
Nachhaltigkeit steht zwar auf jeder Tagesordnung, doch die Gäste des Weltwirtschaftsforums reisen weiterhin in klimaschädlicher Weise an. Flugverfolgungsdaten zeigen, dass zwischen dem 17. und 18. Januar mehr als 150 Privatjets in der Schweiz landeten, viele davon im Besitz von Milliardären, Tech-CEOs und Staatsoberhäuptern. Allein der Flughafen Zürich erwartet diese Woche rund 1.000 zusätzliche Geschäftsflugbewegungen, nachdem vorübergehende Ausnahmen von der Nachtruhe genehmigt wurden. Der Flughafen Engadin, die nächstgelegene Landebahn zu Davos, hat Gewichtsbeschränkungen und Slot-Limits eingeführt, wodurch größere Flugzeuge nach Zürich oder Friedrichshafen an der deutschen Grenze ausweichen müssen.
Die Flottenzusammensetzung unterstreicht die ultra-langstreckige Reichweite der Davoser Klientel: Gulfstream G650 und Bombardier Global 7500 dominieren die Parkflächen dank ihrer Nonstop-Reichweite von Palm Beach, Dubai und Doha. Hubschraubertransfers von Zürich nach Davos – mit einem Preis von etwa 9.500 CHF für einen sechssitzigen Zweisitzer – waren bereits Tage zuvor ausgebucht, sodass Spätbucher auf Chauffeur-Limousinen für die zweistündige Fahrt über die A13 ausweichen müssen.
Der Ansturm hat drei praktische Folgen für Mobilitätsteams: Erstens sind kommerzielle Sitzplätze auf beliebten Morgenflügen schneller ausgebucht als üblich, da einige Delegierte auf Linienflüge ausweichen; flexible Tickets und alternative Routen über Basel oder Genf sind daher ratsam. Zweitens müssen Firmenflugabteilungen Last-Minute-Slot-Anfragen mindestens 48 Stunden im Voraus einreichen, da das Bundesamt für Zivilluftfahrt alle Flugpläne der allgemeinen Luftfahrt zwischen dem 17. und 25. Januar manuell prüft. Drittens stehen Nachhaltigkeitsbeauftragte vor einem heiklen Imageproblem: Analysten schätzen, dass die Geschäftsfliegerei im Zusammenhang mit dem WEF rund 2.300 Tonnen CO₂ ausstößt – das entspricht dem Jahresfußabdruck von 290 Schweizer Einwohnern. Unternehmen wie Nestlé und UBS ermutigen ihre Führungskräfte, kommerziell zu fliegen und unvermeidbare Emissionen über die Schweizer Stiftung Myclimate auszugleichen.
Auch die Sicherheitsvorkehrungen sind streng: Die Schweizer Luftwaffe hat die Sperrzone LS-R13 über Davos aktiviert und Luftabwehrsysteme stationiert, während 5.000 Soldaten den Bodenperimeter sichern. Piloten, die ohne Freigabe in die Zone eindringen, riskieren Abfangmaßnahmen und hohe Geldstrafen.
Für die Zukunft gilt: Reiseverantwortliche, die für Davos 2027 planen, sollten Landerechte beantragen, sobald die Internationale Luftverkehrsvereinigung im Juli das Winterflugplanfenster öffnet, Hubschrauberplätze bis September sichern und Visa-Angelegenheiten für Mehrfachpässe rechtzeitig vor der Weihnachtspause klären.
Die Flottenzusammensetzung unterstreicht die ultra-langstreckige Reichweite der Davoser Klientel: Gulfstream G650 und Bombardier Global 7500 dominieren die Parkflächen dank ihrer Nonstop-Reichweite von Palm Beach, Dubai und Doha. Hubschraubertransfers von Zürich nach Davos – mit einem Preis von etwa 9.500 CHF für einen sechssitzigen Zweisitzer – waren bereits Tage zuvor ausgebucht, sodass Spätbucher auf Chauffeur-Limousinen für die zweistündige Fahrt über die A13 ausweichen müssen.
Der Ansturm hat drei praktische Folgen für Mobilitätsteams: Erstens sind kommerzielle Sitzplätze auf beliebten Morgenflügen schneller ausgebucht als üblich, da einige Delegierte auf Linienflüge ausweichen; flexible Tickets und alternative Routen über Basel oder Genf sind daher ratsam. Zweitens müssen Firmenflugabteilungen Last-Minute-Slot-Anfragen mindestens 48 Stunden im Voraus einreichen, da das Bundesamt für Zivilluftfahrt alle Flugpläne der allgemeinen Luftfahrt zwischen dem 17. und 25. Januar manuell prüft. Drittens stehen Nachhaltigkeitsbeauftragte vor einem heiklen Imageproblem: Analysten schätzen, dass die Geschäftsfliegerei im Zusammenhang mit dem WEF rund 2.300 Tonnen CO₂ ausstößt – das entspricht dem Jahresfußabdruck von 290 Schweizer Einwohnern. Unternehmen wie Nestlé und UBS ermutigen ihre Führungskräfte, kommerziell zu fliegen und unvermeidbare Emissionen über die Schweizer Stiftung Myclimate auszugleichen.
Auch die Sicherheitsvorkehrungen sind streng: Die Schweizer Luftwaffe hat die Sperrzone LS-R13 über Davos aktiviert und Luftabwehrsysteme stationiert, während 5.000 Soldaten den Bodenperimeter sichern. Piloten, die ohne Freigabe in die Zone eindringen, riskieren Abfangmaßnahmen und hohe Geldstrafen.
Für die Zukunft gilt: Reiseverantwortliche, die für Davos 2027 planen, sollten Landerechte beantragen, sobald die Internationale Luftverkehrsvereinigung im Juli das Winterflugplanfenster öffnet, Hubschrauberplätze bis September sichern und Visa-Angelegenheiten für Mehrfachpässe rechtzeitig vor der Weihnachtspause klären.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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