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Irische Regierung gab 2025 laut neuen Zahlen 2,8 Millionen Euro für Abschiebeflüge aus

Jan. 20, 2026
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Irische Regierung gab 2025 laut neuen Zahlen 2,8 Millionen Euro für Abschiebeflüge aus
Aus durch das Informationsfreiheitsgesetz erhaltenen Daten des Irish Examiner geht hervor, dass der Staat im Jahr 2025 mehr als 2,8 Millionen Euro für kommerzielle und Charterflüge ausgab, um 205 Personen – darunter abgelehnte Asylbewerber und verurteilte Straftäter – auszuführen. Sechs spezielle Charterflüge kosteten fast 1,3 Millionen Euro, was durchschnittlich 6.243 Euro pro Passagier entspricht, während der Rest für planmäßige Flüge mit Begleitung durch das Garda National Immigration Bureau verwendet wurde.

Diese Offenlegung erfolgt, während das Oireachtas über das International Protection Bill 2026 debattiert, das schnellere Entscheidungen und effizientere Abschiebungen im Einklang mit dem bevorstehenden EU-Migrations- und Asylpakt verspricht. Befürworter argumentieren, dass zeitnahe und durchsetzbare Rückführungen entscheidend sind, um die Integrität des offenen Arbeitsmarktes Irlands und des Common Travel Area mit Großbritannien zu schützen. Kritiker hingegen bemängeln, dass Charterabschiebungen teuer und undurchsichtig seien; ein einzelner Flug im November, genannt „Operation Trench“, brachte angeblich 35 Personen nach Georgien und Moldawien zurück, kostete jedoch über 200.000 Euro.

Irische Regierung gab 2025 laut neuen Zahlen 2,8 Millionen Euro für Abschiebeflüge aus


Für globale Mobility-Teams, die sich um nicht-EWR-Entsandte kümmern, unterstreichen die Zahlen die Bedeutung der Einhaltung der Vorschriften. Ein Überschreiten der Visumsdauer oder Verstöße gegen Arbeitsgenehmigungen können nun im Vergleich zur Vor-Pandemie-Zeit, in der Abschiebebescheide oft jahrelang unbearbeitet blieben, relativ schnell durchgesetzt werden. Arbeitgeber sollten die Arbeitsberechtigungsdokumente überprüfen und sicherstellen, dass Inhaber von Stamp 4 oder Stamp 1G rechtzeitig Termine zur Verlängerung erhalten – insbesondere angesichts der anhaltenden Rückstände beim Immigration Service Delivery (ISD).

Die Ausgaben haben auch haushaltspolitische Auswirkungen. Mit 2,8 Millionen Euro entsprechen die Abschiebungen etwa 6 % des 46-Millionen-Euro-Budgets des Justizministeriums für Unterstützungsleistungen im Bereich Internationaler Schutz, was NGOs dazu veranlasst, zu hinterfragen, ob die Mittel nicht besser für Integrationsdienste verwendet werden sollten. Das Ministerium betont, dass Charterflüge bei Gruppenrückführungen im Rahmen von EU-Rückübernahmeabkommen kosteneffizient bleiben.

Blickt man voraus, würde das International Protection Bill gesetzliche Fristen von sechs Monaten für Erstentscheidungen und Berufungen festlegen, was theoretisch die Zeitspanne zwischen abgelehntem Asylantrag und Abschiebung verkürzen soll. Mobility-Berater sollten beobachten, ob sich die Änderungen ab 2027 auf die Geschwindigkeit der Abschiebebescheide auswirken.
Quelle: Irish Examiner

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