
Die Billigfluggesellschaft Ryanair bezeichnete die Umstellung auf 100 % digitale Bordkarten nach den ersten 24 Stunden (12.–13. Nov.) als „riesigen Erfolg“. Mehr als 700 Flüge in ganz Europa – viele davon von und nach Frankreich – starteten ohne Verspätungen, so die Airline. 98 % der Passagiere zeigten Bordkarten auf dem Smartphone, die über die myRyanair-App generiert wurden.
Die seit Mai zweimal verschobene Regelung schließt gedruckte Bordkarten künftig aus, außer in Ausnahmefällen (Handy verloren, kein Smartgerät). Reisende, die nicht online einchecken, müssen nun eine Gebühr von 55 € für den Check-in am Flughafen zahlen. Wer zwar eingecheckt, aber kein Handy dabei hat, erhält weiterhin kostenlos eine Papierkarte.
Ryanair schätzt, dass die Umstellung jährlich bis zu 40 Millionen Euro an Druck- und Personalkosten einspart – Einsparungen, die zu günstigeren Tarifen beitragen sollen. Umweltseitig hebt die Airline eine Reduktion von fast 200 Tonnen Papiermüll pro Jahr hervor.
Für französische Geschäftsreisende bedeutet die Änderung, dass sie vor Abflug sicherstellen müssen, dass die App installiert ist und die Firmenmobilitätsrichtlinien die Nutzung von Smartphone-Daten im Ausland abdecken. Flughäfen wie Paris-Beauvais und Marseille-Provence meldeten reibungslose Abläufe, während Gewerkschaften in Montpellier Bedenken hinsichtlich der Barrierefreiheit für ältere Passagiere äußerten.
Andere europäische Airlines beobachten die Entwicklung genau: easyJet bietet bereits digitale Bordkarten an, akzeptiert aber weiterhin Papier, während Air France ankündigt, zunächst „das Kundenfeedback zu beobachten“, bevor eine ähnliche Umstellung erfolgt.
Die seit Mai zweimal verschobene Regelung schließt gedruckte Bordkarten künftig aus, außer in Ausnahmefällen (Handy verloren, kein Smartgerät). Reisende, die nicht online einchecken, müssen nun eine Gebühr von 55 € für den Check-in am Flughafen zahlen. Wer zwar eingecheckt, aber kein Handy dabei hat, erhält weiterhin kostenlos eine Papierkarte.
Ryanair schätzt, dass die Umstellung jährlich bis zu 40 Millionen Euro an Druck- und Personalkosten einspart – Einsparungen, die zu günstigeren Tarifen beitragen sollen. Umweltseitig hebt die Airline eine Reduktion von fast 200 Tonnen Papiermüll pro Jahr hervor.
Für französische Geschäftsreisende bedeutet die Änderung, dass sie vor Abflug sicherstellen müssen, dass die App installiert ist und die Firmenmobilitätsrichtlinien die Nutzung von Smartphone-Daten im Ausland abdecken. Flughäfen wie Paris-Beauvais und Marseille-Provence meldeten reibungslose Abläufe, während Gewerkschaften in Montpellier Bedenken hinsichtlich der Barrierefreiheit für ältere Passagiere äußerten.
Andere europäische Airlines beobachten die Entwicklung genau: easyJet bietet bereits digitale Bordkarten an, akzeptiert aber weiterhin Papier, während Air France ankündigt, zunächst „das Kundenfeedback zu beobachten“, bevor eine ähnliche Umstellung erfolgt.
Quelle: The Connexion
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