
Am 15. November herrschte neun Stunden lang Stille an einem der verkehrsreichsten Landübergänge Hongkongs. Um den ersten grenzüberschreitenden Marathon der 15. Nationalen Spiele Chinas zu ermöglichen, schlossen die Behörden den Shenzhen Bay Port, die Shenzhen Bay Bridge und die Kong Sham Western Highway zwischen 2:00 und 11:00 Uhr komplett für Passagiere und Fahrzeuge. Diese beispiellose Sperrung traf Tausende von Lkw-Fahrern, grenzüberschreitenden Busunternehmen und privaten Autofahrern, die normalerweise auf diese Route zwischen Hongkong, Shenzhen und dem westlichen Perlflussdelta angewiesen sind.
Das Verkehrsamt hatte Logistikunternehmen bereits Anfang der Woche informiert, dass Lkw mit Straßensperrgenehmigung auf die Kontrollpunkte Lok Ma Chau, Man Kam To oder Heung Yuen Wai ausweichen müssten. Dennoch berichteten Spediteure von bis zu drei Stunden längeren Fahrzeiten, da die Umleitungen zusätzlichen Verkehr auf ohnehin stark belastete Straßen lenkten. Betreiber von Kühlketten, die frische Produkte vom Festland nach Hongkong transportieren, griffen auf Notfalllager zurück, um die Temperaturkontrolle aufrechtzuerhalten.
Für Geschäftsreisende war die sichtbarste Auswirkung die Einstellung aller grenzüberschreitenden Bus- und Taxidienste am Shenzhen Bay. Das Hongkonger Tourismusamt gab spätabendliche Warnungen heraus und riet Besuchern, Flüge umzubuchen oder Zugverbindungen über Lok Ma Chau zu nutzen. Mehrere multinationale Unternehmen mit Standorten in Yuen Long und Shenzhen organisierten Sonderbusse, die die gesperrten Straßen umgingen, was jedoch Überstundenkosten für Fahrer und Begleiter verursachte.
Die Veranstalter verteidigen die Störung als lohnenden Kompromiss, um die sportliche Zusammenarbeit unter dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ zu präsentieren: 20 Spitzenläufer überquerten die Grenze von Shenzhen nach Hongkong und zurück auf der 42,195 km langen Strecke. Kritiker bemängeln jedoch, dass der Zeitpunkt – Spitzenzeiten am Samstag und die Vorbereitungen für den US-Thanksgiving-Versandansturm – zeigt, wie wichtig eine bessere Abstimmung mit den Beteiligten bei Großveranstaltungen in wichtigen Logistikkorridoren ist.
Der Normalbetrieb wurde nach 11:00 Uhr schrittweise wieder aufgenommen, doch Branchenverbände schätzen, dass die temporäre Sperrung etwa 10.000 Passagierfahrten und 3.500 Fahrten mit Nutzfahrzeugen verdrängte. Die Erfahrungen sollen in künftige Konzepte für die Organisation großer Grenzveranstaltungen einfließen, etwa durch Nachtläufe oder gestaffelte Fahrstreifensperrungen, um zumindest einen begrenzten Warenverkehr aufrechtzuerhalten.
Das Verkehrsamt hatte Logistikunternehmen bereits Anfang der Woche informiert, dass Lkw mit Straßensperrgenehmigung auf die Kontrollpunkte Lok Ma Chau, Man Kam To oder Heung Yuen Wai ausweichen müssten. Dennoch berichteten Spediteure von bis zu drei Stunden längeren Fahrzeiten, da die Umleitungen zusätzlichen Verkehr auf ohnehin stark belastete Straßen lenkten. Betreiber von Kühlketten, die frische Produkte vom Festland nach Hongkong transportieren, griffen auf Notfalllager zurück, um die Temperaturkontrolle aufrechtzuerhalten.
Für Geschäftsreisende war die sichtbarste Auswirkung die Einstellung aller grenzüberschreitenden Bus- und Taxidienste am Shenzhen Bay. Das Hongkonger Tourismusamt gab spätabendliche Warnungen heraus und riet Besuchern, Flüge umzubuchen oder Zugverbindungen über Lok Ma Chau zu nutzen. Mehrere multinationale Unternehmen mit Standorten in Yuen Long und Shenzhen organisierten Sonderbusse, die die gesperrten Straßen umgingen, was jedoch Überstundenkosten für Fahrer und Begleiter verursachte.
Die Veranstalter verteidigen die Störung als lohnenden Kompromiss, um die sportliche Zusammenarbeit unter dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ zu präsentieren: 20 Spitzenläufer überquerten die Grenze von Shenzhen nach Hongkong und zurück auf der 42,195 km langen Strecke. Kritiker bemängeln jedoch, dass der Zeitpunkt – Spitzenzeiten am Samstag und die Vorbereitungen für den US-Thanksgiving-Versandansturm – zeigt, wie wichtig eine bessere Abstimmung mit den Beteiligten bei Großveranstaltungen in wichtigen Logistikkorridoren ist.
Der Normalbetrieb wurde nach 11:00 Uhr schrittweise wieder aufgenommen, doch Branchenverbände schätzen, dass die temporäre Sperrung etwa 10.000 Passagierfahrten und 3.500 Fahrten mit Nutzfahrzeugen verdrängte. Die Erfahrungen sollen in künftige Konzepte für die Organisation großer Grenzveranstaltungen einfließen, etwa durch Nachtläufe oder gestaffelte Fahrstreifensperrungen, um zumindest einen begrenzten Warenverkehr aufrechtzuerhalten.