
Mehr als 600 im Ausland lebende zypriotische Staatsangehörige haben Anträge auf Rückkehr und Arbeit in Zypern im Rahmen eines staatlichen Talent-Rückkehrprogramms gestellt, wie Abgeordnete während einer Sitzung des Finanzausschusses am 19. Januar berichteten. Das Programm bietet Steuervergünstigungen und weitere Vorteile, um dem Brain Drain entgegenzuwirken und Fachkräftemangel in den Bereichen Technologie, Finanzen und professionelle Dienstleistungen zu beheben.
Nach dem geltenden Einkommensteuergesetz erhalten Personen, die mindestens drei aufeinanderfolgende Jahre im Ausland gearbeitet haben, eine Steuerbefreiung von 20 Prozent auf ihr Arbeitseinkommen (maximal 8.550 €) für sieben Steuerjahre nach dem Umzug. Ein derzeit im Parlament diskutierter Gesetzentwurf sieht vor, die Befreiung auf 25 Prozent anzuheben, mit einer jährlichen Obergrenze von 25.000 € und die Anspruchsvoraussetzungen auf Zyprioten auszuweiten, die sieben Jahre im Ausland verbracht haben (bzw. drei Jahre bei anerkannten akademischen Qualifikationen).
Das Finanzministerium wertet das frühe Interesse als Beleg dafür, dass das Programm hochqualifizierte Fachkräfte auf die Insel zurückholen kann. Auch Arbeitgeber sehen das so: Der Verband der zypriotischen Arbeitgeber und Industriellen berichtet, dass Mitgliedsunternehmen Schwierigkeiten haben, rund 4.500 Spezialistenstellen zu besetzen – von Softwareentwicklern bis hin zu Fondsverwaltern.
Aus Sicht der Mobilitätspolitik reiht sich Zypern mit den Anreizen in die Reihe anderer EU-Länder ein, wie Portugals „Non-Habitual Resident“-Regelung oder Italiens „Impatriate Workers“-Programm, die gezielte Steuererleichterungen nutzen, um Talente anzuziehen. Unternehmen, die innergemeinschaftliche Versetzungen planen, sollten die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten und das englischsprachige Umfeld Zyperns gegen die begrenzte Verfügbarkeit internationaler Schulen sowie steigende Mietpreise in Nikosia und Limassol abwägen.
Die Abgeordneten wollen noch vor der Frühjahrspause über den geänderten Gesetzentwurf abstimmen, damit die verbesserten Vorteile für Rückkehrer ab dem 1. April 2026 gelten. Bei Verabschiedung sollten Personalabteilungen die neuen Freibeträge in ihre Kostenkalkulationen für Entsendungen einbeziehen und die Shadow-Payroll-Systeme entsprechend anpassen.
Nach dem geltenden Einkommensteuergesetz erhalten Personen, die mindestens drei aufeinanderfolgende Jahre im Ausland gearbeitet haben, eine Steuerbefreiung von 20 Prozent auf ihr Arbeitseinkommen (maximal 8.550 €) für sieben Steuerjahre nach dem Umzug. Ein derzeit im Parlament diskutierter Gesetzentwurf sieht vor, die Befreiung auf 25 Prozent anzuheben, mit einer jährlichen Obergrenze von 25.000 € und die Anspruchsvoraussetzungen auf Zyprioten auszuweiten, die sieben Jahre im Ausland verbracht haben (bzw. drei Jahre bei anerkannten akademischen Qualifikationen).
Das Finanzministerium wertet das frühe Interesse als Beleg dafür, dass das Programm hochqualifizierte Fachkräfte auf die Insel zurückholen kann. Auch Arbeitgeber sehen das so: Der Verband der zypriotischen Arbeitgeber und Industriellen berichtet, dass Mitgliedsunternehmen Schwierigkeiten haben, rund 4.500 Spezialistenstellen zu besetzen – von Softwareentwicklern bis hin zu Fondsverwaltern.
Aus Sicht der Mobilitätspolitik reiht sich Zypern mit den Anreizen in die Reihe anderer EU-Länder ein, wie Portugals „Non-Habitual Resident“-Regelung oder Italiens „Impatriate Workers“-Programm, die gezielte Steuererleichterungen nutzen, um Talente anzuziehen. Unternehmen, die innergemeinschaftliche Versetzungen planen, sollten die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten und das englischsprachige Umfeld Zyperns gegen die begrenzte Verfügbarkeit internationaler Schulen sowie steigende Mietpreise in Nikosia und Limassol abwägen.
Die Abgeordneten wollen noch vor der Frühjahrspause über den geänderten Gesetzentwurf abstimmen, damit die verbesserten Vorteile für Rückkehrer ab dem 1. April 2026 gelten. Bei Verabschiedung sollten Personalabteilungen die neuen Freibeträge in ihre Kostenkalkulationen für Entsendungen einbeziehen und die Shadow-Payroll-Systeme entsprechend anpassen.
Quelle: Cyprus Inform
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