China eröffnet Indern vollständig online Visa-Antragstellung und zielt auf einen 21-Milliarden-Dollar-Markt ab
Kanada stoppt Start-up-Visaprogramm und bereitet gezielte Unternehmer-Pilotphase für 2026 vor
Krypto kann Immobilien finanzieren – aber nicht dein Goldenes Visum für die VAE, betonen Behörden erneut
Neueste Nachrichten
Das Heimatschutzministerium verdreifacht die finanzielle Anreizsumme für freiwillige Ausreisen auf 3.000 Dollar
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat seine „Ausstiegsprämie“ für undokumentierte Migranten, die sich freiwillig ausweisen lassen, verdreifacht. Wer bis zum 31. Dezember ausreist, erhält 3.000 US-Dollar und einen kostenlosen Flug. Behörden betonen, dass das Programm kostengünstiger sei als Zwangsabschiebungen und über die CBP Home-App abgewickelt wird. Arbeitgeber sollten sich auf mögliche Engpässe am Arbeitsmarkt einstellen, während Kritiker auf Bedenken hinsichtlich des rechtlichen Gehörs hinweisen.
Ottawa begrenzt 2026 die Anzahl der Studiengenehmigungen und stoppt mehrere Programme für Daueraufenthalt
IRCC wird die Anzahl der Studiengenehmigungsanträge für 2026 auf etwa 310.000 begrenzen und neue Bestätigungsschreiben der Provinzen einführen. Gleichzeitig wird die Aufnahme für die Programme Start-Up Visa, Selbstständige und Pflegekräfte vorübergehend ausgesetzt. Mit diesen Maßnahmen sollen Rückstände abgebaut und die Zahl der temporären Aufenthaltsberechtigten in Kanada reduziert werden, was Auswirkungen auf Hochschulen, Universitäten und Unternehmen hat, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind.
10-tägiger visafreier Transit führt zu 27 % Anstieg bei ausländischen Ankünften, zeigen Daten der NIA
NIA-Daten zeigen, dass die Zahl der ausländischen Ankünfte im Jahr 2025 um 27 % gestiegen ist, wobei mehr als die Hälfte des Wachstums auf Chinas neues 10-tägiges visumfreies Transitprogramm zurückzuführen ist, das 55 Länder und 65 Häfen umfasst. Die Regelung bietet Geschäftsreisenden mehr Flexibilität und trägt dazu bei, die Ausgaben auf Sekundärstädte zu verteilen.
EES-Ausfall führt zu dreistündigen Warteschlangen am Prager Flughafen
Ein Softwareabsturz im neuen Ein- und Ausreisesystem der EU führte am 19. Dezember zu dreistündigen Passagierstaus am Flughafen Prag, verzögerte Flüge und sorgte für Warnungen von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern. Unternehmen raten Reisenden nun, mindestens 90 zusätzliche Minuten für die Abreise einzuplanen und mit weiteren Störungen zu rechnen, da die verpflichtende Einführung des EES im April 2026 bevorsteht. Warum das wichtig ist: Die Störung bringt Geschäftsreisende und Entsandte in Gefahr, Anschlussflüge zu verpassen, zusätzliche Kosten zu verursachen und mögliche Überziehungsstrafen zu riskieren.
Deutschland verlängert Grenzkontrollen an Land bis März 2026
Berlin hat die vorübergehenden Kontrollen an allen deutschen Landgrenzen bis zum 15. März 2026 verlängert. Die Verlängerung sieht stichprobenartige Kontrollen für Reisende aus acht Nachbarländern vor und begründet dies mit Migrations- und Sicherheitsbedenken. Unternehmen müssen bei grenzüberschreitenden Reisen und Frachttransporten künftig mit mehr Zeitaufwand und zusätzlicher Dokumentation rechnen.
Schweizer Flughäfen bereiten sich auf Chaos in den Ferien vor – Streiks und neue EU-Grenzkontrollen sorgen für Verzögerungen
Eine Kombination aus Streiks in Großbritannien, Spanien und Frankreich sowie Anlaufschwierigkeiten mit dem neuen biometrischen Ein- und Ausreisekontrollsystem der EU sorgt für erhebliche Verzögerungen an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel. In der Zeit vom 26. bis 28. Dezember könnten sich für Nicht-EU-Reisende Wartezeiten von mehreren Stunden ergeben. Unternehmen sollten ihre Reisepläne großzügig bemessen und aktuelle Informationen aufmerksam verfolgen.
VAE beschleunigen den Ausbau ihrer Flughäfen der nächsten Generation: DWC, Sharjah und RAK präsentieren Expansionsplan für 2026
Die VAE haben den Wiederaufbau des Al Maktoum International Flughafens im Wert von 34 Milliarden US-Dollar bestätigt, parallel dazu werden auch die Flughäfen in Sharjah und Ras Al Khaimah bis 2026-28 modernisiert. Geplant sind neue Start- und Landebahnen, Terminals sowie intelligente Infrastruktur. Diese Projekte werden die nationale Kapazität deutlich erhöhen, Tausende spezialisierte Arbeitsplätze schaffen und den Passagierverkehr auf drei Drehkreuze verteilen – wichtige Informationen für Unternehmen, die sich um Unterkünfte für Entsandte, Fluggesellschaftsverträge und regionale Lieferketten kümmern.
