
Die finnische Polizei hat bestätigt, dass ab dem 1. Januar 2026 Reisepässe und nationale Personalausweise nur noch an die im Antrag genannte Person, deren gesetzliche Vertreter oder eine elektronisch zum Zeitpunkt der Antragstellung benannte Vertretung ausgehändigt werden. Eine kurze Übergangsfrist erlaubt es, Dokumente, die bis zum 5. Dezember 2025 ausgestellt wurden, bis zum Jahresende mit einer herkömmlichen schriftlichen Vollmacht abzuholen.
Die am 4. Dezember in einer Polizeimitteilung angekündigte Änderung bringt Finnland in Einklang mit den neuen EU-Sicherheitsstandards für elektronische Ausweisdokumente. Die Behörden betonen, dass Papiervollmachten zunehmend fälschungsanfällig sind und den Verifizierungsanforderungen für biometrische Reisedokumente mit eingebettetem Chip und Bürgerzertifikat nicht mehr genügen. Die digitale Vollmacht wird künftig im E-Service-System der Polizei hinterlegt und kann entweder bei der Online-Antragstellung oder persönlich bei der Identitätsprüfung auf der Polizeistation erteilt werden.
Für globale Mobilitäts- und Reisemanagement-Teams ist diese Neuerung von großer Bedeutung: Mitarbeitende auf Auslandseinsätzen können künftig nicht mehr einfach eine Kollegin oder einen Kollegen bitten, ein Reisedokument mit einer handschriftlichen Vollmacht in Finnland abzuholen. Arbeitgeber sollten daher bei der Planung von Einsätzen mehr Vorlaufzeit einplanen, insbesondere in der Weihnachts- und Neujahrszeit, wenn viele Expatriates ihre Pässe und Ausweise erneuern. Gegebenenfalls müssen Unternehmen auch Kurierdienste einplanen, falls eine bevollmächtigte Person das Dokument nicht persönlich abholen kann.
Operativ wird die Polizei die E-Service-Plattform am 5. Dezember von 16:00 bis 20:00 Uhr für Wartungsarbeiten offline nehmen, um die technischen Anpassungen umzusetzen. Reisende mit Terminen in diesem Zeitraum wurden gebeten, diese umzubuchen. Die Behörden betonen, dass alle anderen Prozesse zur Passausstellung unverändert bleiben und die aktuellen Gebühren nicht steigen.
Finnlands Schritt spiegelt einen breiteren europäischen Trend zu durchgängig digitalen Vertrauensketten bei Reisedokumenten wider. Das Nachbarland Schweden hat 2024 ein ähnliches Verbot für Papiervollmachten eingeführt, und das für 2026 geplante EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) wird stark auf sichere biometrische Erfassung und Dokumentenübergabeprotokolle setzen. Mobilitätsverantwortliche sollten im kommenden Jahr mit vergleichbaren Reformen im Schengen-Raum rechnen.
Die am 4. Dezember in einer Polizeimitteilung angekündigte Änderung bringt Finnland in Einklang mit den neuen EU-Sicherheitsstandards für elektronische Ausweisdokumente. Die Behörden betonen, dass Papiervollmachten zunehmend fälschungsanfällig sind und den Verifizierungsanforderungen für biometrische Reisedokumente mit eingebettetem Chip und Bürgerzertifikat nicht mehr genügen. Die digitale Vollmacht wird künftig im E-Service-System der Polizei hinterlegt und kann entweder bei der Online-Antragstellung oder persönlich bei der Identitätsprüfung auf der Polizeistation erteilt werden.
Für globale Mobilitäts- und Reisemanagement-Teams ist diese Neuerung von großer Bedeutung: Mitarbeitende auf Auslandseinsätzen können künftig nicht mehr einfach eine Kollegin oder einen Kollegen bitten, ein Reisedokument mit einer handschriftlichen Vollmacht in Finnland abzuholen. Arbeitgeber sollten daher bei der Planung von Einsätzen mehr Vorlaufzeit einplanen, insbesondere in der Weihnachts- und Neujahrszeit, wenn viele Expatriates ihre Pässe und Ausweise erneuern. Gegebenenfalls müssen Unternehmen auch Kurierdienste einplanen, falls eine bevollmächtigte Person das Dokument nicht persönlich abholen kann.
Operativ wird die Polizei die E-Service-Plattform am 5. Dezember von 16:00 bis 20:00 Uhr für Wartungsarbeiten offline nehmen, um die technischen Anpassungen umzusetzen. Reisende mit Terminen in diesem Zeitraum wurden gebeten, diese umzubuchen. Die Behörden betonen, dass alle anderen Prozesse zur Passausstellung unverändert bleiben und die aktuellen Gebühren nicht steigen.
Finnlands Schritt spiegelt einen breiteren europäischen Trend zu durchgängig digitalen Vertrauensketten bei Reisedokumenten wider. Das Nachbarland Schweden hat 2024 ein ähnliches Verbot für Papiervollmachten eingeführt, und das für 2026 geplante EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) wird stark auf sichere biometrische Erfassung und Dokumentenübergabeprotokolle setzen. Mobilitätsverantwortliche sollten im kommenden Jahr mit vergleichbaren Reformen im Schengen-Raum rechnen.
Quelle: Helsinki Times
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