
Ein Meilenstein für das österreichische Verkehrsnetz wurde am 5. November 2025 erreicht, als die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) die 130 km lange Koralmbahn offiziell für den kommerziellen Güterverkehr eröffneten. Die 12 Milliarden Euro teure Strecke, zu der auch der 33 km lange Koralmtunnel gehört, verbindet die Wirtschaftsregionen der Steiermark und Kärnten und ist Teil des EU-Baltisch-Adriatischen TEN-T-Korridors.
Durch die Umgehung der umständlichen Route über die Semmering- und Neumarkter Pässe reduziert die Koralmbahn die Zugkilometer auf der Südalpenachse um rund 300.000 pro Jahr und senkt die Steigungen von 16‰ auf 10‰. Die ÖBB Rail Cargo Group gibt an, dass jeder Zug nun 250–280 Tonnen mehr transportieren kann, was die Kapazität um bis zu 30 % erhöht. Zu den ersten Nutzern gehört der Mineralstoffhersteller Omya, der eine Reduktion der logistikbedingten Emissionen um 12 % erwartet.
Der Personenverkehr folgt mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember, wodurch die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt auf 41 Minuten verkürzt wird – deutlich unter der Drei-Stunden-Grenze, die in Österreich die Substitution von Flugverkehr durch Bahnverkehr auslöst. Experten gehen daher davon aus, dass Austrian Airlines ihr „AIRail“-Codeshare-Angebot ausbauen und möglicherweise Kurzstreckenflüge zwischen den beiden Städten einstellen wird.
Für globale Mobilitätsteams eröffnet die neue Strecke schnellere und umweltfreundlichere Optionen, um Personal und Ausrüstung zwischen den südlichen Industrieclustern Österreichs und wichtigen Adriahäfen zu verlagern. Zudem stärkt sie Wiens Position als Logistikdrehscheibe, die Mitteleuropa mit Norditalien und dem Balkan verbindet.
Durch die Umgehung der umständlichen Route über die Semmering- und Neumarkter Pässe reduziert die Koralmbahn die Zugkilometer auf der Südalpenachse um rund 300.000 pro Jahr und senkt die Steigungen von 16‰ auf 10‰. Die ÖBB Rail Cargo Group gibt an, dass jeder Zug nun 250–280 Tonnen mehr transportieren kann, was die Kapazität um bis zu 30 % erhöht. Zu den ersten Nutzern gehört der Mineralstoffhersteller Omya, der eine Reduktion der logistikbedingten Emissionen um 12 % erwartet.
Der Personenverkehr folgt mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember, wodurch die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt auf 41 Minuten verkürzt wird – deutlich unter der Drei-Stunden-Grenze, die in Österreich die Substitution von Flugverkehr durch Bahnverkehr auslöst. Experten gehen daher davon aus, dass Austrian Airlines ihr „AIRail“-Codeshare-Angebot ausbauen und möglicherweise Kurzstreckenflüge zwischen den beiden Städten einstellen wird.
Für globale Mobilitätsteams eröffnet die neue Strecke schnellere und umweltfreundlichere Optionen, um Personal und Ausrüstung zwischen den südlichen Industrieclustern Österreichs und wichtigen Adriahäfen zu verlagern. Zudem stärkt sie Wiens Position als Logistikdrehscheibe, die Mitteleuropa mit Norditalien und dem Balkan verbindet.
Quelle: International Railway Journal