
Das kalifornische Kraftfahrzeugamt (DMV) gab am 2. Januar 2026 bekannt, dass etwa 325.000 Einwohner des Bundesstaates Ersatz-Real-ID-Führerscheine oder Ausweise erhalten werden, nachdem eine veraltete Softwarekonfiguration aus dem Jahr 2006 falsche Ablaufdaten zugewiesen hatte. Besonders betroffen sind Einwanderer mit legalem Aufenthaltsstatus, deren Real-ID-Gültigkeit eigentlich mit dem Ende ihres genehmigten Aufenthalts übereinstimmen sollte und nicht dem üblichen Erneuerungszyklus von fünf bis acht Jahren.
Die Mitteilung erfolgt acht Monate nach der vollständigen Durchsetzung des Real ID Act durch das Department of Homeland Security an US-Flughäfen und Bundesgebäuden im Mai 2025. Nach dieser Regelung müssen Passagiere an TSA-Kontrollpunkten einen Real-ID-konformen Ausweis oder einen Reisepass vorlegen. Inhaber der falsch datierten Karten riskieren trotz gültigem Aufenthaltsstatus abgewiesen zu werden.
DMV-Direktor Steve Gordon betonte, dass „99 Prozent der Real-ID-Inhaber nicht betroffen sind“ und versprach gebührenfreie Ersatzkarten. Betroffene Kalifornier erhalten Anweisungen per Post; sie müssen jedoch ihre fehlerhaften Ausweise abgeben und können während der bis zu zweiwöchigen Wartezeit auf die neue Karte eine Dokumentenlücke erleben. Die TSA hat noch keine vorläufigen Richtlinien herausgegeben, daher sollten Reisende mit kurzfristigen Abflügen einen Reisepass oder einen anderen akzeptierten Bundesausweis mitführen.
Für Arbeitgeber könnte der Fehler die erneute Überprüfung des Formulars I-9 und Geschäftsreisen innerhalb der USA erschweren. Personalabteilungen sollten betroffene Mitarbeiter daran erinnern, ihre Führerscheindaten in Abrechnungs- und Reisemanagementsystemen nach Erhalt der neuen Karten zu aktualisieren. Unternehmen, die H-1B- oder L-1-Arbeitnehmer beschäftigen, sollten zudem sicherstellen, dass die Real-ID-Korrekturen nicht mit bei der USCIS eingereichten Verlängerungen des Aufenthaltsstatus kollidieren.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der landesweiten IT-Modernisierung angesichts der zunehmenden Real-ID-Compliance. Andere Bundesstaaten nutzen ähnliche veraltete Software, und DHS-Prüfer könnten ihre Kontrollen verschärfen. Reise- und Mobilitätsmanager sollten die DMVs ihrer Heimatstaaten auf ähnliche Meldungen beobachten und internationale Entsandte dazu anhalten, ihre Reisepässe auch für Inlandsreisen stets aktuell zu halten.
Die Mitteilung erfolgt acht Monate nach der vollständigen Durchsetzung des Real ID Act durch das Department of Homeland Security an US-Flughäfen und Bundesgebäuden im Mai 2025. Nach dieser Regelung müssen Passagiere an TSA-Kontrollpunkten einen Real-ID-konformen Ausweis oder einen Reisepass vorlegen. Inhaber der falsch datierten Karten riskieren trotz gültigem Aufenthaltsstatus abgewiesen zu werden.
DMV-Direktor Steve Gordon betonte, dass „99 Prozent der Real-ID-Inhaber nicht betroffen sind“ und versprach gebührenfreie Ersatzkarten. Betroffene Kalifornier erhalten Anweisungen per Post; sie müssen jedoch ihre fehlerhaften Ausweise abgeben und können während der bis zu zweiwöchigen Wartezeit auf die neue Karte eine Dokumentenlücke erleben. Die TSA hat noch keine vorläufigen Richtlinien herausgegeben, daher sollten Reisende mit kurzfristigen Abflügen einen Reisepass oder einen anderen akzeptierten Bundesausweis mitführen.
Für Arbeitgeber könnte der Fehler die erneute Überprüfung des Formulars I-9 und Geschäftsreisen innerhalb der USA erschweren. Personalabteilungen sollten betroffene Mitarbeiter daran erinnern, ihre Führerscheindaten in Abrechnungs- und Reisemanagementsystemen nach Erhalt der neuen Karten zu aktualisieren. Unternehmen, die H-1B- oder L-1-Arbeitnehmer beschäftigen, sollten zudem sicherstellen, dass die Real-ID-Korrekturen nicht mit bei der USCIS eingereichten Verlängerungen des Aufenthaltsstatus kollidieren.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der landesweiten IT-Modernisierung angesichts der zunehmenden Real-ID-Compliance. Andere Bundesstaaten nutzen ähnliche veraltete Software, und DHS-Prüfer könnten ihre Kontrollen verschärfen. Reise- und Mobilitätsmanager sollten die DMVs ihrer Heimatstaaten auf ähnliche Meldungen beobachten und internationale Entsandte dazu anhalten, ihre Reisepässe auch für Inlandsreisen stets aktuell zu halten.
Quelle: SFGate
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