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Das einheitliche Touristenvisum der GCC im „Schengen-Stil“ wird auf 2026 verschoben und beeinträchtigt indische Reisepläne

Dez. 31, 2025
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Das einheitliche Touristenvisum der GCC im „Schengen-Stil“ wird auf 2026 verschoben und beeinträchtigt indische Reisepläne
Die Hoffnungen, dass indische Reisende ab nächstem Jahr mit einer einzigen Genehmigung im Golf-Kooperationsrat (GCC) unterwegs sein könnten, haben sich zerschlagen. Der saudische Tourismusminister bestätigte am 30. Dezember, dass das vielversprechende einheitliche Touristenvisum des Blocks erst 2026 eingeführt wird – aufgrund der Komplexität, sechs unterschiedliche Einwanderungs- und biometrische Systeme zu integrieren.

Der Freizeit- und MICE-Verkehr von Indien nach Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den VAE wächst jährlich um 24 %, und Reiseveranstalter hatten bereits Mehrländer-Reiserouten für die Hochsaison 2025/26 geschnürt. Fluggesellschaften wie IndiGo, Air India Express und Vistara, die zusammen mehr als 660 wöchentliche Flüge in den GCC anbieten, müssen nun weiterhin separate Visa-Informationsmodule für jedes Ziel vorhalten, was die Belastung der Callcenter erhöht und bei Passagieren für Verwirrung sorgt.

Das einheitliche Touristenvisum der GCC im „Schengen-Stil“ wird auf 2026 verschoben und beeinträchtigt indische Reisepläne


Bis das einheitliche Visum kommt, müssen Unternehmen mit regionalen Zentren in Dubai, Doha und Riad unterschiedliche medizinische Versicherungsanforderungen, Sponsorbrief-Formate und Gültigkeitszeiträume für Mehrfacheinreisen jonglieren. Mobilitätsexperten empfehlen, Geschäftsvisa für Saudi-Arabien und Katar mindestens drei Wochen im Voraus zu beantragen, während das 60-tägige Mehrfacheinreise-e-Visum der VAE weiterhin die schnellste Lösung bleibt.

GCC-Minister betonen, dass das Projekt „verzögert, aber nicht gestoppt“ sei, und deuten auf Pilotversuche mit e-Visa bis Ende 2025 hin. In der Zwischenzeit passen Reise-Management-Unternehmen ihre Kostenmodelle an, um den Bedarf von bis zu sechs separaten Genehmigungen für Mehrfachstopps abzubilden.

Die Verschiebung erfolgt, während die EU die Schengen-Regeln verschärft – ein Hinweis darauf, dass nahtlose regionale Mobilitätsprojekte selbst für gut ausgestattete Staatenbünde eine Herausforderung bleiben.
Quelle: VisaHQ

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