
Uber-Chef Dara Khosrowshahi nutzte einen 24-stündigen Besuch in Hongkong am 12. Dezember, um die politischen Entscheidungsträger zu einem „faktenbasierten“ Ansatz bei der Regulierung von app-basierten Fahrdiensten zu drängen. Bei einem Gespräch mit Journalisten im Uber-Büro in Causeway Bay enthüllte der CEO, dass inzwischen mehr als 30.000 aktive Fahrer und Touristen aus über 100 Ländern die Plattform in Hongkong nutzen. Er warnte, dass eine zu niedrige Obergrenze im geplanten Lizenzsystem die Zuverlässigkeit des Dienstes beeinträchtigen und die Attraktivität der Stadt als Geschäftsreiseziel schmälern könnte.
Hintergrund: Im Juli 2025 verabschiedete der Legislativrat Hongkongs das Straßenverkehrsgesetz (Änderungsgesetz), das Fahrdienste offiziell legalisiert und den Weg für einen eigenen Regulierungsrahmen ebnet. Das Transport- und Logistikbüro arbeitet derzeit an ergänzenden Verordnungen, die Altersgrenzen für Fahrzeuge, Versicherungsanforderungen und – besonders umstritten – die jährliche Anzahl der zu vergebenden Fahrdienstlizenzen festlegen sollen. Traditionelle Taxi-Verbände setzen sich für eine strenge Obergrenze und eine pro Fahrt erhobene Abgabe ein, die den Taxigewerbe subventionieren soll, während Technologieunternehmen eine höhere Lizenzquote fordern, die sich an der Echtzeit-Nachfrage orientiert.
Khosrowshahi signalisierte unter Vorbehalt Unterstützung für eine Abgabe ähnlich wie in Australien, wo Fahrdienstanbieter pro Fahrt eine kleine Zusatzgebühr zahlen. „Wir werden nicht grundsätzlich dagegen sein“, sagte er, „aber die Details sind entscheidend.“ Er betonte, dass jede Obergrenze die „betriebliche Realität“ widerspiegeln und organisches Wachstum zulassen müsse, wenn der Tourismus und das Kongressgeschäft in Hongkong 2026 wieder anziehen.
Praktische Auswirkungen:
• Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten die Entscheidung zur Lizenzquote genau beobachten; eine strenge Obergrenze könnte die Fahrzeugverfügbarkeit zu Spitzenzeiten verringern und die Fahrpreise steigen lassen, was die Budgets für Bodentransport belastet.
• Geschäftsreisende müssen möglicherweise längere Wartezeiten einplanen oder verstärkt auf Hotelschuttle und vorab gebuchte Fahrdienste zurückgreifen, bis sich der Markt stabilisiert.
• Personalabteilungen, die Reiserichtlinien für Expatriates in Hongkong erstellen, sollten sicherstellen, dass erlaubte Transportmittel aktualisiert werden, sobald die Lizenzdetails feststehen.
Ausblick: Die Regierung wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 einen Entwurf der ergänzenden Verordnungen veröffentlichen, die ersten Lizenzen sollen bis Mitte 2026 vergeben werden. Sollte die Behörde ein datenbasiertes Quotensystem einführen – etwa durch Kopplung der Lizenzanzahl an Nutzungsstatistiken – könnte sich Hongkong als regionaler Vorreiter für eine ausgewogene Regulierung von Fahrdiensten positionieren. Eine zu restriktive Obergrenze hingegen könnte den Schwarzmarkt für Fahrer am Leben erhalten, die Durchsetzung erschweren und das Ziel der Stadt untergraben, eine nahtlose, technologiegestützte Mobilität zu gewährleisten.
Hintergrund: Im Juli 2025 verabschiedete der Legislativrat Hongkongs das Straßenverkehrsgesetz (Änderungsgesetz), das Fahrdienste offiziell legalisiert und den Weg für einen eigenen Regulierungsrahmen ebnet. Das Transport- und Logistikbüro arbeitet derzeit an ergänzenden Verordnungen, die Altersgrenzen für Fahrzeuge, Versicherungsanforderungen und – besonders umstritten – die jährliche Anzahl der zu vergebenden Fahrdienstlizenzen festlegen sollen. Traditionelle Taxi-Verbände setzen sich für eine strenge Obergrenze und eine pro Fahrt erhobene Abgabe ein, die den Taxigewerbe subventionieren soll, während Technologieunternehmen eine höhere Lizenzquote fordern, die sich an der Echtzeit-Nachfrage orientiert.
Khosrowshahi signalisierte unter Vorbehalt Unterstützung für eine Abgabe ähnlich wie in Australien, wo Fahrdienstanbieter pro Fahrt eine kleine Zusatzgebühr zahlen. „Wir werden nicht grundsätzlich dagegen sein“, sagte er, „aber die Details sind entscheidend.“ Er betonte, dass jede Obergrenze die „betriebliche Realität“ widerspiegeln und organisches Wachstum zulassen müsse, wenn der Tourismus und das Kongressgeschäft in Hongkong 2026 wieder anziehen.
Praktische Auswirkungen:
• Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten die Entscheidung zur Lizenzquote genau beobachten; eine strenge Obergrenze könnte die Fahrzeugverfügbarkeit zu Spitzenzeiten verringern und die Fahrpreise steigen lassen, was die Budgets für Bodentransport belastet.
• Geschäftsreisende müssen möglicherweise längere Wartezeiten einplanen oder verstärkt auf Hotelschuttle und vorab gebuchte Fahrdienste zurückgreifen, bis sich der Markt stabilisiert.
• Personalabteilungen, die Reiserichtlinien für Expatriates in Hongkong erstellen, sollten sicherstellen, dass erlaubte Transportmittel aktualisiert werden, sobald die Lizenzdetails feststehen.
Ausblick: Die Regierung wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 einen Entwurf der ergänzenden Verordnungen veröffentlichen, die ersten Lizenzen sollen bis Mitte 2026 vergeben werden. Sollte die Behörde ein datenbasiertes Quotensystem einführen – etwa durch Kopplung der Lizenzanzahl an Nutzungsstatistiken – könnte sich Hongkong als regionaler Vorreiter für eine ausgewogene Regulierung von Fahrdiensten positionieren. Eine zu restriktive Obergrenze hingegen könnte den Schwarzmarkt für Fahrer am Leben erhalten, die Durchsetzung erschweren und das Ziel der Stadt untergraben, eine nahtlose, technologiegestützte Mobilität zu gewährleisten.
Quelle: South China Morning Post
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