
Ein gemeinsamer Bericht der Kampagnenorganisation Migrant Voice und der Universität Warwick zeigt, dass der vollständige Umstieg Großbritanniens auf ein rein digitales Nachweissystem für Aufenthaltsstatus erhebliche Hürden für Migranten, Vermieter und Arbeitgeber schafft. Seit April 2025 müssen fast alle Visuminhaber ein eVisa über ein Online-Konto bei UK Visas & Immigration (UKVI) nutzen. Physische biometrische Aufenthaltstitel werden bis zum endgültigen Aus im März 2026 schrittweise abgeschafft.
Die Forscher befragten 550 Migranten und führten 60 ausführliche Interviews. Mehr als die Hälfte berichtete von Problemen beim Zugriff auf ihre UKVI-Konten, während 46 Prozent angaben, aufgrund von Systemfehlern bei Drittanbietern bei der Anerkennung ihres digitalen Status abgelehnt worden zu sein – sei es bei der Arbeitssuche, der Wohnungssuche oder der NHS-Versorgung. Beispiele sind neue Mitarbeiter, die bei der Einführung abgewiesen wurden, weil HR-Portale ihre Share-Codes nicht verifizieren konnten, oder Familien, die im Ausland festsaßen, weil die Check-in-Systeme der Fluggesellschaften eVisas nicht akzeptierten.
Der Bericht macht auf eine digitale Kluft aufmerksam: Besonders betroffen sind Nutzer mit eingeschränkten Englischkenntnissen, ältere Migranten und Personen ohne zuverlässige Smartphones. Arbeitgeber äußerten zudem Frustration über den zusätzlichen Verwaltungsaufwand und warnten, dass die Komplexität des Systems die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens im globalen Talentwettbewerb schwächt.
Die Autoren fordern das Innenministerium auf, die Übergangsfrist zu verlängern, optionale sichere QR-Code-Karten auszugeben und in rund um die Uhr erreichbare Hotlines zu investieren. Außerdem verlangen sie klarere Richtlinien für Banken, Vermieter und NHS-Einrichtungen, um unrechtmäßige Diskriminierung zu verhindern.
Für globale Mobilitätsteams unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit, Prozesse zur Arbeitsberechtigung zu überprüfen, digitale Kompetenzförderung für zugewanderte Mitarbeitende anzubieten und bei Auslandseinsätzen weiterhin alternative Nachweise des Aufenthaltsstatus bereitzuhalten.
Die Forscher befragten 550 Migranten und führten 60 ausführliche Interviews. Mehr als die Hälfte berichtete von Problemen beim Zugriff auf ihre UKVI-Konten, während 46 Prozent angaben, aufgrund von Systemfehlern bei Drittanbietern bei der Anerkennung ihres digitalen Status abgelehnt worden zu sein – sei es bei der Arbeitssuche, der Wohnungssuche oder der NHS-Versorgung. Beispiele sind neue Mitarbeiter, die bei der Einführung abgewiesen wurden, weil HR-Portale ihre Share-Codes nicht verifizieren konnten, oder Familien, die im Ausland festsaßen, weil die Check-in-Systeme der Fluggesellschaften eVisas nicht akzeptierten.
Der Bericht macht auf eine digitale Kluft aufmerksam: Besonders betroffen sind Nutzer mit eingeschränkten Englischkenntnissen, ältere Migranten und Personen ohne zuverlässige Smartphones. Arbeitgeber äußerten zudem Frustration über den zusätzlichen Verwaltungsaufwand und warnten, dass die Komplexität des Systems die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens im globalen Talentwettbewerb schwächt.
Die Autoren fordern das Innenministerium auf, die Übergangsfrist zu verlängern, optionale sichere QR-Code-Karten auszugeben und in rund um die Uhr erreichbare Hotlines zu investieren. Außerdem verlangen sie klarere Richtlinien für Banken, Vermieter und NHS-Einrichtungen, um unrechtmäßige Diskriminierung zu verhindern.
Für globale Mobilitätsteams unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit, Prozesse zur Arbeitsberechtigung zu überprüfen, digitale Kompetenzförderung für zugewanderte Mitarbeitende anzubieten und bei Auslandseinsätzen weiterhin alternative Nachweise des Aufenthaltsstatus bereitzuhalten.
Quelle: The Guardian