Finnland startet vollständig digitalen Einbürgerungsprozess und verschärft die Zulassungsvoraussetzungen
Finnland hat alle papierbasierten Staatsbürgerschaftsanträge abgeschafft und verlangt nun die digitale Antragstellung über das Portal Enter Finland. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen verschärft: Sechs Jahre Wohnsitz, ein nachhaltiges Einkommen und Finnisch oder Schwedisch auf A2-Niveau sind nun Pflicht. Dieser Schritt beschleunigt die Bearbeitung, zwingt Arbeitgeber jedoch dazu, längere Bindungsfristen einzuplanen und zusätzliche Integrationsunterstützung anzubieten.
Zyprische Polizei nimmt bei landesweiten Razzien in den frühen Morgenstunden 31 illegale Migranten fest
Der Ausländer- und Einwanderungsdienst Zyperns nahm am 21. Dezember bei koordinierten Razzien 31 irreguläre Migranten fest – ein deutliches Zeichen für die verschärfte Durchsetzungspolitik der Regierung. Mit bereits 11.500 Rückführungen im Jahr 2025 drohen Arbeitgebern nun hohe Geldstrafen und mögliche Betriebsschließungen, wenn sie unerlaubt beschäftigte Mitarbeiter einstellen. Unternehmen mit Mobilitätsteams sollten sich auf verstärkte Standortkontrollen einstellen und ihre Genehmigungsverfolgung strenger gestalten.
Australien will Visa von Hassrede-Tätern nach Terroranschlag in Bondi annullieren
Canberra wird ein Gesetz einführen, das die Stornierung oder Ablehnung von Visa ermöglicht, wenn der Inhaber sich an Hassrede oder extremistischer Verleumdung beteiligt hat. Dieser Schritt folgt auf den Terroranschlag in Bondi mit 15 Todesopfern und ist Teil eines umfassenderen Anti-Extremismus-Pakets. Arbeitgeber müssen ihre Sorgfaltspflichten bei der Überprüfung von Social-Media-Aktivitäten für entsandte Mitarbeiter und Kurzzeitreisende verschärfen.
72-stündiger Streik der Fluglotsen legt Flughäfen im Süden Frankreichs vor Weihnachten lahm
Ein 72-stündiger Streik der französischen Fluglotsen hat drei Regionalflughäfen lahmgelegt und die Kapazitäten am Flughafen Lyon stark reduziert – und das just zum Beginn des Weihnachtsreiseverkehrs. Multinationale Unternehmen leiten Reisende um, verlegen Meetings ins Internet und bereiten sich auf weitere Streiks im Januar vor. Die Störung verdeutlicht die anhaltenden arbeitsrechtlichen Risiken im französischen Luftfahrtsektor und unterstreicht die Notwendigkeit solider Notfallpläne.
Der Verkehr der Cathay-Gruppe steigt im November um 26 % – Netzwerk erreicht 103 Städte
Die Cathay-Gruppe beförderte im November 2025 2,53 Millionen Passagiere, ein Plus von 26 % im Jahresvergleich, und erreichte mit 87 % die höchste Auslastung seit 2023. Zwanzig neue Strecken, die in diesem Jahr eröffnet wurden, erweiterten das Netzwerk auf 103 Städte, während die Frachtmenge um 10 % zunahm. Das Management erwartet nun, dass der Jahresgewinn den von 2024 übertreffen wird. Die Daten bestätigen, dass sich die Erholung des Luftverkehrsdrehkreuzes Hongkong beschleunigt, was Unternehmen mehr Schwung für Geschäftsreisen und den Austausch von Expatriates gibt.
Justizministerium warnt: Explodierende Zahl an Abschiebeklagen könnte Irland 2026 bis zu 15 Millionen Euro kosten
Das irische Amt für internationalen Schutz warnt, dass die Strategie der schnellen Entscheidungen zu einem Anstieg von Berufungen abgelehnter Asylbewerber vor Gericht führt und die Steuerzahler im kommenden Jahr mit Rechtskosten von bis zu 15 Millionen Euro belasten könnte. Der Anstieg erfolgt im Vorfeld des EU-Migrationspakts, was den Druck auf die Haushalte erhöht und Zweifel an Irlands Fähigkeit aufkommen lässt, Abschiebungen durchzusetzen und gleichzeitig faire Verfahren zu gewährleisten.
Chinesische Botschaft wird digital: Online-Visasystem für Inder ab 22. Dezember verfügbar
Die chinesische Botschaft hat ein vollständig digitales Visumantragsverfahren für Inder eingeführt, das Papierformulare überflüssig macht und eine um 40 % schnellere Bearbeitung verspricht. Mit dieser Neuerung wird ein wichtiger Reisekanal wieder geöffnet, genau zu dem Zeitpunkt, an dem Direktflüge und Touristenvisa wieder aufgenommen werden, was Geschäfts- und Projektreisen zwischen den beiden asiatischen Großmächten erleichtert.