
Der österreichische Bundesverwaltungsgerichtshof hat die lang erwartete Erweiterung der Wiener Verbindungsbahn genehmigt – der wichtigen Verbindung, die die Weststrecke bei Hütteldorf mit der Südbahn, dem Wiener Hauptbahnhof und dem S-Bahn-Stammstreckentunnel verbindet. Die am 23. Januar verkündete Zustimmung beseitigt das letzte rechtliche Hindernis und ermöglicht der ÖBB-Infrastruktur, im Frühjahr mit den Hauptbauarbeiten zu beginnen.
Das 1,6 Milliarden Euro teure Projekt sieht den Ausbau auf Doppelgleis, die kreuzungsfreie Gestaltung wichtiger Knotenpunkte, den Bau von zwei neuen Vorortbahnhöfen (Hietzinger Kai und Stranzenberg) sowie die Installation des europäischen Zugsicherungssystems ETCS vor. Nach Fertigstellung im Jahr 2032 wird die Kapazität für Regional- und Fernverkehr durch die Hauptstadt laut dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) um rund 30 Prozent steigen. Pendler aus Niederösterreich und dem Burgenland profitieren von direkten, durchgehenden Verbindungen zu wichtigen Geschäftsvierteln und dem Flughafen Wien über die City Airport Train-Strecke.
Für multinationale Unternehmen im Technologiecluster im Südwesten Wiens und im Entwicklungsgebiet Seestadt Aspern verspricht die Modernisierung kürzere Tür-zu-Tür-Zeiten und höhere Fahrplanverlässlichkeit – entscheidende Faktoren bei Standortwahl und Mitarbeiter-Mobilität. Zudem fügt sich das Projekt nahtlos in die KlimaTicket-Strategie der Regierung ein, die bis 2035 mindestens 30 Prozent der Pendlerfahrten vom Auto auf die Schiene verlagern will.
Der Bau wird so organisiert, dass stets zwei Gleise in Betrieb bleiben, dennoch warnt die ÖBB vor temporären Wochenendsperren und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Arbeitgeber, die Shuttle-Dienste anbieten oder öffentliche Verkehrstickets erstatten, sollten Fahrplanänderungen besonders während der Umstellung auf die neue Überwerfungsbrücke am Knoten Meidling zwischen 2027 und 2029 genau beobachten.
Über den Pendlerverkehr hinaus ist die Verbindungsbahn eine wichtige Güterverkehrsachse, die die Adriahäfen mit Mitteleuropa verbindet. Die Gerichtsentscheidung wird daher als Stärkung der Lieferkettenresilienz gewertet und bietet Logistikunternehmen eine elektrifizierte Alternative zum stark belasteten Donauraum.
Das 1,6 Milliarden Euro teure Projekt sieht den Ausbau auf Doppelgleis, die kreuzungsfreie Gestaltung wichtiger Knotenpunkte, den Bau von zwei neuen Vorortbahnhöfen (Hietzinger Kai und Stranzenberg) sowie die Installation des europäischen Zugsicherungssystems ETCS vor. Nach Fertigstellung im Jahr 2032 wird die Kapazität für Regional- und Fernverkehr durch die Hauptstadt laut dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) um rund 30 Prozent steigen. Pendler aus Niederösterreich und dem Burgenland profitieren von direkten, durchgehenden Verbindungen zu wichtigen Geschäftsvierteln und dem Flughafen Wien über die City Airport Train-Strecke.
Für multinationale Unternehmen im Technologiecluster im Südwesten Wiens und im Entwicklungsgebiet Seestadt Aspern verspricht die Modernisierung kürzere Tür-zu-Tür-Zeiten und höhere Fahrplanverlässlichkeit – entscheidende Faktoren bei Standortwahl und Mitarbeiter-Mobilität. Zudem fügt sich das Projekt nahtlos in die KlimaTicket-Strategie der Regierung ein, die bis 2035 mindestens 30 Prozent der Pendlerfahrten vom Auto auf die Schiene verlagern will.
Der Bau wird so organisiert, dass stets zwei Gleise in Betrieb bleiben, dennoch warnt die ÖBB vor temporären Wochenendsperren und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Arbeitgeber, die Shuttle-Dienste anbieten oder öffentliche Verkehrstickets erstatten, sollten Fahrplanänderungen besonders während der Umstellung auf die neue Überwerfungsbrücke am Knoten Meidling zwischen 2027 und 2029 genau beobachten.
Über den Pendlerverkehr hinaus ist die Verbindungsbahn eine wichtige Güterverkehrsachse, die die Adriahäfen mit Mitteleuropa verbindet. Die Gerichtsentscheidung wird daher als Stärkung der Lieferkettenresilienz gewertet und bietet Logistikunternehmen eine elektrifizierte Alternative zum stark belasteten Donauraum.
Quelle: VOL.AT
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