
Die brasilianischen Ministerien für Justiz und Außenpolitik haben die Interministerielle Verordnung 60/2025 erlassen, die seit dem 1. Januar 2026 in Kraft ist und das bisherige Flickwerk spezieller humanitärer Visa für Afghanen, Haitianer, Syrer und andere gefährdete Gruppen abschafft. Anstelle separater Regelungen für jede Krise schafft die Verordnung einen einheitlichen Rechtsrahmen, unter dem die beiden Ministerien jederzeit gemeinsame Verordnungen erlassen können, die sowohl die betroffenen Nationalitäten als auch die tatsächlichen Umstände (Krieg, Umweltkatastrophen, politische Verfolgung etc.) benennen, die Schutz rechtfertigen.
Für Mobility-Manager bedeutet dies zunächst eine Phase der Verfahrensunsicherheit. Bis zur Veröffentlichung der ersten Berechtigungsliste haben brasilianische Konsulate die Ausstellung neuer humanitärer Visa ausgesetzt, und Antragsteller mit bereits vereinbarten Terminen werden gebeten, auf weitere Anweisungen zu warten oder, wenn möglich, auf andere Visakategorien umzusteigen. NGOs, die zuvor afghanische und haitianische Evakuierte unterstützt haben, müssen nun eine neue „Gastaufnahmeverpflichtung“ nachweisen, die ihre Kapazitäten zur Unterbringung und Integrationshilfe belegt, bevor ihre Schreiben von den Konsulaten akzeptiert werden.
Das neue Modell basiert auf den Erfahrungen aus der chaotischen Evakuierung Afghanistans 2022, als innerhalb weniger Wochen Tausende in São Paulo ankamen und die Kapazitäten der Unterkünfte überforderten. Die Behörden hoffen, dass die Verpflichtung zur Gastaufnahme die Ankünfte besser verteilt und den Kommunen Zeit gibt, ihre Dienstleistungen auszubauen. Die Verordnung hält zudem die Gebühren bei null und bewahrt die zweijährige befristete Aufenthaltserlaubnis mit Arbeits- und Studienrechten als Weg zur dauerhaften Niederlassung im Land.
Multinationale Unternehmen sollten die Entwicklungen genau beobachten. Wenn Familienangehörige von Mitarbeitenden geplant hatten, mit den nun aufgehobenen länderspezifischen Visa zu reisen, sind möglicherweise Notfallpläne (z. B. Familienzusammenführung oder Studentenvisa) erforderlich. Unternehmen, die philanthropische Projekte unterstützen, sollten prüfen, ob ihre Partner-NGOs die strengeren Akkreditierungsanforderungen erfüllen können. Schließlich sollten Personalabteilungen humanitären Visainhabern, die sich bereits in Brasilien aufhalten, daran erinnern, sich innerhalb von 90 Tagen bei der Bundespolizei zu registrieren und die Verlängerung rechtzeitig vor Ablauf der zweijährigen Frist vorzubereiten.
Für Mobility-Manager bedeutet dies zunächst eine Phase der Verfahrensunsicherheit. Bis zur Veröffentlichung der ersten Berechtigungsliste haben brasilianische Konsulate die Ausstellung neuer humanitärer Visa ausgesetzt, und Antragsteller mit bereits vereinbarten Terminen werden gebeten, auf weitere Anweisungen zu warten oder, wenn möglich, auf andere Visakategorien umzusteigen. NGOs, die zuvor afghanische und haitianische Evakuierte unterstützt haben, müssen nun eine neue „Gastaufnahmeverpflichtung“ nachweisen, die ihre Kapazitäten zur Unterbringung und Integrationshilfe belegt, bevor ihre Schreiben von den Konsulaten akzeptiert werden.
Das neue Modell basiert auf den Erfahrungen aus der chaotischen Evakuierung Afghanistans 2022, als innerhalb weniger Wochen Tausende in São Paulo ankamen und die Kapazitäten der Unterkünfte überforderten. Die Behörden hoffen, dass die Verpflichtung zur Gastaufnahme die Ankünfte besser verteilt und den Kommunen Zeit gibt, ihre Dienstleistungen auszubauen. Die Verordnung hält zudem die Gebühren bei null und bewahrt die zweijährige befristete Aufenthaltserlaubnis mit Arbeits- und Studienrechten als Weg zur dauerhaften Niederlassung im Land.
Multinationale Unternehmen sollten die Entwicklungen genau beobachten. Wenn Familienangehörige von Mitarbeitenden geplant hatten, mit den nun aufgehobenen länderspezifischen Visa zu reisen, sind möglicherweise Notfallpläne (z. B. Familienzusammenführung oder Studentenvisa) erforderlich. Unternehmen, die philanthropische Projekte unterstützen, sollten prüfen, ob ihre Partner-NGOs die strengeren Akkreditierungsanforderungen erfüllen können. Schließlich sollten Personalabteilungen humanitären Visainhabern, die sich bereits in Brasilien aufhalten, daran erinnern, sich innerhalb von 90 Tagen bei der Bundespolizei zu registrieren und die Verlängerung rechtzeitig vor Ablauf der zweijährigen Frist vorzubereiten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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