
Treffen in Uschhorod, Ukraine, am 7. November 2025: Die Generaldirektion Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission übergab offiziell Fördervereinbarungen im Wert von über 700 Millionen Euro im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF). Obwohl der Großteil der Mittel in Projekte in Polen, der Slowakei, Rumänien, der Ukraine und Moldawien fließt, profitieren auch österreichische Logistikunternehmen direkt von den Verbesserungen der Ost-West-Lkw- und Schienenkorridore.
Wichtige Förderungen umfassen 294 Millionen Euro für den polnischen Abschnitt von Rail Baltica, 18 Millionen Euro für die Modernisierung der Bahnverbindung Mikołów–Tschechien sowie fast 95 Millionen Euro für ERTMS-Signalisierungsupgrades. Diese Investitionen verkürzen die Transitzeiten zwischen Wien und Warschau und erhöhen die Zuverlässigkeit bei hochwertigen Transporten von Halbleitern und Pharmazeutika durch Österreich. Der österreichische Spediteur Gebrüder Weiss begrüßte die Nachricht und betonte, dass das Unternehmen wöchentlich 120 Trailer durch die betroffenen Korridore fährt und bisher Verzögerungen von bis zu 36 Stunden aufgrund von Infrastrukturengpässen verzeichnete.
Die Förderungen fallen mit dem 4. EU-Ukraine-Transportdialog zusammen, bei dem bestätigt wurde, dass die „Solidaritätskorridore“ – Notfall-Schienen- und Straßenverbindungen, die nach dem russischen Angriff eröffnet wurden – in das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-T) integriert werden. Diese rechtliche Änderung sichert langfristig den Vorrang für Donau- und Karpatenrouten, die österreichische Binnenschiffer und Schienengüterverkehrsunternehmen bereits für Getreide- und Containertransporte nutzen.
Für Mobilitätsmanager wird die praktische Wirkung zwar schrittweise, aber bedeutend sein. Die CEF-Richtlinien verlangen, dass Projekte bis 2030 in Betrieb gehen, doch erste Maßnahmen wie die Installation von ERTMS können sofortige Verbesserungen im Fahrplan bringen. Unternehmen sollten mit 3PL-Dienstleistern zusammenarbeiten, um neue Routen zu planen und Incoterms zu aktualisieren, sobald Entwurfsfahrpläne vorliegen.
Die Kommission kündigte an, dass der nächste CEF-Aufruf 2028 die Fördermittel auf über 51 Milliarden Euro verdoppeln wird, mit speziellen Mitteln für militärische Mobilität. Das österreichische Verkehrsministerium deutete bereits gemeinsame Anträge zur Modernisierung der Signalisierung im Semmering-Basistunnel an, um die neuen polnischen Systeme anzupassen und so einen nahtlosen digitalen Güterkorridor vom Baltikum bis zur Adria zu schaffen.
Wichtige Förderungen umfassen 294 Millionen Euro für den polnischen Abschnitt von Rail Baltica, 18 Millionen Euro für die Modernisierung der Bahnverbindung Mikołów–Tschechien sowie fast 95 Millionen Euro für ERTMS-Signalisierungsupgrades. Diese Investitionen verkürzen die Transitzeiten zwischen Wien und Warschau und erhöhen die Zuverlässigkeit bei hochwertigen Transporten von Halbleitern und Pharmazeutika durch Österreich. Der österreichische Spediteur Gebrüder Weiss begrüßte die Nachricht und betonte, dass das Unternehmen wöchentlich 120 Trailer durch die betroffenen Korridore fährt und bisher Verzögerungen von bis zu 36 Stunden aufgrund von Infrastrukturengpässen verzeichnete.
Die Förderungen fallen mit dem 4. EU-Ukraine-Transportdialog zusammen, bei dem bestätigt wurde, dass die „Solidaritätskorridore“ – Notfall-Schienen- und Straßenverbindungen, die nach dem russischen Angriff eröffnet wurden – in das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-T) integriert werden. Diese rechtliche Änderung sichert langfristig den Vorrang für Donau- und Karpatenrouten, die österreichische Binnenschiffer und Schienengüterverkehrsunternehmen bereits für Getreide- und Containertransporte nutzen.
Für Mobilitätsmanager wird die praktische Wirkung zwar schrittweise, aber bedeutend sein. Die CEF-Richtlinien verlangen, dass Projekte bis 2030 in Betrieb gehen, doch erste Maßnahmen wie die Installation von ERTMS können sofortige Verbesserungen im Fahrplan bringen. Unternehmen sollten mit 3PL-Dienstleistern zusammenarbeiten, um neue Routen zu planen und Incoterms zu aktualisieren, sobald Entwurfsfahrpläne vorliegen.
Die Kommission kündigte an, dass der nächste CEF-Aufruf 2028 die Fördermittel auf über 51 Milliarden Euro verdoppeln wird, mit speziellen Mitteln für militärische Mobilität. Das österreichische Verkehrsministerium deutete bereits gemeinsame Anträge zur Modernisierung der Signalisierung im Semmering-Basistunnel an, um die neuen polnischen Systeme anzupassen und so einen nahtlosen digitalen Güterkorridor vom Baltikum bis zur Adria zu schaffen.
Quelle: European Commission – DG MOVE