
Ein Wintersturm legte in den frühen Morgenstunden des 6. Januar den niederländischen Bahnknotenpunkt Arnhem Centraal lahm und führte zur Einstellung des Verkehrs auf mehreren internationalen Strecken, die direkt mit der Schweiz verbunden sind. Der niederländische Infrastrukturbetreiber ProRail erließ um 05:09 Uhr MEZ ein „Zugverbot“, nachdem Eis und Wind Oberleitungsanlagen beschädigt hatten. Die Betreiber NS International, Deutsche Bahn und ÖBB Nightjet setzten den Verkehr bis 10:55 Uhr aus, bevor der Betrieb teilweise wieder aufgenommen wurde.
Betroffen waren unter anderem die Nightjet-Verbindung 403 (Amsterdam–Zürich), der tägliche ICE Amsterdam–Basel sowie mehrere Güterzüge, die die Schweizer Automobilzulieferketten versorgen. Reisenden nach Zürich, die an den Finanzkonferenzen am Mittwoch teilnehmen wollten, wurde empfohlen, über Brüssel oder Paris umzusteigen, was die Reisezeit um bis zu vier Stunden verlängerte. Spediteure leiteten zeitkritische Sendungen über die Rheintal-Autobahn um, was zu Kapazitätsengpässen an deutschen Umschlagterminals führte.
Schweizer Logistikunternehmen wiesen auf die Anfälligkeit des Fernverkehrs auf der Schiene bei wetterbedingten Ausfällen im Ausland hin. Während die Fahrgastrechte durch die EU-Verordnung 1371/2007 geregelt sind, gestaltete sich die Bereitstellung von Hotelzimmern in den Niederlanden für Reisende in die Schweiz aufgrund begrenzter Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe von Arnhem in den späten Nachtstunden schwierig. Die SBB und ÖBB bestätigten inzwischen, dass Nightjet-Schlafwagen zusätzliches Personal mitführen, um auch bei Streckenänderungen einen Bordservice zu gewährleisten.
Der Vorfall erinnert Mobilitätsmanager daran, im Winter stets Ersatztickets für alternative Verkehrsmittel bereitzuhalten. Unternehmen, deren Mitarbeiter regelmäßig den Nightjet nutzen, sollten Push-Benachrichtigungen von NS International abonnieren und sicherstellen, dass die Personalabteilungen befugt sind, bei wichtigen Terminen kurzfristig Flugtickets zu buchen.
Betroffen waren unter anderem die Nightjet-Verbindung 403 (Amsterdam–Zürich), der tägliche ICE Amsterdam–Basel sowie mehrere Güterzüge, die die Schweizer Automobilzulieferketten versorgen. Reisenden nach Zürich, die an den Finanzkonferenzen am Mittwoch teilnehmen wollten, wurde empfohlen, über Brüssel oder Paris umzusteigen, was die Reisezeit um bis zu vier Stunden verlängerte. Spediteure leiteten zeitkritische Sendungen über die Rheintal-Autobahn um, was zu Kapazitätsengpässen an deutschen Umschlagterminals führte.
Schweizer Logistikunternehmen wiesen auf die Anfälligkeit des Fernverkehrs auf der Schiene bei wetterbedingten Ausfällen im Ausland hin. Während die Fahrgastrechte durch die EU-Verordnung 1371/2007 geregelt sind, gestaltete sich die Bereitstellung von Hotelzimmern in den Niederlanden für Reisende in die Schweiz aufgrund begrenzter Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe von Arnhem in den späten Nachtstunden schwierig. Die SBB und ÖBB bestätigten inzwischen, dass Nightjet-Schlafwagen zusätzliches Personal mitführen, um auch bei Streckenänderungen einen Bordservice zu gewährleisten.
Der Vorfall erinnert Mobilitätsmanager daran, im Winter stets Ersatztickets für alternative Verkehrsmittel bereitzuhalten. Unternehmen, deren Mitarbeiter regelmäßig den Nightjet nutzen, sollten Push-Benachrichtigungen von NS International abonnieren und sicherstellen, dass die Personalabteilungen befugt sind, bei wichtigen Terminen kurzfristig Flugtickets zu buchen.