
Mehr als 3.000 Bodenabfertigungsmitarbeiter von Azul Handling – der Inhouse-Dienstleistungstochter von Ryanair – haben am 22. Dezember einen unbefristeten Streik begonnen, nachdem fünf Monate mit begrenzten Arbeitsniederlegungen keine neue Tarifvereinbarung gebracht hatten. Die Streiks betreffen alle 27 spanischen Flughäfen, an denen Ryanair tätig ist, darunter die wichtigen Drehkreuze Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat.
Die Gewerkschaften UGT und CGT werfen dem Unternehmen Lohndumping, unvorhersehbare Dienstpläne und unbezahlte Überstunden vor. Sie haben tägliche Arbeitsniederlegungen in drei Spitzenzeiten (05:00–09:00, 12:00–15:00 und 21:00–23:59) bis zum 31. Dezember angekündigt. Ryanair behauptet, den Betrieb „normal aufrechterhalten“ zu können, doch die Check-in-Schlangen am frühen Morgen in Málaga und Valencia dauerten über 90 Minuten, und die Gepäckausgabe in Alicante soll mehr als zwei Stunden in Anspruch genommen haben.
Firmenreisemanager sollten mit Kettenreaktionen rechnen: Flugzeuge, die nachts nicht parken dürfen, könnten ihre morgendlichen Slots verlieren, und die bevorzugte Passagierabfertigung wird voraussichtlich langsamer. Nach der EU-Verordnung 261/2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, bei Verspätungen von mehr als drei Stunden oder bei kurzfristigen Annullierungen Fürsorgeleistungen und Entschädigungen anzubieten.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass der Streik mit der Hauptreisewoche in Spanien zusammenfällt, was die Verhandlungsposition der Gewerkschaften stärkt, aber auch den politischen Druck erhöht. Das Verkehrsministerium hat Mindestdienstleistungen angeordnet, doch die Gewerkschaften argumentieren, dass bis zu 90 % der Mitarbeiter zwangsverpflichtet wurden, wodurch das Streikrecht „rein symbolisch“ sei und mögliche Gerichtsverfahren drohen.
Besonders betroffen sind Ryanair-Passagiere mit Anschlussflügen nach Afrika oder Lateinamerika über spanische Flughäfen. Reisehinweise empfehlen, mindestens sechs Stunden für Umstiege einzuplanen und wichtige Ausrüstung, wenn möglich, als Handgepäck mitzunehmen.
Die Gewerkschaften UGT und CGT werfen dem Unternehmen Lohndumping, unvorhersehbare Dienstpläne und unbezahlte Überstunden vor. Sie haben tägliche Arbeitsniederlegungen in drei Spitzenzeiten (05:00–09:00, 12:00–15:00 und 21:00–23:59) bis zum 31. Dezember angekündigt. Ryanair behauptet, den Betrieb „normal aufrechterhalten“ zu können, doch die Check-in-Schlangen am frühen Morgen in Málaga und Valencia dauerten über 90 Minuten, und die Gepäckausgabe in Alicante soll mehr als zwei Stunden in Anspruch genommen haben.
Firmenreisemanager sollten mit Kettenreaktionen rechnen: Flugzeuge, die nachts nicht parken dürfen, könnten ihre morgendlichen Slots verlieren, und die bevorzugte Passagierabfertigung wird voraussichtlich langsamer. Nach der EU-Verordnung 261/2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, bei Verspätungen von mehr als drei Stunden oder bei kurzfristigen Annullierungen Fürsorgeleistungen und Entschädigungen anzubieten.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass der Streik mit der Hauptreisewoche in Spanien zusammenfällt, was die Verhandlungsposition der Gewerkschaften stärkt, aber auch den politischen Druck erhöht. Das Verkehrsministerium hat Mindestdienstleistungen angeordnet, doch die Gewerkschaften argumentieren, dass bis zu 90 % der Mitarbeiter zwangsverpflichtet wurden, wodurch das Streikrecht „rein symbolisch“ sei und mögliche Gerichtsverfahren drohen.
Besonders betroffen sind Ryanair-Passagiere mit Anschlussflügen nach Afrika oder Lateinamerika über spanische Flughäfen. Reisehinweise empfehlen, mindestens sechs Stunden für Umstiege einzuplanen und wichtige Ausrüstung, wenn möglich, als Handgepäck mitzunehmen.
Quelle: Infobae España
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