im Rahmen des Decreto Flussi 2025 Arbeitserlaubnisse beantragen möchten (1. bis 30. November 2025). Eine frühzeitige Anmeldung ist entscheidend, da nur vorab eingereichte Anträge in diesem Monat am sogenannten „Click-Day“ für eine begrenzte Anzahl von Arbeitsvisa für Nicht-EU-Bürger teilnehmen dürfen. Unternehmen, die zu spät sind, riskieren, einen kompletten Einstellungszyklus zu verpassen.
Migranten greifen polnische Patrouillen bei erneuter Ansturm an der belarussischen Grenze an
Grenzschutz meldet sechs gewaltsame Grenzübertrittsversuche am 5. November bei Czeremcha, dabei wurden zwei Streifenwagen beschädigt. Behörden berichten, dass allein im Oktober über 2.000 illegale Grenzübertritte an der belarussischen Grenze versucht wurden, was zu verschärften Fahrzeugkontrollen und möglichen Schutzmaßnahmen im Schengen-Raum führt. Unternehmen, die Personal oder Waren durch Nordostpolen transportieren, müssen mit Verzögerungen und verstärkten Dokumentenkontrollen rechnen.
Die Sharjah International Book Fair 2025 eröffnet und zieht 2.350 Verlage aus 118 Ländern an
Sharjah eröffnete am 5. November 2025 die 44. Internationale Buchmesse mit 2.350 Verlagen aus 118 Ländern und über 1.200 Veranstaltungen. Die elf Tage dauernde Messe soll mehr als 200 Millionen AED in die lokale Wirtschaft bringen, die neu aktualisierten Visa- und Grenzkontrollsysteme auf die Probe stellen und die langfristigen Aufenthaltsmöglichkeiten der VAE für kreative Talente in den Fokus rücken. Für multinationale Unternehmen bietet die SIBF eine praxisnahe Fallstudie, wie die VAE kulturelle Großveranstaltungen nutzen, um globale Reisende und Wissensarbeiter anzuziehen.
Wien verlängert Grenzkontrollen zu Slowakei und Tschechien bis Mitte Oktober 2025
Österreich wird die Kontrollen an den Grenzen zu Slowakei und Tschechien mindestens bis zum 15. Oktober 2025 aufrechterhalten. Diese Maßnahme betrifft Pendler und den Güterverkehr, wird von Wien jedoch als unverzichtbar im Kampf gegen Menschenschmuggel begründet. Unternehmen sollten mit gelegentlichen Verzögerungen rechnen und sicherstellen, dass Reisende gültige Ausweisdokumente mitführen.