
Weniger als 24 Stunden nachdem Innenminister Gerhard Karner die „größte Reform des österreichischen Asylrechts seit 20 Jahren“ vorgestellt hatte, erklärten die neun Bundesländer, dass sie nicht mitziehen. Bei einem informellen Treffen am 16. Januar verweigerten die Landesvertreter die Unterzeichnung des 15a-Verfassungsübereinkommens, das das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Österreich umsetzen soll. Streitpunkte sind vor allem die Kostenaufteilung bei besonderen Fällen und ein Bundesvorschlag, Aufnahmezentren ohne Zustimmung der Länder zu eröffnen oder zu erweitern.
Für Teams im Bereich globale Mobilität bringt die Blockade sofortige Unsicherheit. Wien will alle Asylanträge an Flughäfen in Schwechat im beschleunigten Grenzverfahren bearbeiten, das nun bis zu 18 Wochen dauern kann. Solange die Länder keine Mittel und Personal bereitstellen, bleibt die Infrastruktur für die Unterbringung, Prüfung und Unterbringung der Antragsteller unklar. Das erhöht das Risiko plötzlicher politischer Änderungen, die Familienzusammenführungen erschweren oder Unternehmensverlegungen verzögern könnten, die von der Genehmigung von Abhängigkeitsvisa abhängen.
Wirtschaftskammern drängen beide Regierungsebenen, Fachkräfte-Kanäle wie die Rot-Weiß-Rot-Karte und intra-unternehmerische Transfergenehmigungen zu schützen. Sie warnen, dass ausländische Talente sich andernfalls anderswo umsehen könnten, wenn Österreich keine verlässlichen Bearbeitungszeiten bieten kann. Personalabteilungen raten bereits, Verlängerungen frühzeitig zu beantragen und Reisepläne flexibel zu halten, falls biometrische Termine oder Interviews kurzfristig verschoben werden.
Politisch zeigt die Konfrontation die komplexe föderale Struktur Österreichs: Asyl ist Bundeskompetenz, Unterbringung und viele Integrationsleistungen liegen jedoch bei den Ländern. Experten erwarten, dass das Innenministerium bis Mitte Februar einen überarbeiteten Vertrag vorlegt; sollte weiterhin keine Einigung erzielt werden, könnte Wien bilaterale Abkommen mit einzelnen Ländern aushandeln – ein Stückwerk, das die rechtliche Komplexität bis ins zweite Quartal verlängert.
Praktischer Tipp: Unternehmen sollten die Pressemitteilungen der Länder genau verfolgen, mögliche Anwaltskosten für die Navigation durch unterschiedliche lokale Regelungen einplanen und bei Neueinstellungen, die Familiennachzug benötigen, längere Vorlaufzeiten einrechnen.
Für Teams im Bereich globale Mobilität bringt die Blockade sofortige Unsicherheit. Wien will alle Asylanträge an Flughäfen in Schwechat im beschleunigten Grenzverfahren bearbeiten, das nun bis zu 18 Wochen dauern kann. Solange die Länder keine Mittel und Personal bereitstellen, bleibt die Infrastruktur für die Unterbringung, Prüfung und Unterbringung der Antragsteller unklar. Das erhöht das Risiko plötzlicher politischer Änderungen, die Familienzusammenführungen erschweren oder Unternehmensverlegungen verzögern könnten, die von der Genehmigung von Abhängigkeitsvisa abhängen.
Wirtschaftskammern drängen beide Regierungsebenen, Fachkräfte-Kanäle wie die Rot-Weiß-Rot-Karte und intra-unternehmerische Transfergenehmigungen zu schützen. Sie warnen, dass ausländische Talente sich andernfalls anderswo umsehen könnten, wenn Österreich keine verlässlichen Bearbeitungszeiten bieten kann. Personalabteilungen raten bereits, Verlängerungen frühzeitig zu beantragen und Reisepläne flexibel zu halten, falls biometrische Termine oder Interviews kurzfristig verschoben werden.
Politisch zeigt die Konfrontation die komplexe föderale Struktur Österreichs: Asyl ist Bundeskompetenz, Unterbringung und viele Integrationsleistungen liegen jedoch bei den Ländern. Experten erwarten, dass das Innenministerium bis Mitte Februar einen überarbeiteten Vertrag vorlegt; sollte weiterhin keine Einigung erzielt werden, könnte Wien bilaterale Abkommen mit einzelnen Ländern aushandeln – ein Stückwerk, das die rechtliche Komplexität bis ins zweite Quartal verlängert.
Praktischer Tipp: Unternehmen sollten die Pressemitteilungen der Länder genau verfolgen, mögliche Anwaltskosten für die Navigation durch unterschiedliche lokale Regelungen einplanen und bei Neueinstellungen, die Familiennachzug benötigen, längere Vorlaufzeiten einrechnen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News