
Der private Betreiber Leo Express hat die EU-Zulassung für einen 1.300 km langen Nachtzug erhalten, der ab dem 25. Juni 2026 die polnisch-ukrainische Grenzstadt Przemyśl mit Krakau, Prag und dem Flughafen Frankfurt verbindet. Die Tickets sind diese Woche in den Verkauf gegangen. Zum Einsatz kommen modernisierte Stadler Flirt-Züge mit 5G-WLAN, umfassendem Bordservice und neuen Business-Class-Abteilen, die speziell auf vielbeschäftigte Geschäftsreisende zugeschnitten sind.
Der Fahrplan orientiert sich an den Langstreckenflugverbindungen am verkehrsreichsten deutschen Flughafen: Passagiere, die Prag kurz nach 20:00 Uhr verlassen, erreichen den Fernbahnhof Frankfurt rechtzeitig für die Frühflüge nach Asien und Nordamerika. Am anderen Ende ermöglichen Anschlüsse in Przemyśl nahtlose Verbindungen zu den Nachtzügen der Ukrainischen Eisenbahnen nach Lwiw und Kiew – so entsteht ein durchgehender Schienenkorridor von der Ukraine nach Westeuropa.
Für Mobilitätsmanager ergeben sich daraus zwei wesentliche Vorteile: Erstens bietet die Strecke eine klimafreundlichere Alternative zu den stark frequentierten Kurzstreckenflügen zwischen Prag und Frankfurt, was Unternehmen hilft, ehrgeizige ESG-Ziele zu erreichen, ohne auf Zuverlässigkeit zu verzichten. Zweitens überschreitet die Route sowohl Schengen- als auch Nicht-Schengen-Grenzen, weshalb Personalabteilungen sicherstellen müssen, dass Reisende, die in der Ukraine starten oder enden, über die passenden Schengen-Visa, tschechische Aufenthaltstitel und gegebenenfalls ukrainische Ausreisegenehmigungen verfügen.
Das tschechische Verkehrsministerium lobte das Projekt als Beleg dafür, dass die jüngsten Infrastrukturinvestitionen Früchte tragen. Bis 2027 sollen von Prag aus acht europäische Hauptstädte ohne Umstieg erreichbar sein, was die Stadt als zentralen mitteleuropäischen Eisenbahnknotenpunkt positioniert, der sowohl EU- als auch Nicht-EU-Märkte bedient.
Unternehmen, die mit einer hohen Nachfrage rechnen, passen bereits ihre Reiserichtlinien an. Einige planen, den Nachtzug als „bevorzugte grüne Route“ zu deklarieren und die Bahntickets auf dem Niveau von Business-Class-Flugtickets zu erstatten. Andere erarbeiten Richtlinien zu Visa-Kombinationen und Versicherungsschutz für den Nicht-Schengen-Abschnitt bis Przemyśl. Mobilitätsanbieter erwarten, dass die Nachfrage nach kombinierten Bahn- und Visapaketen für mehrere Länder mit Beginn der intensiven Vermarktung im Frühjahr stark ansteigen wird.
Der Fahrplan orientiert sich an den Langstreckenflugverbindungen am verkehrsreichsten deutschen Flughafen: Passagiere, die Prag kurz nach 20:00 Uhr verlassen, erreichen den Fernbahnhof Frankfurt rechtzeitig für die Frühflüge nach Asien und Nordamerika. Am anderen Ende ermöglichen Anschlüsse in Przemyśl nahtlose Verbindungen zu den Nachtzügen der Ukrainischen Eisenbahnen nach Lwiw und Kiew – so entsteht ein durchgehender Schienenkorridor von der Ukraine nach Westeuropa.
Für Mobilitätsmanager ergeben sich daraus zwei wesentliche Vorteile: Erstens bietet die Strecke eine klimafreundlichere Alternative zu den stark frequentierten Kurzstreckenflügen zwischen Prag und Frankfurt, was Unternehmen hilft, ehrgeizige ESG-Ziele zu erreichen, ohne auf Zuverlässigkeit zu verzichten. Zweitens überschreitet die Route sowohl Schengen- als auch Nicht-Schengen-Grenzen, weshalb Personalabteilungen sicherstellen müssen, dass Reisende, die in der Ukraine starten oder enden, über die passenden Schengen-Visa, tschechische Aufenthaltstitel und gegebenenfalls ukrainische Ausreisegenehmigungen verfügen.
Das tschechische Verkehrsministerium lobte das Projekt als Beleg dafür, dass die jüngsten Infrastrukturinvestitionen Früchte tragen. Bis 2027 sollen von Prag aus acht europäische Hauptstädte ohne Umstieg erreichbar sein, was die Stadt als zentralen mitteleuropäischen Eisenbahnknotenpunkt positioniert, der sowohl EU- als auch Nicht-EU-Märkte bedient.
Unternehmen, die mit einer hohen Nachfrage rechnen, passen bereits ihre Reiserichtlinien an. Einige planen, den Nachtzug als „bevorzugte grüne Route“ zu deklarieren und die Bahntickets auf dem Niveau von Business-Class-Flugtickets zu erstatten. Andere erarbeiten Richtlinien zu Visa-Kombinationen und Versicherungsschutz für den Nicht-Schengen-Abschnitt bis Przemyśl. Mobilitätsanbieter erwarten, dass die Nachfrage nach kombinierten Bahn- und Visapaketen für mehrere Länder mit Beginn der intensiven Vermarktung im Frühjahr stark ansteigen wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
Alle anzeigen
Flughafen Prag feiert 20 Jahre Terminal 2 und plant Bahnanschluss sowie Business-Lounges im nächsten Ausbauabschnitt
Eissturm lähmt den Verkehr in Tschechien – Unternehmen aktivieren Notfallpläne für Mobilität