
Polnische Transportunternehmen und unterstützende Landwirte erhöhten am 13. Dezember den Druck auf Warschau und Brüssel, indem sie die Straßenblockaden an den Grenzübergängen Rava-Ruska, Krakivets und Shehyni aufrechterhielten. Andriy Demchenko, Sprecher des Staatlichen Grenzschutzdienstes, berichtete im nationalen Fernsehen, dass sich die Lkw-Schlangen auf der polnischen Seite inzwischen auf über 2.600 Fahrzeuge belaufen – die meisten warten darauf, mit Waren von Pharmazeutika bis zu Autoteilen in die Ukraine einzureisen.
Die Protestierenden fordern, dass die EU die Quotenregelung für ukrainische Transportunternehmen wieder einführt, die nach dem russischen Angriff 2022 aufgehoben wurde, um den Export aus der Ukraine zu sichern. Polnische Betreiber argumentieren, dass das quotenfreie System ukrainischen Fahrern erlaubt, sie auf EU-Strecken preislich zu unterbieten, was Margen und Arbeitsplätze gefährdet. Trotz langwieriger Verhandlungen sind die Fronten verhärtet; die Transportunternehmen kündigten an, „Fahrerwechsel vorzunehmen und notfalls bis Weihnachten zu bleiben“.
Für Supply-Chain-Manager sind die Auswirkungen gravierend. Zollagenten berichten, dass die üblichen Transitzeiten für Komplettladungen zwischen Warschau und Lwiw von 24 Stunden auf bis zu vier Tage angestiegen sind. Mehrere internationale Industrieunternehmen haben Notfallpläne aktiviert und leiten ihre Fracht über die Slowakei oder die Schienenverbindung Lučko um. Auch die Luftfracht aus Rzeszów und Kraków verzeichnet mit einem Plus von 18 % im Wochenvergleich einen Anstieg, da Just-in-Time-Hersteller dringend Ersatzteile benötigen.
Die polnische Regierung hat bislang auf ein gewaltsames Eingreifen der Polizei verzichtet, um innenpolitische Spannungen zu vermeiden, prüft jedoch eine temporäre „Schnellspur“ für verderbliche Waren. EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean deutete Entschädigungsfonds für polnische KMU an, betonte jedoch, dass der Verzicht auf Genehmigungen mindestens bis Mitte 2026 bestehen bleibt.
Personalabteilungen, die Mitarbeiter zwischen Polen und der Ukraine entsenden, sollten zusätzliche Reisetage einplanen, sicherstellen, dass Fahrer mit Winterausrüstung ausgestattet sind, und die Krankenversicherung für längere Wartezeiten an der Grenze überprüfen.
Die Protestierenden fordern, dass die EU die Quotenregelung für ukrainische Transportunternehmen wieder einführt, die nach dem russischen Angriff 2022 aufgehoben wurde, um den Export aus der Ukraine zu sichern. Polnische Betreiber argumentieren, dass das quotenfreie System ukrainischen Fahrern erlaubt, sie auf EU-Strecken preislich zu unterbieten, was Margen und Arbeitsplätze gefährdet. Trotz langwieriger Verhandlungen sind die Fronten verhärtet; die Transportunternehmen kündigten an, „Fahrerwechsel vorzunehmen und notfalls bis Weihnachten zu bleiben“.
Für Supply-Chain-Manager sind die Auswirkungen gravierend. Zollagenten berichten, dass die üblichen Transitzeiten für Komplettladungen zwischen Warschau und Lwiw von 24 Stunden auf bis zu vier Tage angestiegen sind. Mehrere internationale Industrieunternehmen haben Notfallpläne aktiviert und leiten ihre Fracht über die Slowakei oder die Schienenverbindung Lučko um. Auch die Luftfracht aus Rzeszów und Kraków verzeichnet mit einem Plus von 18 % im Wochenvergleich einen Anstieg, da Just-in-Time-Hersteller dringend Ersatzteile benötigen.
Die polnische Regierung hat bislang auf ein gewaltsames Eingreifen der Polizei verzichtet, um innenpolitische Spannungen zu vermeiden, prüft jedoch eine temporäre „Schnellspur“ für verderbliche Waren. EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean deutete Entschädigungsfonds für polnische KMU an, betonte jedoch, dass der Verzicht auf Genehmigungen mindestens bis Mitte 2026 bestehen bleibt.
Personalabteilungen, die Mitarbeiter zwischen Polen und der Ukraine entsenden, sollten zusätzliche Reisetage einplanen, sicherstellen, dass Fahrer mit Winterausrüstung ausgestattet sind, und die Krankenversicherung für längere Wartezeiten an der Grenze überprüfen.
Quelle: Ukrinform
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