
Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den 48-stündigen Besuch von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum gipfelten am späten Donnerstag in einer minutiös geplanten Ausfahrt, die das Schweizer Verkehrsnetz stark beeinträchtigte. Nach einem Tag bilateraler Gespräche in Davos schlängelte sich der Präsidentenkonvoi mit über 30 Fahrzeugen durch das einspurige Landwassertal, was zur vorübergehenden Sperrung der Hauptverkehrsachse A28 führte und kilometerlange Staus bei Pendlern und Güterverkehr verursachte. Polizeihubschrauber begleiteten die Kolonne, während Scharfschützen Brücken über der Autobahn sicherten. (swissinfo.ch)
Am Flughafen Zürich wurde ein spezielles „Staatsgast-Slot“-Protokoll aktiviert: Kommerzielle Abflüge wurden für 15 Minuten an den Gates zurückgehalten, während die Boeing 757, bekannt als „Air Force One“, um 17:37 Uhr rollte und abhob. Der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich AG teilte lediglich mit, dass der „normale Betrieb rasch wieder aufgenommen“ wurde, doch Bodenabfertigungsfirmen berichteten von verpassten Anschlussflügen innerhalb Europas und einer Kaskade von Crew-Dienstplanänderungen, die sich bis in den Freitag hinein auswirken werden.
Diese Störung markierte den Höhepunkt einer Woche mit beispiellosem VIP-Verkehr: Zürich hatte seine Betriebssperre bereits verlängert und zwischen dem 19. und 22. Januar mehr als 850 Geschäftsjet-Bewegungen verzeichnet – der geschäftigste Dreitageszeitraum in der Geschichte des Flughafens. Fluggesellschaften, die hochrangige Führungskräfte zum WEF flogen, wurden angewiesen, zusätzlich Treibstoff zu tanken, falls sie während des Präsidentenfensters nach Basel oder Mailand umgeleitet werden müssten.
Für multinationale Unternehmen ist der Vorfall eine Erinnerung daran, dass Staatsbesuche vorab vereinbarte Flughafenslots, Limousinenbuchungen und sogar Hotelsicherheitskontrollen außer Kraft setzen können. Mobilitätsmanager werden daher geraten, für WEF-Reisepläne „präsidiale Puffer“ von vier bis sechs Stunden einzuplanen und flexible Bahntickets für Mitarbeiter zwischen Zürich und Graubünden zu buchen.
Blickt man voraus, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt signalisiert, dass es prüfen wird, ob der 25-Seemeilen-Luftraum rund um Davos im Jahr 2027 erweitert werden sollte, um den Fluglotsen mehr Spielraum zu geben, wenn ungeplante Staatsflüge mit der Spitzenbelastung durch Privatjets zusammenfallen.
Am Flughafen Zürich wurde ein spezielles „Staatsgast-Slot“-Protokoll aktiviert: Kommerzielle Abflüge wurden für 15 Minuten an den Gates zurückgehalten, während die Boeing 757, bekannt als „Air Force One“, um 17:37 Uhr rollte und abhob. Der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich AG teilte lediglich mit, dass der „normale Betrieb rasch wieder aufgenommen“ wurde, doch Bodenabfertigungsfirmen berichteten von verpassten Anschlussflügen innerhalb Europas und einer Kaskade von Crew-Dienstplanänderungen, die sich bis in den Freitag hinein auswirken werden.
Diese Störung markierte den Höhepunkt einer Woche mit beispiellosem VIP-Verkehr: Zürich hatte seine Betriebssperre bereits verlängert und zwischen dem 19. und 22. Januar mehr als 850 Geschäftsjet-Bewegungen verzeichnet – der geschäftigste Dreitageszeitraum in der Geschichte des Flughafens. Fluggesellschaften, die hochrangige Führungskräfte zum WEF flogen, wurden angewiesen, zusätzlich Treibstoff zu tanken, falls sie während des Präsidentenfensters nach Basel oder Mailand umgeleitet werden müssten.
Für multinationale Unternehmen ist der Vorfall eine Erinnerung daran, dass Staatsbesuche vorab vereinbarte Flughafenslots, Limousinenbuchungen und sogar Hotelsicherheitskontrollen außer Kraft setzen können. Mobilitätsmanager werden daher geraten, für WEF-Reisepläne „präsidiale Puffer“ von vier bis sechs Stunden einzuplanen und flexible Bahntickets für Mitarbeiter zwischen Zürich und Graubünden zu buchen.
Blickt man voraus, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt signalisiert, dass es prüfen wird, ob der 25-Seemeilen-Luftraum rund um Davos im Jahr 2027 erweitert werden sollte, um den Fluglotsen mehr Spielraum zu geben, wenn ungeplante Staatsflüge mit der Spitzenbelastung durch Privatjets zusammenfallen.
Quelle: SWI swissinfo.ch