
Österreichs Innenminister Gerhard Karner nutzte eine Pressekonferenz in Wien am 23. Januar, um die jährlichen Asyl- und Einwanderungsstatistiken der Regierung zu präsentieren – und die Zahlen markieren einen Wendepunkt. Laut Karner führte das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) im Jahr 2025 insgesamt 14.156 Abschiebungen durch, die höchste Zahl seit Beginn der modernen Aufzeichnungen. Rund 48 Prozent der Abgeschobenen hatten Vorstrafen, während freiwillige Rückkehrer 54 Prozent ausmachten.
Der harte Kurs trug dazu bei, die Gesamtzahl der Asylanträge auf 16.284 zu senken – ein Rückgang um 36 Prozent gegenüber 2024 und etwa 73 Prozent unter dem Höchststand von 2023. Die Anträge von Erstankömmlingen fielen sogar noch deutlicher (-84,5 Prozent im Vergleich zu 2023), was das Ministerium auf die „Null-Toleranz“-Grenzpolitik, strengere Visa-Prüfungen und die im Juli 2025 eingeführte Aussetzung des Familiennachzugs für anerkannte Flüchtlinge zurückführt.
Karner betonte, dass beschleunigte Verfahren und konsequente Rückführungen notwendig seien, um die öffentliche Unterstützung für Schutzprogramme zu erhalten: „Ein Asylsystem kann nur funktionieren, wenn es streng, konsequent und damit gerecht ist. Das bedeutet Null Toleranz bei Missbrauch und schnelle Abschiebung von Straftätern.“ Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Ruf ergänzte, dass Österreich bei den Asylanträgen pro Kopf in der EU nun auf Rang zwölf liegt, nach Platz zwei im Jahr 2022.
Für Mobility-Manager in Unternehmen ist die Botschaft klar: Österreich setzt verstärkt auf Abschreckung. Firmen, die Mitarbeiter aus Risikoregionen entsenden, müssen mit intensiveren Hintergrundprüfungen, längeren Visa-Bearbeitungszeiten und einer höheren Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Dokumentenanforderungen rechnen. Gleichzeitig betont die Regierung, dass Fachkräfteprogramme wie die Rot-Weiß-Rot-Karte weiterhin willkommen sind – vorausgesetzt, die Antragsteller erfüllen die seit 1. Januar 2026 verschärften Gehalts- und Nachweisvorschriften.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten bei Entsendungen mehr Vorlaufzeit für Visa einplanen, aktuelle Strafregisterbescheinigungen sicherstellen und mögliche Rechtsmittel in komplexen Familiennachzugsfällen einkalkulieren. Einwanderungsberater empfehlen zudem, Reiseverläufe proaktiv zu überwachen, da das BFA verstärkt Eurodac und das EU-Einreise-/Ausreisesystem nutzt, um frühere irreguläre Aufenthalte zu erkennen.
Der harte Kurs trug dazu bei, die Gesamtzahl der Asylanträge auf 16.284 zu senken – ein Rückgang um 36 Prozent gegenüber 2024 und etwa 73 Prozent unter dem Höchststand von 2023. Die Anträge von Erstankömmlingen fielen sogar noch deutlicher (-84,5 Prozent im Vergleich zu 2023), was das Ministerium auf die „Null-Toleranz“-Grenzpolitik, strengere Visa-Prüfungen und die im Juli 2025 eingeführte Aussetzung des Familiennachzugs für anerkannte Flüchtlinge zurückführt.
Karner betonte, dass beschleunigte Verfahren und konsequente Rückführungen notwendig seien, um die öffentliche Unterstützung für Schutzprogramme zu erhalten: „Ein Asylsystem kann nur funktionieren, wenn es streng, konsequent und damit gerecht ist. Das bedeutet Null Toleranz bei Missbrauch und schnelle Abschiebung von Straftätern.“ Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Ruf ergänzte, dass Österreich bei den Asylanträgen pro Kopf in der EU nun auf Rang zwölf liegt, nach Platz zwei im Jahr 2022.
Für Mobility-Manager in Unternehmen ist die Botschaft klar: Österreich setzt verstärkt auf Abschreckung. Firmen, die Mitarbeiter aus Risikoregionen entsenden, müssen mit intensiveren Hintergrundprüfungen, längeren Visa-Bearbeitungszeiten und einer höheren Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Dokumentenanforderungen rechnen. Gleichzeitig betont die Regierung, dass Fachkräfteprogramme wie die Rot-Weiß-Rot-Karte weiterhin willkommen sind – vorausgesetzt, die Antragsteller erfüllen die seit 1. Januar 2026 verschärften Gehalts- und Nachweisvorschriften.
Praktischer Tipp: Arbeitgeber sollten bei Entsendungen mehr Vorlaufzeit für Visa einplanen, aktuelle Strafregisterbescheinigungen sicherstellen und mögliche Rechtsmittel in komplexen Familiennachzugsfällen einkalkulieren. Einwanderungsberater empfehlen zudem, Reiseverläufe proaktiv zu überwachen, da das BFA verstärkt Eurodac und das EU-Einreise-/Ausreisesystem nutzt, um frühere irreguläre Aufenthalte zu erkennen.
Quelle: Kurier / APA-OTS
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