
Eine Untersuchung des Guardian verleiht dem Asylstau im Vereinigten Königreich ein menschliches Gesicht, indem sie „Ussu“ begleitet, einen Folterüberlebenden, der **17 Jahre** auf eine Entscheidung zu seinem Schutzgesuch wartet. Seine Geschichte – geprägt von Phasen der Obdachlosigkeit, schweren Verletzungen und jahrzehntelangen Arbeitsverboten – verdeutlicht die systemischen Verzögerungen, die trotz des Versprechens eines schnelleren Verfahrens im Sommer durch das Weißbuch weiterhin bestehen.
Für Unternehmen, die Talente über die Skilled-Worker- oder Global-Talent-Programme sponsern, ist der Fall bedeutsam, da er zeigt, wie sich Engpässe bei den Einwanderungsressourcen auf wirtschaftliche Bereiche auswirken. UK Visas & Immigration (UKVI) zieht häufig Mitarbeiter von wirtschaftlichen Visa-Strecken ab, um Spitzen im Asylbereich abzuarbeiten; im vergangenen Jahr verdoppelten sich dadurch die Wartezeiten für einige Verlängerungen von Gesundheits- und Pflegevisa.
Rechtsanwaltskanzleien berichten, dass das Asylverfahren zwar theoretisch abgeschirmt ist, in der Praxis jedoch gemeinsame biometrische Erfassungszentren und Backoffice-Mitarbeiter Engpässe im gesamten System verursachen. Sollte die Regierung ihr Versprechen einhalten, alle vor Juni 2025 eingereichten Asylanträge bis April nächsten Jahres zu entscheiden, könnten Unternehmen erneut indirekte Auswirkungen spüren.
Der Artikel hat zudem die Forderungen großer Arbeitgeber – darunter der CBI und techUK – nach einer Regelung neu entfacht, die Asylbewerbern nach sechs Monaten Arbeitserlaubnis gewährt, ähnlich wie in Irland und Kanada. Die Wirtschaft argumentiert, dass Beschäftigung die Kosten von Obdachlosigkeit senkt und Fachkräftemangel lindert; Kritiker befürchten, dies könne als Anreiz wirken. Die Minister betonen, dass das Thema „überprüft“ werde.
Manager für globale Mobilität sollten drei Kennzahlen im Blick behalten: (1) die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten für Skilled-Worker-Anträge (derzeit standardmäßig 8 Wochen); (2) die Kapazität des priorisierten Services, die sinkt, wenn Fallbearbeiter umgeschichtet werden; und (3) mögliche Pilotprojekte des Innenministeriums, die lang wartenden Asylsuchenden eingeschränkte Arbeitsrechte einräumen könnten und so die Märkte für Zeitarbeit in Gastronomie und Logistik verändern könnten.
Praktische Maßnahmen umfassen längere Vorlaufzeiten bei der Einsatzplanung sowie die Information der Entsandten über den politischen Kontext, der die öffentliche Debatte über Migranten – auch solche mit Arbeitsvisa – beeinflussen kann. HR-Teams könnten zudem die Zusammenarbeit mit Corporate-Responsibility-Abteilungen suchen, um lokale Flüchtlingsbeschäftigungsinitiativen zu unterstützen und so eine positive Erzählung rund um Migration zu stärken.
Für Unternehmen, die Talente über die Skilled-Worker- oder Global-Talent-Programme sponsern, ist der Fall bedeutsam, da er zeigt, wie sich Engpässe bei den Einwanderungsressourcen auf wirtschaftliche Bereiche auswirken. UK Visas & Immigration (UKVI) zieht häufig Mitarbeiter von wirtschaftlichen Visa-Strecken ab, um Spitzen im Asylbereich abzuarbeiten; im vergangenen Jahr verdoppelten sich dadurch die Wartezeiten für einige Verlängerungen von Gesundheits- und Pflegevisa.
Rechtsanwaltskanzleien berichten, dass das Asylverfahren zwar theoretisch abgeschirmt ist, in der Praxis jedoch gemeinsame biometrische Erfassungszentren und Backoffice-Mitarbeiter Engpässe im gesamten System verursachen. Sollte die Regierung ihr Versprechen einhalten, alle vor Juni 2025 eingereichten Asylanträge bis April nächsten Jahres zu entscheiden, könnten Unternehmen erneut indirekte Auswirkungen spüren.
Der Artikel hat zudem die Forderungen großer Arbeitgeber – darunter der CBI und techUK – nach einer Regelung neu entfacht, die Asylbewerbern nach sechs Monaten Arbeitserlaubnis gewährt, ähnlich wie in Irland und Kanada. Die Wirtschaft argumentiert, dass Beschäftigung die Kosten von Obdachlosigkeit senkt und Fachkräftemangel lindert; Kritiker befürchten, dies könne als Anreiz wirken. Die Minister betonen, dass das Thema „überprüft“ werde.
Manager für globale Mobilität sollten drei Kennzahlen im Blick behalten: (1) die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten für Skilled-Worker-Anträge (derzeit standardmäßig 8 Wochen); (2) die Kapazität des priorisierten Services, die sinkt, wenn Fallbearbeiter umgeschichtet werden; und (3) mögliche Pilotprojekte des Innenministeriums, die lang wartenden Asylsuchenden eingeschränkte Arbeitsrechte einräumen könnten und so die Märkte für Zeitarbeit in Gastronomie und Logistik verändern könnten.
Praktische Maßnahmen umfassen längere Vorlaufzeiten bei der Einsatzplanung sowie die Information der Entsandten über den politischen Kontext, der die öffentliche Debatte über Migranten – auch solche mit Arbeitsvisa – beeinflussen kann. HR-Teams könnten zudem die Zusammenarbeit mit Corporate-Responsibility-Abteilungen suchen, um lokale Flüchtlingsbeschäftigungsinitiativen zu unterstützen und so eine positive Erzählung rund um Migration zu stärken.
Quelle: The Guardian
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