
Indiens Außenministerium (MEA) bestätigte am 27. Dezember, dass es bei Washington offiziell Beschwerde eingelegt hat, nachdem Tausende vorab geplante H-1B- und H-4-Visainterviews in Indien abrupt verschoben wurden – einige sogar bis Mai 2026. Die US-Botschaft in Neu-Delhi führte die Verschiebungen auf eine neue Richtlinie zurück, die seit dem 15. Dezember gilt und Konsularbeamte verpflichtet, die Social-Media-Aktivitäten der Antragsteller der letzten fünf Jahre vor der Visavergabe zu überprüfen.
Das Timing könnte für multinationale Arbeitgeber kaum ungünstiger sein. Viele H-1B-Fachkräfte hatten zum Jahresende Heimaturlaube geplant, um ihre Visa über die Feiertage zu erneuern; stattdessen sitzen sie nun fest und können nicht zu ihren Projekten in den USA zurückkehren. IT-Dienstleister, globale Banken und Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley haben bereits Notfallpläne für Remote-Arbeit aktiviert, doch die Einhaltung von Kundenlieferfristen im ersten Quartal 2026 steht auf dem Spiel.
Das MEA erklärte, es sei „aktiv im Austausch“ mit US-Behörden, um die Auswirkungen zu minimieren, doch US-Beamte betonen, dass die Sicherheitsüberprüfungen das Tempo der Interviews bestimmen werden. Der Rückstau verschärft weitere politische Änderungen für 2025, darunter ein gewichtetes Auswahlverfahren für H-1B-Visa und eine vorgeschlagene Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar, die derzeit vor US-Gerichten angefochten wird.
Einwanderungsanwälte raten Arbeitgebern, alle nicht zwingenden internationalen Reisen von H-1B-Inhabern ohne gültiges Visum zu stoppen und, wo möglich, Optionen zur Verlängerung des Aufenthaltsstatus im Land (Formular I-129) zu prüfen. Unternehmen sollten sich zudem darauf vorbereiten, die Online-Präsenz ihrer Mitarbeiter nachzuweisen, da negative Social-Media-Aktivitäten – selbst Likes oder Shares – langwierige „administrative Prüfungen“ auslösen können.
Strategisch gesehen könnten Mobility-Verantwortliche die Entwicklung von Nearshore-Hubs (z. B. in Kanada oder Mexiko) beschleunigen und die Talentpools diversifizieren, um sich gegen die Unwägbarkeiten der US-Konsulate abzusichern. Unterdessen wächst der Druck auf Washington, die Konsularstellen personell aufzustocken, um nicht die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Innovationswirtschaft zu gefährden.
Das Timing könnte für multinationale Arbeitgeber kaum ungünstiger sein. Viele H-1B-Fachkräfte hatten zum Jahresende Heimaturlaube geplant, um ihre Visa über die Feiertage zu erneuern; stattdessen sitzen sie nun fest und können nicht zu ihren Projekten in den USA zurückkehren. IT-Dienstleister, globale Banken und Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley haben bereits Notfallpläne für Remote-Arbeit aktiviert, doch die Einhaltung von Kundenlieferfristen im ersten Quartal 2026 steht auf dem Spiel.
Das MEA erklärte, es sei „aktiv im Austausch“ mit US-Behörden, um die Auswirkungen zu minimieren, doch US-Beamte betonen, dass die Sicherheitsüberprüfungen das Tempo der Interviews bestimmen werden. Der Rückstau verschärft weitere politische Änderungen für 2025, darunter ein gewichtetes Auswahlverfahren für H-1B-Visa und eine vorgeschlagene Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar, die derzeit vor US-Gerichten angefochten wird.
Einwanderungsanwälte raten Arbeitgebern, alle nicht zwingenden internationalen Reisen von H-1B-Inhabern ohne gültiges Visum zu stoppen und, wo möglich, Optionen zur Verlängerung des Aufenthaltsstatus im Land (Formular I-129) zu prüfen. Unternehmen sollten sich zudem darauf vorbereiten, die Online-Präsenz ihrer Mitarbeiter nachzuweisen, da negative Social-Media-Aktivitäten – selbst Likes oder Shares – langwierige „administrative Prüfungen“ auslösen können.
Strategisch gesehen könnten Mobility-Verantwortliche die Entwicklung von Nearshore-Hubs (z. B. in Kanada oder Mexiko) beschleunigen und die Talentpools diversifizieren, um sich gegen die Unwägbarkeiten der US-Konsulate abzusichern. Unterdessen wächst der Druck auf Washington, die Konsularstellen personell aufzustocken, um nicht die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Innovationswirtschaft zu gefährden.
Quelle: The Indian Express