
Die verkehrsreichsten Passagier-Fährhäfen Spaniens – Algeciras und Tarifa – werden die ersten maritimen Terminals des Landes sein, die das EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) sowie die biometrischen ETIAS-Gates einführen. Dies folgt auf einen am 13. Januar vergebenen Vertrag im Wert von 3,2 Millionen Euro an den französisch-spanischen Integrator Inetum. Das Unternehmen wird Selbstbedienungskioske, ABC-E-Gates und betreute Kabinen bereitstellen und Hilfspersonal schulen, um die Policía Nacional während der Einführung zu unterstützen.
Phase 1, zu 75 % durch das EU-Grenzmanagement- und Visainstrument finanziert, soll „vor dem Sommer“ in Betrieb gehen und Fingerabdrücke sowie Gesichtsaufnahmen aller Nicht-EU-Reisenden erfassen, die die Straße von Gibraltar überqueren. Für Phase 2 sind 10,8 Millionen Euro für drei Jahre Betriebssupport vorgesehen, die als Modell für weitere spanische Häfen und Landgrenzen dienen sollen.
Für Fährbetreiber und Kreuzfahrtgesellschaften bedeutet das Upgrade eine Anpassung der Passagierabfertigungsprozesse: Die erstmalige Registrierung wird voraussichtlich 45 bis 60 Sekunden pro Reisendem dauern, was getrennte Abläufe für EU- und Nicht-EU-Bürger erfordert. Die Betreiber müssen zudem die Advance Passenger Information (API) um EES-Tokens erweitern, während Firmenreisestellen marokkanische Geschäftsreisende und Offshore-Mitarbeiter über die neuen Voranmeldepflichten informieren sollten.
Das Innenministerium hofft, dass die Pilotierung in den planbaren maritimen Umgebungen das Chaos vermeidet, das bei den EES-Tests 2025 an Flughäfen anderer Schengen-Staaten auftrat. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die größeren Einsätze an den Flughäfen Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat einfließen, um die vollständige EES-Compliance bis zur Frist im Oktober 2026 sicherzustellen.
Phase 1, zu 75 % durch das EU-Grenzmanagement- und Visainstrument finanziert, soll „vor dem Sommer“ in Betrieb gehen und Fingerabdrücke sowie Gesichtsaufnahmen aller Nicht-EU-Reisenden erfassen, die die Straße von Gibraltar überqueren. Für Phase 2 sind 10,8 Millionen Euro für drei Jahre Betriebssupport vorgesehen, die als Modell für weitere spanische Häfen und Landgrenzen dienen sollen.
Für Fährbetreiber und Kreuzfahrtgesellschaften bedeutet das Upgrade eine Anpassung der Passagierabfertigungsprozesse: Die erstmalige Registrierung wird voraussichtlich 45 bis 60 Sekunden pro Reisendem dauern, was getrennte Abläufe für EU- und Nicht-EU-Bürger erfordert. Die Betreiber müssen zudem die Advance Passenger Information (API) um EES-Tokens erweitern, während Firmenreisestellen marokkanische Geschäftsreisende und Offshore-Mitarbeiter über die neuen Voranmeldepflichten informieren sollten.
Das Innenministerium hofft, dass die Pilotierung in den planbaren maritimen Umgebungen das Chaos vermeidet, das bei den EES-Tests 2025 an Flughäfen anderer Schengen-Staaten auftrat. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die größeren Einsätze an den Flughäfen Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat einfließen, um die vollständige EES-Compliance bis zur Frist im Oktober 2026 sicherzustellen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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