
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) veröffentlichte am 19. November einen 250-seitigen Entwurf für eine neue Verordnung, die die öffentliche Fürsorge-Regelung von 2022 aufheben und den Beamten wieder mehr Ermessensspielraum bei der Entscheidung geben soll, ob ein Visums- oder Green-Card-Antragsteller „wahrscheinlich zur öffentlichen Fürsorge wird“. Die vorgeschlagene Regelung beseitigt starre Definitionen, die derzeit die Prüfer auf nur zwei Leistungstypen – Bargeldhilfen und langfristige institutionelle Pflege – beschränken, und erlaubt stattdessen eine ganzheitliche, vorausschauende Bewertung aller bedarfsgeprüften Leistungen.
Der Hintergrund ist entscheidend: Die öffentliche Fürsorge-Regelung der Trump-Administration von 2019 wurde 2021 aufgehoben, und die Biden-Regierung erließ 2022 eine deutlich engere Regelung. Der Vorschlag von November 2025 argumentiert, dass beide Regelungen die Beamten „in ein enges Korsett zwängen“ und im Widerspruch zum Wohlfahrtsreformgesetz von 1996 stehen. Das DHS betont, dass die Wiederherstellung der Einzelfall-Ermessen besser mit der gesetzlichen Intention übereinstimme, während Einwanderungsrechtsgruppen warnen, dass die Änderung die Inanspruchnahme von Leistungen durch Familien mit gemischtem Status abschrecken und Unsicherheit für Arbeitgeber schaffen könnte, die Umzugspakete vorbereiten.
Wird die Regelung endgültig verabschiedet, müssten Antragsteller des Formulars I-485 umfassendere finanzielle Fragen beantworten, und die Nutzung von öffentlichen Fürsorgebürgschaften könnte wieder eingeführt werden. Multinationale Unternehmen müssten möglicherweise ihre Mobilitätsbudgets für Mitarbeitende, die während des Aufenthalts auf US-Leistungen wie Medicaid oder Lebensmittelhilfe angewiesen sind, neu bewerten.
Interessierte Parteien haben 60 Tage Zeit, um Kommentare zum Regelungsentwurf einzureichen. Angesichts der politischen Brisanz des Themas sollten Unternehmen mögliche Rechtsstreitigkeiten im Blick behalten und sich auf politische Schwankungen einstellen, die die Bearbeitungszeiten für Green Cards bis ins Geschäftsjahr 2026 hinein beeinflussen könnten.
Der Hintergrund ist entscheidend: Die öffentliche Fürsorge-Regelung der Trump-Administration von 2019 wurde 2021 aufgehoben, und die Biden-Regierung erließ 2022 eine deutlich engere Regelung. Der Vorschlag von November 2025 argumentiert, dass beide Regelungen die Beamten „in ein enges Korsett zwängen“ und im Widerspruch zum Wohlfahrtsreformgesetz von 1996 stehen. Das DHS betont, dass die Wiederherstellung der Einzelfall-Ermessen besser mit der gesetzlichen Intention übereinstimme, während Einwanderungsrechtsgruppen warnen, dass die Änderung die Inanspruchnahme von Leistungen durch Familien mit gemischtem Status abschrecken und Unsicherheit für Arbeitgeber schaffen könnte, die Umzugspakete vorbereiten.
Wird die Regelung endgültig verabschiedet, müssten Antragsteller des Formulars I-485 umfassendere finanzielle Fragen beantworten, und die Nutzung von öffentlichen Fürsorgebürgschaften könnte wieder eingeführt werden. Multinationale Unternehmen müssten möglicherweise ihre Mobilitätsbudgets für Mitarbeitende, die während des Aufenthalts auf US-Leistungen wie Medicaid oder Lebensmittelhilfe angewiesen sind, neu bewerten.
Interessierte Parteien haben 60 Tage Zeit, um Kommentare zum Regelungsentwurf einzureichen. Angesichts der politischen Brisanz des Themas sollten Unternehmen mögliche Rechtsstreitigkeiten im Blick behalten und sich auf politische Schwankungen einstellen, die die Bearbeitungszeiten für Green Cards bis ins Geschäftsjahr 2026 hinein beeinflussen könnten.
Quelle: Federal Register / GovInfo